Hallo und guten Abend meine Lieben.
Melde mich mal zurück, aber mehr demütig als stolz.....
Bin seit einer etwas mehr als einer Woche „wieder“ rauchfrei- und fühle mich wie damals, als ich begonnen habe, viel hier zu lesen, um meine Attacken abzulenken und die schlechte Stimmung zu analysieren.
Nach 1.5 Jahren Freiheit habe ich in einem grauen Corona - Alltagsmervenzusammenbruch- Homeoffice mit Kind - alles nervenaufreibend-Moment die Hoffnung gehabt, dass mit Zigarette alles erträglicher wird. Und Zack, nach einigen Wochen war ich fast wieder in alten Rauchgewohnheiten. Und fand es jeden Tag scheisse, schlechtes Gewissen aber mit jedem Zug!!!!
Diese ganze Last mit Corona, Homeoffice, Kind, sonstiger privater Stress und Ärger, Angst um die Angehörigen etc. hat mich in einem schwachen Moment erwischt. Und ich schäme mich.
Immerhin Bin nicht in die ganz alten Muster gefallen, hab zB deutlich weniger und nicht mehr während der Arbeit geraucht, eher so heimlich auf dem Balkon, und es auch fast keinem erzählt, weil ich mich so geschämt habe. Und ziemlich bald auch wieder gemerkt, dass mein Körper sich dagegen wehrt. Eiskalte Füsse, das war so unangenehm etc. pP....in Zeiten einer VirusPandemie, welcher die Lunge befällt, eigentlich kaum an Dummheit zu toppen....
Und ich denke wieder oft den Gedanken, wie gut es gewesen wäre einfach niemals mit dem Teufelszeugs angefangen zu haben. Ich wünsche mir manchmal, ich hätte mir diese Last niemals aufgebürdet. Das ist es nicht wert. Und ich beneide Nichtraucher. Ich fühl mich wie ein Raucher, der nicht raucht. Und fange wieder an zu bedauern, obwohl ich es nicht will.
Meine schlechte Stimmung kommt wieder durch, seit Tag 4,5 etc. wache ich jede Nacht auf und brauche wieder ne Stunde bis ich einschlafe....ich will einfach meine Ruhe haben.
Und hoffe, dass ich es wieder schaffe.
Seid gedrückt, durch euch bin ich damals so weit gekommen.
Und lieber Danny, ich wünsche mir von Herzen, dass du standhaft geblieben bist.