Lieber Rudolf :smileumarmung:,
ich beschäftige mich gerade mit der etwas anderen Art abzunehmen.
Dabei musste ich schon mehrfach an dich denken, wenn es bei mir auch um Essen und nicht mehr ums Rauchen geht. Es gibt aber Parallelen.
Ich würde gern mindestens die 10 Kilo, die ich im ersten Jahr der Rauchfreiheit zugelegt habe, wieder abnehmen, allein, es gelingt mir nicht.
Glücklicherweise habe ich ein kostenfreies Programm im Netz gefunden, das meinem Weg, den ich schon seit langem durch die Atemarbeit praktiziere, entgegenkommt.
Das Motto ist: alles kann, nichts muss.
Beim Abnehmen wie auch beim Rauchfreiwerden, auch wenn es erfolgreich ist, gilt: Das eine wie das andere löst nur ein Problem, die Körperfülle respektive die Rauchsucht.
Sorgfältig von anderen Problemen zu trennen, die bei mir z.B. zum Essen führen, beim Raucher zum Rauchen: Müdigkeit, Langeweile, Stress, Alleinsein, Nicht-bei-mir-Sein etc.
Dagegen die Initiative zu ergreifen, an Orte gehen, wo man Menschen kennenlernen oder interessante Dinge tun kann u.ä. passiert nicht von allein, das muss man tun. Besser jetzt als später, denn das Leben wartet nicht. Und den ganzen anderen Dingen, die einem im Leben fehlen zum Wohlfühlen, auf die Schliche kommen, in sich selbst und den Körper hineinspüren, und die in kleinen Schritten anzugehen, das kann man mit und ohne Übergewicht (Zigarette).
Die Idee, die dahintersteckt, ist, wenn es mir richtig gut geht, ist das viele essen (rauchen), nicht mehr notwendig und reguliert sich von selbst bzw. kann dann erfolgreich angegangen werden.
Jeder hat seinen eigenen Weg: ich kenne jemanden, der mit rechnen und Verzicht sehr erfolgreich (und ich hoffe, dauerhaft) abgenommen hat: denn darauf kommt es an: die Voraussetzungen zu schaffen dafür, dass man es ein Leben lang durchhalten kann. Mein Weg, von dem ich hoffe, dass er auf Dauer sich als für mich richtig erweist, ist der der sehr kleinen Schritte, wie auch schon während des Rauchfreiwerdens ganz genaues Hineinspüren in mich und meinen Bedürfnissen entsprechend zu leben (ich habe für den Rest meines Lebens Zeit dazu).
Und fühl dich nicht alleine mit all deinen Versuchen, geh es langsam, mit ganz kleinen Veränderungen, Selbstbeobachtung und deine Bedürfnisse im Auge behalten und ihnen gerecht werden, an.
Was Klicker geschrieben hat, trifft einen Nerv.
Diejenigen, die erfolgloser sind als du, triffst du hier nicht an, die versuchen es gar nicht oder geben einfach auf.
Die Arbeit aber, die Selbstwahrnehmung und das Umgestalten deines Lebens, so, dass es deinen Bedürfnissen entspricht, kann dir niemand abnehmen.
Viele haben hier bei dir ganz verschiedene tolle Gedanken entwickelt, finde heraus, was zu dir passt.
Ich glaube, dass du darin wenig Übung hast: aber für einen neuen Anfang ist es nie zu spät.
Und wenn du möchtest, dass sich etwas ändert, musst du neue Wege gehen. Sonst bleibt alles, wie es ist.
Viele haben hier berichtet, dass sich mit dem Rauchfrei-Werden das ganze Leben verändert hat.
Google mal, wenn du etwas wirklich Hilfreiches lesen möchtest: Charlie Chaplin...als ich mich selbst zu lieben begann.
Viel Glück auf deinem Weg wünscht dir :butterfly:Claudia:butterfly: