Hallo Ihr,
Ich bin Susanne, 50 Jahre alt.
Schon einmal hatte ich mich hier angemeldet, bin rückfällig geworden und nun wieder hier!
Ich leide schon länger unter Depressionen und Angststörungen, rauche seit 37 Jahren (immer wieder vergebliche Aufhörversuche unternommen...)
und habe vor 2 Tagen gemeinsam mit meiner 13jährigen Tochter, die sehr unter der Rauchfrei litt (obwohl ich immer auf dem Balkon geraucht habe),
sämtliche Raucherutensilien in den Restmüll entsorgt: Voller Dreh-Aschenbecher, voller Tabakbeutel, Filter, Blättchen,
sämtliche Feuerzeuge, "Notschublade mit halbleeren Tabaksbeuteln, Krümeltabak etc.! geleert und auch in den Müll!
Feierlich zusammen zur Tonne gegangen und danach Hände gewaschen!
So.
Nikotinpflaster geklebt, mittlere Stärke, letzte Zigarette vor 43 Stunden geraucht!
Ich bilde mir nicht ein dass mit den Zigaretten auch meine Krankheit verschwinden wird, gehe aber davon aus, dass es mir vielleicht dennoch besser gehen wird, psychisch und physisch. Ich habe mittlerweile einen Selbst-Ekel beim Rauchen entwickelt, der mir hoffentlich hilft...
Vielleicht gibt es hier ja noch andere, die auch unter psychischen Krankheiten leiden und denen das Aufhören geholfen hat.
Viele Grüße,
Susanne :-?