29.02.2024 09:57

Freiheit, Stärke, Gelassenheit.

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31.03.2021
07:09 Uhr
Nachtrag: Wenn man mal das Bild mit dem „was wir alles schlucken müssen“ nimmt, dann hinkt der Vergleich mit dem Fass etwas. Unser Verdaungssystem hat eben, anders als ein Fass, auch einen Hinterausgang! Wenn wir das Gefühl haben „es quillt über“ dann könnte das Problem auch an dem schlechten Abfluss liegen sprich wir lassen die Dinge die uns geärgert haben nicht schnell genug los. Wir konservieren unseren Ärger anstatt ihn auszuscheiden.
30.03.2021
22:01 Uhr
Hallo Jani, ich muss Dir unbedingt was erzählen Nein, Ich muss Euch allen etwas erzählen, ich habe mir gestern eine App runtergeladen und die heißt "Plum Village" Plum Village ist das Retreat-Zentrum und buddhistische Kloster von Thich Nhat Han in seinem Exil in Frankreich und auf dieser App gibt es ganz herrliche Dinge zu finden, unter anderem eine Glocke der Achtsamkeit "Bell of Mindfullness", diesen Ton eines Gongs kann man sich einstellen und der ertönte dann bei mir alle 15 min während meiner Arbeitszeit. Wenn der Gong ertönt soll man kurz Innehalten und drei bewußte Atemzüge machen bevor man sich wieder der Arbeit widmet. Wir unterbrechen dadurch unsere Routine und machen uns einen positiven Gedanken bewußt. "Wie schön, dass ich rauchfrei bin" Dieses habe ich heute zum ersten Mal gemacht (ich hatte einen anderen Gedanken, aber das ist egal) Seit langer Zeit schon beschäftige ich mich mit Meditation und Kontemplation, aber dieser Gong alle 15 Min, der von außen kam und mich erinnerte "du bist im hier und jetzt", der hat mir einen der schönsten Arbeitstage seit langem beschert. War ich allein im Büro, habe ich drei Atemzüge gemacht, war ein Kollege bei mir oder ich habe telefoniert habe ich kurz den Satz unterbrochen, so als hätte ich den Faden verloren. Während eines unangenehmen Telefonats ertönte der Gong und ich konnte mich aus meinem Ärger lösen und wahrnehmen, dass die Vorwürfe meines Telefonpartners nicht mir als Person galten, sondern meiner Funktion und dem Frust nicht ans gewünschte Ziel gekommen zu sein. Nach dem Gong konnte ich, ohne einen Ärger in der Stimme verbergen zu müssen, sagen "ich verstehe, dass Ihnen meine Antwort nicht gefällt, aber heute und in dieser Situation kann ich Ihnen keine andere geben." Auch wenn man Contenance mit Gelassenheit übersetzen könnte empfinde ich auch diesen Unterschied zwischen der vorgespielten Contenance und einer inneren Gelassenheit. Das Erste fühlt sich an wie bittere Galle die man wieder runterschlucken muss, das Zweite ist wie Honig, der süß auf der Zunge schmeckt und weich den Hals hinunterrutscht. Wenn Du ab jetzt mehr auf Deine Emotionen achtest wirst Du schnell den Unterschied wahrnehmen. Ich glaube auch, dass es wichtiger ist sich so anzunehmen wie wir eben sind und dies nicht als schlecht bewerten, als zu versuchen doch jetzt endlich eine andere zu werden. In diesem Leben wird aus einem Marienkäfer:ladybug: kein Schmetterling. :butterfly: mit den besten Grüßen von Paul
30.03.2021
09:32 Uhr
Hallo Jani, Wenn man immer nur schluckt, irgendwann ist das Fass voll und explodiert. Ist normal, die angestaute Wut will wohin und verunsichert. Im Ganzen dies zu sehen ist auch ein Lernprozess, wir haben früher unsre Wut u.a. weggeraucht. Jetzt stellt sich Alles in uns um. Wir werden mit jedem Tag ohne die Kippe auch selbstbewusster und stärker. Der alte Anker ist weg. Nun dabei gelassen zu bleiben ist hohe Kunst, die uns die Zukunft bringen kann, wenn wir im Konflikt offen, sachlich, freundlich und ehrlich das Gespräch suchen und finden. Das braucht Zeit und Bereitschaft den neuen Weg zu finden. Einen Monat fast nicht zu rauchen ist eine enorme Leistung, verlang nicht allzu viel auf einmal, weder von Dir noch von deinen Mitmenschen. Ein frisch gebackener Nichtraucher ändert sich unbewusst in einigen Dingen. Freundlich und gelassen zu bleiben ist nicht immer leicht, aber oft kommt mit der Zeit auch Rat. LG sister :ladybug:
30.03.2021
07:54 Uhr
Hallo Jani, [quote]Im Moment kann ich nur runterschlucken oder explodieren, wenn es um Dinge geht, die mir wichtig sind.[/quote] Das kenne ich oder soll ich besser schreiben das kannte ich? Nein, ganz sicher bin ich mir doch nicht, dass ich nicht mehr explodiere. Meine Taktik fürs nicht explodieren ist weniger herunterzuschlucken und mich zur Wehr setzen, solange ich das noch sachlich und freundlich hinbekomme. Schlucke ich zu viel, explodiere ich. Dass das etwas mit dem (Nicht-)Rauchen zu tun hat, glaube ich nicht. Vielleicht kann ich weniger schlucken, seit ich nicht mehr rauche, aber das wäre dann schon alles. Also mein Rat ist der: nicht das Runterschlucken üben, sondern das freundliche sich wehren. Ich wünsche dir und deinen Lieben frohe Ostern Viele Grüße :)
29.03.2021
21:26 Uhr
Lieber Paul, :riesengrinser: viiiieeelen Dank für dieses herrliche Bild von Heulsuse und Wüterich, die hinter der riesigen Tasse kaltem Kakao sitzen und quarzen, was das Zeug hält. Vielleicht schaffe ich es, diese Vorstellung in der nächsten Notsituation, in der die beiden die Oberhand haben, gedanklich hervorzuholen, darüber ein bisschen zu schmunzeln und die Gelassenheit wiederzufinden. [quote="Paul2.1."]Die Zigarette würde diesen Knoten auflösen; [/quote] Vielleicht werde ich anfangen, jeden dieser Knoten, die nur mit Zigarette aufzulösen sind oder zu sein scheinen, zumindest jetzt am Anfang ganz besonders Wert zu schätzen, sind sie doch gerade in einem solchen Moment der Preis für die Rauchfreiheit. Und was wäre ich nicht alles bereit zu geben um dauerhaft rauchfrei zu bleiben, wenn man mich jetzt, so ganz entspannt, fragen würde. Wenn es nur so einfach wäre und man in jeder Situation den Weg in die Meta-Ebene schaffen würde. Vielleicht wurde mein zartes Stimmchen auch überdeckt von einem Konglomerat aus "Ach rauchen wir erstmal eine, dann ist das alles nicht mehr so schlimm", aus mangelndem Selbstbewusstsein und daraus folgend übertriebener Gelassenheit. Wo wünsche ich mir denn eigentlich die Grenze meiner Gelassenheit, wie erkenn ich diese Grenze und was mach ich, wenn jemand diese Grenze überschreitet? Das ist gerade so eine Frage. Vom gelassenen Belächeln des Verhaltens der Mitmenschen zum Ausnutzen lassen und zu viel Unangenehmes runterschlucken ist es nicht weit. Vielleicht ist die Grenze auch tagesformabhängig und lässt sich gar nicht festlegen. Vielleicht hängt sie auch vom Gegenüber ab. Vielleicht passt Gelassenheit auch einfach gar nicht zu mir, vielleicht hab ich sie emotional immer verwechselt, mit Contenance oder so - egal was mir widerfährt, ich lass mir nichts anmerken und rede mir die Welt schön. Manchmal glaub ich mir das dann, manchmal nicht. Ist das Gelassenheit? Ich weiß es nicht. Oder ist Gelassenheit, wenn man einfach abgestumpft hinnimmt, was so geschieht? Will ich so sein? Das ist alles gerade ein bisschen wirr. Und gleichzeitig sind das alles Fragen, die über die Jahre immer wieder aufgetaucht sind, mal lauter, mal leiser. Und doch ist jetzt irgendwas anders. "Das richtige Maß lernen" - das scheint noch ein weiter Weg zu sein. Im Moment kann ich nur runterschlucken oder explodieren, wenn es um Dinge geht, die mir wichtig sind. Aber ich hab noch ein bisschen Zeit, ich hab eigentlich weitgehend nette Mitmenschen, und es macht mir Mut, dass es ja doch irgendwie möglich sein muss, das zu lernen. Ich danke dir für die Idee, dass ich für meine Explosion um Entschuldigung bitten könnte. Bisher hab ich mich nur als armes Opfer selbst bemitleidet, aber wenn ich in der Lage wäre, die Dinge anders und früher wahrzunehmen und zu diskutieren, dann hätte es diesen Eklat nicht in dieser Form geben müssen. Viele liebe Grüße, danke für dein offenes Ohr und deine Gedanken, ich wünsche dir einen wunderschönen Frühlingsabend. Jani
28.03.2021
14:13 Uhr
"Lass Dir das nicht gefallen" :roll: "hmm?, jetzt rauch ich erstmal eine" "Lass Dir das nicht gefal..." Klick, Klick, pfffff, ahhhh schon besser.... Weißt Du was das ist? [size=4][b]/[/b][/size] :coffee:[size=4][b]/[/b][/size] Das ist eine Tasse kalter Kakao und dahinter sitzen zwei Emojis und rauchen ... [size=4][b]/[/b][/size]___ :cry: :x ____[size=4][b]/[/b][/size] die beiden, Heulsuse und Wüterich Bei der berechtigten Aussage "eine Zigarette macht nichts besser", dürfen Wir natürlich die Wirkung der Droge nicht außer Acht lassen. Über die Jahrzehnte haben wir es uns angewöhnt zu bestimmten Emotionen gehöre eine Zigarette. Wenn wir mal den Suchtdruck unbeachtet lassen, so ist es schon allein die Gewohnheit die uns im Modus Autopilot zur Schachtel greifen läßt; und dieser Autopilot bringt uns in bestimmten Situationen zu straucheln, zumindest zum stocken wenn wir nicht mehr rauchen wollen. Die Zigarette würde diesen Knoten auflösen; das bedeutet natürlich eine Zigarette kann nur die Probleme lösen, die wir einzig und allein deswegen haben weil wir süchtige Raucher sind. Ein Nichtraucher hat dieses gelernte Verhalten nicht und deshalb ist Rauchen nicht im Repertoir der Lösungsstrategien eines Nichtrauchers. :lol: An dem Punkt bin ich manchmal neidisch. Liebe Jani, es ist sehr schön Deine Gedanken zu lesen und die zaghafte Stimme war schon immer da, aber sie wurde durch unsere laute Sucht unhörbar. Sich abzugrenzen und nicht mehr alles hinzunehmen ist ein neuer Lernprozeß, der auch mal darin enden kann, dass wir überreagieren. Unser Umfeld findet wir wären so zickig und unausgeglichen, legen uns vielleicht sogar Nahe doch lieber wieder zu rauchen. Aber auch hier kann man das richtige Maß lernen. Ich habe zwar häufig um Entschuldigung bitten müssen, doch heute klapp es schon ganz gut mit dem "Nein" sagen. LG von Paul
28.03.2021
10:18 Uhr
So ein bisschen hab ich ja doch das Gefühl, dass es von mir ausgeht. Irgendwas hat sich geändert. Ich habe tief in mir drin eine Stimme, noch ganz leise, weil sie sich so schlecht ausdrücken kann, diese Stimme piepst zaghaft vor sich hin: "Lass dir das nicht gefallen". Ich war am Freitag extrem genervt von den Kollegen, weil ich das Gefühl hatte, die Schnauze voll davon zu haben, immer der Ausputzer vom Dienst zu sein. Zuhause ging es dann im Grunde ähnlich weiter, die Thematik ist immer und überall die gleiche. Ja, und jetzt höre ich dieses kleine Stimmchen, das anfängt, sich zu beschweren. Den Streit gestern habe ICH vom Zaun gebrochen, weil mein Fass übergelaufen ist. Habe ich mich verändert? Oder zumindest meine Wahrnehmung? Verändere ich mich gerade? Hängt das mit dem Rauchstopp und diesem ominösen tollen Ding der Selbstfürsorge zusammen? Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Es kann auch gut sein, dass jetzt die Luft aus dem Wutballon erstmal wieder für ein paar Wochen raus ist. Das kleine Stimmchen ist bei diesen letzten Worten allerdings ganz traurig geworden. Ich schreibe das hier auf, damit ich das kleine Stimmchen nicht vergesse, falls es wieder so leise wird, dass ich es nicht wahrnehmen kann.
21.03.2021
09:59 Uhr
[quote="janipiep"]Ich habe meine Kollegen sofort eingeweiht und mir damit eine gute Grundlage verschafft. Zum Einen hatte ich dauerhafte Bestätigung, weil sie sich alle für mich gefreut haben, zum Anderen musste ich meine Unkonzentriertheit nicht verstecken. Wir haben dann z.B. solche Gespräche geführt: Kollege: "bla Rechnung bla Kunde bla Zahlen, Jani, was denkst du?" "Zigarette". [/quote]:gefsmilie: Deine Beiträge sind großartig! [b]An der Stelle schon mal meine [size=2]Gratulation :champballoongift: zu 20 rauchfreien Tagen[/size]:gefsmilie: das will erst einmal geschafft sein![/b] Einen schönen Sonntag wünscht dir Eva :mintlolly:
17.03.2021
11:34 Uhr
Ich danke euch beiden für den Besuch in meinem Zimmerchen, für die Gedanken und die Blümchen. Dass sich sonst keiner reintraut, liegt bestimmt am wenig einladenden Eingangstext... Ist aber gar nicht schlimm, zu viel Besuch würde mich im Moment total überfordern. Ich weiß ja jetzt bei euch 2 Besuchern schon nicht, wie ich mich verhalten soll, wo ich antworten soll. Eigentlich würd ich gerne linear hier so antworten. Aber üblich wäre es ja, wenn ich euch jetzt in euren Wohnzimmern antworte, auch wenn ich da voll in ein anderes Gespräch reinplatze, so gefühlt. Da muss ich mich erst dran gewöhnen, davon abgesehen brauche ich dafür auch mehr Zeit. Ich komm die Tage mal zum Gegenbesuch vorbei und guck mich bei euch um. Bestimmt hab ich schonmal beim Querlesen durchs Fenster geguckt. :lol: Die Foren, in denen ich bisher unterwegs war, waren ausnahmslos thematisch sortiert, ein Thread = eine Unterhaltung und die Unterhaltung findet linear nach unten oder oben statt. Aber dass man innerhalb eines Threads immer eine Seite von verschiedenen Unterhaltungen liest, das ist mir noch nie begegnet. Es hat schon seinen Reiz, dass man immer per Mail informiert wird, wenn es einen neuen Beitrag gibt - wir haben ja alle auch ein Leben außerhalb des Forums -, und die Idee des Wohnzimmers an sich find ich auch charmant. Aber nix wiederfinden nervt mich, jetzt vorab schon. Wenn man wenigstens in der Liste "alle Beiträge" direkt zu diesem Beitrag springen könnte. Aber man springt ja nur zu Seite 1 des Threads und dann heißt es suchen. Es muss irgendwie funktionieren, hier sind sooo viele User, die offensichtlich kein Problem damit haben. Bis demnächst Jani
16.03.2021
16:48 Uhr
[quote="janipiep"] Weil es mir jetzt schon mit einigen bemerkenswerten Gedanken passiert ist, dass ich sie in diesem Hin- und Hergehüpfe zwischen den vielen Wohnzimmern nicht wiedergefunden habe, mach ich mir jetzt doch mal ein eigenes Wohnzimmer auf, vielleicht hilft das ja. [/quote] Hallo JaniPiep, das mit dem nicht wiederfinden liegt vermutlich in der Natur eines Forums, oder? ich weiß nicht ob ich einzelne Posts in einem anders strukturierten Forum leichter finden würde. Als Lösung habe ich es mir angewöhnt Dinge, die mich wirklich beeindruckt haben, herauszukopieren und meine eigene Zitatesammlung anzulegen. Damit funktioniert dann auch meine Suchfunktion besser als die hier im Forum. Aber was soll´s das Forum ist so wertvoll, dass es sich diesen antiquierten Charme erlauben kann. Ich liebe es und ziehe es jedem anderen vor in dem ich gestöbert habe. Dein Wohnzimmertitel ist wirklich großartig und auch was Du schreibst. Diese Worte haben wir jahrelang mit dem Rauchen in Verbindung gebracht und genau das Gegenteil ist zutreffend. Das Rauchen macht uns zwanghaft, das Nichtrauchen macht uns frei von der Sucht Der Sucht nachzugeben macht uns schwach, ihr zu widerstehen ist die Stärke Der Takt des Nikotinspiegels stresst uns ungemein, die Gelassenheit kommt wenn der Suchtdruck verschwindet. Es ändert sich so unglaublich viel, viele kleine Dinge die man abtun kann als lächerlich oder wahrnehmen als ein Geschenk. LG von Paul
16.03.2021
13:11 Uhr
Hallo, darf ich dich hier Jani nennen? Du bist mir gestern bei Toni aufgefallen. Das war sehr nett, dass du dich gekümmert hast. Ich glaube, du hast da auch Talent dazu. Dein eigenes Wohnzimmer hat zumindest für mich nun den Vorteil, dass ich mir sicher sein kann, dass du meinen Post auch nicht übersiehst. Und um eine Art Tagebuch zu führen ist es auch gut geeignet. Ich wundere mich etwas, dass noch niemand sonst hier war. Nun bin ja ich hier und ich bringe auch etwas mit :wink: :flowerblue: Mit Blümchen sieht so ein Zimmer gleich netter aus:) Freiheit ist Dinge zu tun oder auch zu lassen, wie man möchte. Und wir hatten am Ende unserer Kindheit die Freiheit endlich den Führerschein zu machen und Auto zu fahren, Alkohol zu trinken, ohne Eltern in den Urlaub zu reisen, in die Disko/den Club zu gehen und zu Rauchen. Wir wollten tun, was die Erwachsenen tun und zur Gruppe der Gleichaltrigen gehören. Aber mit dem Rauchen haben viele von uns einen Teil der Freiheit verloren, nämlich "einfach so" wieder damit aufzuhören können. Bei Alkohol kann dasselbe passieren. Nun erscheint Freiheit relativ. Nachdem ich meine Sucht überwunden habe, empfinde ich die Freiheit "nicht zu rauchen" als prima - die Freiheit wieder mal zu Rauchen müsste ich mit dem Risiko eines Rückfalles bezahlen. Wenn du beim Bäcker das Plunderstückchen haben willst, wirst du dein Geldstück hergeben müssen. Deine Freiheit ermöglicht dir das eine oder das andere nicht aber beides. Ich kannte mich als Erwachsener auch nur als Raucher. Nachdem ich mich auch als Nichtmehrraucher kenne, will ich Nichtmehrraucher bleiben. Das richtige Kennenlernen kann allerdings mehrere Monate dauern. Ich wünsche dir eine leichte und Interessante Kennenlernphase. Viele Grüße :)
15.03.2021
13:39 Uhr
Weil es mir jetzt schon mit einigen bemerkenswerten Gedanken passiert ist, dass ich sie in diesem Hin- und Hergehüpfe zwischen den vielen Wohnzimmern nicht wiedergefunden habe, mach ich mir jetzt doch mal ein eigenes Wohnzimmer auf, vielleicht hilft das ja. Außerdem hat hier fast jeder ein Wohnzimmer, dann will ich das auch, vielleicht erschließt sich mir dann auch irgendwann der Vorteil. Aber vielleicht schließ ich irgendwann auch einfach ab und schmeiß den Schlüssel weg, wenn es mir zu viel wird. Freiheit, Stärke, Gelassenheit. Lauter schöne Dinge, von denen ich mir immer eingebildet habe, ich hätte sie. Jetzt bin ich seit 2 Wochen rauchfrei und gespannt, wieviel und was von mir sich durch den Rauchstopp verändert. Alles, was ich seit den Teenagerjahren erlebt, erfahren und gelernt habe, hatte irgendwie mit Zigaretten zu tun, direkt oder indirekt. Das ist nicht mein ureigenster Gedanke, das hab ich hier irgendwo im Forum aufgeschnappt, seitdem hab ich für meinen Körper, meine Gedanken und meine Gefühle viel mehr Verständnis, und seitdem ist die Neugierde erwacht. Ich kenne mich nur mit Zigaretten in der Tasche.
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