Guten Abend ihr Lieben,
vielen Dank für die lieben Worte und den Zuspruch. Leider bin ich derzeit wieder etwas unleidlich, wenn auch vorwiegend zu mir selbst. Mein Wellnesskurztrip mit einer Nichtraucherin hat mir sehr vor Augen geführt, wie viel einfacher es ist, nicht an die Zigarette zu denken, wenn man abgelenkt und nicht von Rauchern umgeben ist.
Nun zuhause, wo mein Freund weiter fröhlich raucht, bin ich wieder so oft mit dem Thema Rauchen konfrontiert. Entweder ärgere ich mich über meinen Partner, weil er den Schritt nicht auch gehen will (was ich ihm natürlich nie direkt sagen würde, damit löse ich ja erstrecht Trotzrauchen seinerseits aus) oder er extrem nach kaltem Rauch stinkt, oder ich sehe ihm dabei zu, wie er genussvoll an seiner Zigarette zieht, und beneide ihn…
Irgendwann muss diese Schizophrenie doch mal aufhören :bang: ich weiß, warum ich aufgehört habe, und der Rauchstopp hat mir körperlich sehr gut getan. Ich profitiere jeden Tag davon, aufgehört zu haben. Trotzdem klopft die Sucht immer noch regelmäßig an und macht mir das Leben schwer. Von den unkontrollierten emotionalen Ausbrüchen, die ich mit mir selbst ausmache, will ich gar nicht anfangen… Ich will es nicht mehr wollen!
So, genug gejammert. Mal noch etwas Positives: zu meinem Schnapszahlalarm habe ich mir heute ein Abendessen in einem Biergarten einschließlich Dessert, Wein und Verdauungsschnäpslein gegönnt. Heute sind mir die Kalorien einfach mal wurscht 8)