05.10.2018
12:20 Uhrbearbeitet:
05.10.2018
12:21 Uhr
Hallo Stresshuhn,
und herzlich willkommen in dieser Gemeinschaft
:gemeinschaft:
Deine nach meinem Eindruck drängendste Frage, ob
das Gefühl von Trauer und Verlust ewig bleibt,
beantworte ich mit einem klaren *nein*.
Im Gegenteil, es wird bald ersetzt werden durch
die Gewissheit, unglaublich viel hinzugewonnen zu
haben. Hab Geduld, vor allem mit Dir selbst.
Du hast nun Dein halbes Leben lang geraucht, das
verschwindet natürlich nicht nach einer Woche spurlos.
Ein Spaziergang ist die Entwöhnung nicht, aber wenn Du die ersten
1 bis 2 Wochen geschafft hast, bist Du mit dem körperlichen
Entzug durch, dann kommt der interessante Teil, der
Deinem inneren Schweinehund wahrscheinlich nicht
gefallen wird, dem soll es ja an den Kragen gehen :P
Nur Mut, scheu Dich nicht, im Forum zu schreiben, und
wende Dich gerne direkt an unsere Rauchfreilotsen, die
Dich gut unterstützen können.
Zu Deiner Frage nach einer möglichen Persönlichkeitsveränderung:
Während des Entzugs ist es völlig normal, wenn Du
gereizt oder nervös bist, alles andere wäre die Ausnahme.
Vielleicht könntest Du die Menschen in Deiner Nähe um
Vorabverständnis bitten und ihnen erklären, woran das liegt.
Langfristig stellen wir fest, dass wir Stress und Emotionen
häufig niedergeraucht haben. Wir benötigen jetzt also andere
Strategien, damit umzugehen. Manchmal führt das dazu, dass
wir uns nicht mehr alles gefallen lassen. Das ist eine Veränderung
hin zu unserem wirklichen Ich. Wir werden echter, was ich
ziemlich gut finde :P
:flowerblue:
Viel Erfolg wünscht
Silke