26.04.2020
15:56 Uhrbearbeitet:
26.04.2020
16:19 Uhr
Hallo lieber Jürgen,
und herzlich willkommen hier bei uns im Forum.
Schön, dass Du da bist. Und noch schöner, dass Du schon 25 Tage rauchfrei bist- Glückwunsch und Daumen hoch:gefsmilie:
Aber komm`, woran zweifelst Du denn? Glaub`mir, das war mit Sicherheit eine Deiner besten Entscheidungen im Leben, ehrlich. Auch wenn Dir das jetzt noch nicht so vorkommt. Denn eins muss auch klar sein- 53 Jahre Nikotinkonsum ist innerhalb von 25 Tagen in der Regel noch nicht überwunden. Die Stimme Deiner Sucht ruft noch, will ihr Nikotin. Zumindest kann man sich das bildlich so ganz gut vorstellen. Da wird dann auch mal der "Nutzen" von Rauchfreiheit gedanklich in Frage gestellt, was, wie wir alle wissen Humbug ist. Auch können Suchtgedanken Angst suggerieren- eben vor gewissen Situationen, die "doch eigentlich nur mit Zigarette bewältigt werden können", zum Beispiel.
Was ich damit sagen will ist, dass diese Gedanken oftmals gar nicht unsere eigenen sind, sondern einfach der Sucht entspringen. Und das ist auch zu Beginn noch völlig normal so.
Sturheit ist doch schon mal ein sehr gutes Mittel, finde ich. Auch Ablenkungen und Belohnungen sind gute Helfer, diese Phasen gut `rum zu kriegen.
Meinen eigenen Nikotinentzug habe ich wirklich als eine Art Ausnahmezustand erlebt, habe das jetzt mal recht neutral formuliert. Es war nicht durchgehend schlimm, keineswegs. Aber phasenweise echt herausfordernd, das muss ich sagen. Meine Tagesstruktur hat sich radikal verändert (heute sage ich absolut zum Guten, für diese Aussage habe ich aber Monate gebraucht), ich habe mich erstmals nichtrauchend als Erwachsene erlebt, und ich war selbst verwundert und total stolz, dass ich das geschafft habe.
Ich wünsche Dir eine starke Hand, die die Zweifel vom Tisch fegt :wink:. Du kannst nämlich unheimlich stolz sein, auf das was Du schon geschafft hast. Bleib`dran!
Freue mich, mal wieder was zu hören von Dir,
LG, Silke:sweatpea: