Hallo Sabine!
Ganz klar kenne ich Dich noch und freie mich sehr, daß Du wieder mit uns mitkommst! Daß Du die richtige, Entscheidung getroffen hast, weiß Du, daß Du es schaffen kannst und wie Du es am besten bewerkstelligst, auch. Und diese Erfahrung, die ganz, ganz viele von uns mal brauchen, nämlich daß Dir die Zigarette Streß, Katastrophen nicht abnimmt hast Du inzwischen auch (und eher im Gegenteil - daß sie Dir was nimmt, mußtest Du leider sehr deutlich erfahren, das allerdings tut mir leid).
Meine persönliche Meinung ist allerdings, daß es ab einem gewissen Punkt nicht mehr die eigene Entscheidung ist, zu rauchen oder nicht: ab einem gewissen Punkt ist es die der Sucht. Und uns, die wir so lange geraucht haben, nimmt sie die Entscheidung spielend aus der Hand, wenn die Situation dazu prädestiniert ist, wir wanken, glauben, eine würden wir ohne Rückfall verkraften und nicht aufpassen. Und ich habe Dir ja damals schon gesagt, daß nach dem Jahr Deine Prioritäten woanders liegen, ist nachvollziehbar.
Aber jetzt lebst Du wieder Deine eigenen Entscheidungen, und Deine Entscheidung war es, nicht mehr zu rauchen. Magst Du Dir das vielleicht verinnerlichen? Rauchen bedeutet Fremdbestimmung - es nicht zu tun, Unabhängigkeit.
Du schaffst das, und uns wird es ein Vergnügen sein, Dich auf dem Weg zu begleiten. Hoffe bald wieder von Dir zu lesen! Schreib uns, wie es Dir mit der neuen Rauchfreiheit geht und wie Du sie unterstützt, wenn Du Zeit und Lust hast. Einstweilen weiterhin alles, alles Gute und herzliche Grüße von
Lydia