Guten Morgen!
Anders ist dieses Mal, dass mein Gefühl von Anfang an "mitgespielt" hat. Klar hatte ich auch heftigste Schmachtattacken, ausgelöst durch Gedanken und Gefühle, aber es ist dieses Mal anders, es gibt so etwas wie einen Stopppunkt. Und dieser Punkt wird nicht allein durch meinen Kopf ausgelöst, sondern (in bestimmten Situationen) vorrangig durch mein Gefühl.
Ich finde es auch einleuchtend, denn in sehr emotionalen Momenten (Wut, Ärger, Frust, Angst, aber auch starkes Belohnungsverlangen, oder starke Glücksgefühle) wird man meist von diesen Gefühlen erst einmal kurzfristig überschwemmt. Der Verstand tritt etwas in den Hintergrund und die Gefühle haben "Oberwasser". Und wenn das Gefühl, dir nach wie vor sagt: Rauchen ist gut, beruhigt, hilft, belohnt, steigert sogar noch doch deine Glücksgefühle und Zufriedenheit, dann ist doch ganz logisch, dass man genau in diesen Situationen zur Zigarette greift.
Ich verstehe Alan Carr jetzt, wenn er immer gesagt hat, dass nur die reine Willenskraft nicht zum Erfolg führt (ich habe nie wirklich verstanden, was er damit meint).
Wie ich zu diesem Gefühl gekommen bin, kann ich gar nicht so recht sagen. Es ist quasi plötzlich von ganz alleine entstanden, war mir aber zu dem Zeitpunkt noch nicht so bewusst wie jetzt. Ich glaube, am Ende haben mich meine vielen Aufhörversuche (die alle vorrangig kopfgesteuert waren) dahin geführt. Deshalb glaube ich, dass es unabdingbar ist. am Ball zu bleiben. Egal wie oft man hinfällt, immer wieder aufstehen und nochmal anfangen. Irgendwann klappt es ganz bestimmt!
Ich rauche nicht mehr weil:
mein [b]Gefühl[/b] mir sagt, dass ich es [b]nicht wil[/b]l und
mein [b]Kopf[/b] mir sagt, dass ich es so [b]fühle[/b]