Survival-Tagebuch - meine Gedanken zum wundersamen „KLICK“
Immer mal wieder lese ich von [u]dem[/u] wundersamen und scheinbar wunderbaren [u]„KLICK“[/u], den Einige erfahren haben. Andere warten sehnsüchtig darauf und er soll, so der „Sage“ nach, alles „Schwere, Anstrengende“ in Nichts auflösen, die Rauchfreiheit als Freiheit empfinden lassen, von „Jetzt auf gleich“ (irgendwann) einfach da sein und auf wundersame Weise, auch dem am meisten an der „Rauchfreiheit-Leidenden“, schwuppdiwupp die Leichtigkeit eines Schmetterlings verleihen.
Auf diesen „Klick“ habe ich nie gewartet, da meines Erachtens der „Klick“ von uns selbst bestimmt wird. Als Bild: Wir sitzen am „Schalthebel“, können ihn bedienen und es zum klicken bringen, von selbst wird es nicht klicken! Es bedarf Arbeit, ist Teil einer Entwicklung, die nur wir selbst auslösen können! Bei jedem Menschen ist die Arbeit an der Entwicklung individuell und wird auch unterschiedlich empfunden. Wenn wir „nur“ auf ein „künstlich“(von außen, automatisch) einsetzenes „Klick“ hoffen und uns dadurch Entspannung erwarten, werden wir enttäuscht werden.
Was bedeutet das in der Umsetzung? Ich bin mein „KLICK“!! Egal in welchem Lebensbereich ich eine Änderung bewirken möchte, definiere ich als erstes das Ziel, das ich erreichen WILL! Der zweite Schritt ist, dass ich mir überlege was ich zur Verfügung habe, dieses Ziel zu erreichen und was ich noch benötige als Rüstzeug! Diese Liste wird bei jedem Menschen anders aussehen. Der/die Eine hat viel Humor, Mut, Entschlossenheit im Gepäck, benötigt noch Gelassenheit und Ausdauer für die Reise. Der/die Andere ist kommunikativ, gesundheitsbewußt, vorsichtig, benötigt noch Mut und positive Bestärkung. Und so weiter....... eben individuell. Beispielsweise benötige ich für meinen Weg - positive Bestärkung, die ich mir immer wieder selbst zuspreche, damit ich unabhängig und nicht auf meine Umwelt angewiesen bin und auf der positiven Seite bleibe. So wenig wie möglich „Druck“ und den freien Willen, also „ich will“ NICHT „ich muss“. Die Option einen anderen Weg zu wählen, da meine Freiheit ein sehr hohes Gut für mich ist. Menschen, die mich verstehen und die mich aushalten können, mit mir gemeinsam lachen, weinen, zuhören (lesen), austauschen, Rückmeldung geben. Das bedeutet ich erarbeite mir Stück für Stück meinen Weg, lerne neue Verhaltensweisen, neue Menschen, neue Dinge kennen, begebe mich auf eine spannende Reise, die mit jedem Atemzug, jeder Stunde, jedem Tag ein Stück des Zieles oder sogar bereits das Ziel ist!! Ich benötige keinen Mechanismus, erwarte kein automatisches klicken – ich selbst bestimme mein Klickern mit meiner Haltung, Mut, Kraft, Ausdauer, Geduld, Gelassenheit, Freude.............ich „klickere“ so vor mich hin........und empfinde große Freude ich selbst zu sein, mein eigener großer „Klick“:P
Herzliche Grüße - Ulrike