Liebe K.,
mir ergeht es ganz ähnlich, offenbar sind psychische Probleme beim Rauchenaufhören kein Einzelfall - das will ich dir gerne als Signal schicken und eine große Portion Durchhaltevermögen dazu. Bei mir lief es - bis auf die üblichen Beschwerden - ein paar Monate gut. Die psychischen Symptome (depressive Stimmung, Angst, Panik..) sind erst nach etwa 5 Monaten aufgetreten, ohne dass sich in meinem Leben großartig etwas geändert hätte. Im Rückblick würde ich sagen: habe viel zu wenig auf mich geachtet, kaum belohnt, kaum für Ausgleich gesorgt... Kann mir vorstellen, dass der Haushalt an Dopamin & Co ganz schön runtergewirtschaftet ist. Nächste Woche ist Arzttermin, bin mal gespannt...
Hast du die Belohnerei und sich-Gutes-tun bei dir im Blick? Ich denke, das ist nicht zu unterschätzen.
Toll, wie klar du trotz allem bist, dass Rauchen nicht die Alternative ist und was die Tabakindustrie anstellt, um die Menschen in der Sucht zu halten. So richtig, richtig übel ist ja auch, was seit einiger Zeit in Afrika passiert. Wenn du an dem Thema interessiert bist: bei Google z.B. "Tabakindustrie Afrika Zigaretten als Pausenbrot" eingeben. Manchmal hilft ja auch ein Blick über den Tellerrand, wenn man mal nicht mehr weiss, welche guten Gründe es gibt, um nicht wieder anzufangen.
Ich wünsche dir jedenfalls von ganzem Herzen, dass es dir bald besser geht und du dich weiterhin nicht von den Symptomen zum Rauchen überreden lässt :-) (Vielleicht auch ein Tipp für dich: Einige Krankenkassen bieten Online-Programme bzw. Coaching zur Begleitung in psychisch beanspruchenden Situationen an (auch bei Depressionen / Angst, Panik)...teste ich gerade, macht Spaß)
Elli