Hallo liebe Angi,
herzlichen Glückwunsch zu einer Woche rauchfrei! Hast Du doch klasse gemeistert.
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Also der körperliche Entzug findet in den ersten vierzehn Tagen statt. Das kann man ziemlich genau festmachen. Aber der fällt natürlich wieder bei jedem anders aus, klar. Für mich war das eine erste Hürde, die ich gewuppt habe. Und heute hast Du schon mal die Hälfte, das ist doch mal was.....
Ich fand Deine Frage zum Schluss Deines Posts ganz interessant, "ob man sich jemals wieder so auf was freuen kann, wie die Zigarette".
Also ich kann die Frage mit einem deutlichen JA beantworten. Und das ist etwas, das Du selbst beeinflussen kannst. Denn DU schaffst Dir neue Rituale. Rituale, die Nichtraucher schon immer hatten. Denn auch Nichtraucher brauchen doch ihre Momente, worauf sie sich freuen können, wo sie entspannen können.....
Aber wir Ex- Raucher müssen das nach dem Rauchstopp neu lernen, das ist aber möglich. Meistens nicht zu Beginn, aber im Laufe der Zeit klappt das. Die Tagesstruktur ruckelt sich ein, irgendwann ist die Zigarette da raus.
Ich freue mich zum Beispiel nach einem stressigen Frühdienst nachmittags auf eine Tasse Kaffee, ganz in Ruhe, ohne Telefon, nur ich. Ich sitze in der Küche und entspanne mich eine viertel Stunde. Und heute weiß ich, dafür brauche ich absolut keine Zigarette. Und das ist eins von mehreren Ritualen, die ich mir geschaffen habe.
Was tut Dir denn gut? Worauf könntest Du Dich freuen? Auch wenn das im Moment bei Dir noch nicht ganz die Freude bringen würde, wie vermeintlich die Zigarette- keine Sorge, das ist normal, das kommt......
Freue mich, wieder mal von Dir zu hören.
Ach ja, und wenn es mal schwierig wird (so wie Du es auch beschrieben hast), vielleicht hilft es Dir auch, das genau hier in dem Moment nieder zu schreiben..... Dafür sind wir nämlich auch da.....:wink:
LG, Silke