31.05.2019
22:15 Uhrbearbeitet:
31.05.2019
22:17 Uhr
Hallo, guten Abend, Phteven!
Vor ca. drei Jahren musste ich mich wegen einer 'schweren Episode' der Depressionen in eine sehr lange, stationäre Behandlung begeben. Eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Intervention. Mit der Gabe eines Antidepressivums waren die Doc's sehr vorsichtig, denn nicht selten führt der durch das Medikament ausgelöste,
gesteigerte Antrieb dazu, das zu tun, wozu bisher die Kraft fehlte: der Suizid. Das ist mir erspart geblieben und so nehme ich auch heute dieses Medikament und profitiere von der stimmungsaufhellenden Wirkung. Als ich während dieser Behandlung aufgehört habe, gegen die Depressionen anzukämpfen, sondern sie als Teil meiner Persönlichkeit zu begreifen, ging es mir konstant besser und besser. Aber ich bin auf die Pilli's weiter angewiesen und es bleibt ein Prozess, der auch heute noch fachärztlicher Begleitung bedarf.
Du hast sehr präzise die Unterscheidung formuliert, zwischen der depressiven Verstimmung, wie sie Hans und Franz kennt und der Depression. Ich bin vollumfänglich bei dir, wenn du die Stimmungsschwankungen während des Nikotin-Verzichts als etwas klassifizierst, das hinzunehmen ist. Das "Stimmungstief" - wie du es nennst - lässt nach. Das ist sicher! Sofern sich das gesamte Projekt in Regionen bewegen sollte, die dir nicht mehr zumutbar erscheinen, konsultiere bitte unbedingt die Ärzte oder Therapeuten deines Vertrauens, okay?
Bitte lasse von dir lesen. Das, und das Schreiben hier hilft so sehr, Druck abzubauen.
Viele liebe Grüße von mir zu dir
Meikel
P. S. Bist du eigentlich ein m. oder f. ?
:wink: