Hallo Jay,
auch von mir noch ein ganz herzliches Willkommen und meine vollumfänglichen Glückwünsche zu einfach allem! Ich wünsche Dir und Deiner sich vergrößernden Familie alles Glück und Gesundheit. Und die ist insgesamt umso gewährleisteter, als daß Du nun schon fast die erste Woche rauchfrei hinter Dir hast. Auch dazu meine Gratulation, wir wissen alle hier, daß der Absprung nicht leicht ist und durchhalten nicht für alle (umso mehr gönne ich es Dir, wenn es bei Dir so richtig läuft!), da ist es schon eine Leistung, auszusteigen und dranzubleiben.
Deshalb ist es auch verzeihlich, daß Du Deine Zeit gebraucht hast, um den Rauchausstieg zu verinnerlichen. In den meisten Aufhörern muß der Gedanke erstmal wachsen, der muß das Gehirn fluten sozusagen. Ich mußte mich auch erstmal damit beschäftigen, Methoden recherchieren (um dann doch den final cut zu wählen), mich gegen meinen inneren Schweinehund durchsetzen, und das geht den meisten von uns so. Sogar viele, die aus gesundheitlichen Gründen die dringende Empfehlung bekommen haben, sofort aufzuhören, brauchen erstmal noch ein wenig Zeit, um diesen Schrecken zu verdauen, in der sie weiterrauchen, also es ist für mich völlig nachvollziehbar, daß Du Zeit gebraucht hast. Aber Du hast Wort gehalten und anläßlich der Schwangerschaft Deiner Frau aufgehört, das finde ich toll.
Wir lesen hier ab und zu von unkomplizierten Entwöhnungen, die gibt es, und ich gönne sie jedem, der so eine hat. (Ich habe zweimal aufgehört, und meine erste Entwöhnung war auch easy-breezy, ich hab halt einfach das Rauchen aufgehört. Bloß ich Depp habe es halt nicht dabei belassen. Das mußt Du mir nicht unbedingt irgendwann nachmachen.) Falls - es muß nicht sein, das sei hier ganz ausdrücklich betont, aber - falls sich doch noch Befindlichkeiten oder Fragen einstellen, trage sie einfach hierher Jay. Du findest hier eine Menge Erfahrung von, die gegen jede Art von Schieflagen einen Tipp bereithält. Hauptsache Du läßt Dich in dem Falle nicht erschrecken und beirren und hältst durch. Das geht, das kannst Du im Ernstfall, aber wir stehen da gerne bei Dir. Doch wie gesagt, es kann ja sein, daß Dein Entzug auch weiterhin stressfrei verläuft. Das ist natürlich genial.
Schlaflosigkeit ist ein alter Bekannter vieler Aufhörer, doch ja, das sollte sich in der nächsten Zeit wieder von selber legen. Wenn Du gerne ein bißchen nachhelfen möchtest, könntest Du Dir mit Schlaftee oder einfach Melissentee mit oder ohne Honig behelfen, oder mit einem warmen Bad vor dem Schlafengehen. Lavendel soll beruhigende Wirkung entfalten, da gibt es auch Bäder oder Dragees in der Drogerie oder Apotheke... Manchmal fehlt während der Entwöhnung auch Magnesium, das kann auch mal am Schlafen hindern, dagegen gibt es auch Brausetabletten. Lüfte ordentlich durch vor dem Schlafengehen. Das sind alles so Kniffe die Du versuchen kannst, wenn der Leidensdruck zu dolle wird. Aber wie gesagt, das sollte sich auch über die Zeit von selber erledigen.
Es ist toll, wenn Dich das Mitlesen hier weiter beruhigt, dann nimm das ruhig alles mit Jay. Jeder soll das Forum hier nutzen, wie es ihm gut tut, und wenn Du lesend davon profitieren kannst, dann nur zu! Wir freuen uns zwar trotzdem, von Dir zu hören, aber stöbere was das Zeug hält, wenn es Dich befreit. Viel Spaß und Inspiration wünsche ich Dir dabei!
Dir nun im folgenden eine spannende Eltern- und Rauchfreizeit, genieße es, das sind großartige Zeiten. Viel Power, Durchhaltevermögen und Gesundheit, sowie viele Grüße sendet Dir
Lydia