Guten Morgen zusammen,
seit dem 1.1.2019 bin ich rauchfrei. Die ersten Tagen fiel es natürlich schwer, aber danach wirte ich fast euphorisch, dass ich das dann doch so leicht hinbekommen habe. Habe jetzt wieder 10,5 Jahre geraucht. Davor schonmal 4,5 und 1,5 Jahre aufgehört. Vor 20 Jahren hatte ich angefangen.
Aber so seit Woche 3 fühle ich mich gar nicht gut. Ob das immer noch die Entzugserscheinungen sind? Ich schaffe es nicht gut, meine Diät einzuhalten. Ich bin ununterbrochen müde, habe Kopfweh, schlafe schlecht, habe sogar Rückenschmerzen, trotz Bewegung und Sport. Das wirkt sich sehr auf meinen allgemeinen Gemütszustand aus. Ich bin unmotiviert, gereizt und ungeduldig mit mir. Wie lange soll das wohl so gehen?
Da denke ich schonmal wieder öfters dran, mir eine zu rauchen. Aber ich weiß, dass das nicht die Lösung des Problems ist und ich dann wieder anderen Stress habe. Ich will standhaft bleiben.
Bin nur gerade so genervt, dass ich mich so unwohl fühle. Vielleicht befinde ich mich ja einfach in einer Trauerphase wegen des gefühlten Verlusts? Komisch, dabei bin ich doch so froh, wieder Herr meiner Lage sein zu dürfen.
Geht/Ging es euch auch so? Stelle ich mich einfach nur an? Schaffe ich es einfach nur nicht, all die Tipps von hier ordentlich umzusetzen? Wann hört das auf? Will jetzt nicht die ganze Zeit, den Trauerkloß mimen. Ich sollte doch hochmotiviert, energiegeladen und stolz durch die Gegend hüpfen. Über einen Monat rauchfrei, kein Mal nachgegeben, sollte doch ein Grund zum Feiern anstatt zum Trauern sein.
Wünsche allen ein schönen Sonntag.
Viele Grüße
Dragonfly