Halli Hallo
Heute habe ich bisher nicht geraucht.
Es gibt leichtere Zeiten und dann gibt es Stunden da hängt eine riesige äußerst leckere Zigarette vor meinem inneren Auge und verspricht mir Entlastung. Dann ist es nur eine Haarbreit weg zuzugreifen und mir Erleichterung zu verschaffen.
Da laufe ich an lustig lachenden Gruppen von Rauchern vorbei und denke tja da gehöre ich jetzt nicht mehr dazu. Manchmal ist das nicht rauchen wie ein Strafe.
Ich wundere mich so sehr, dass ich bisher nicht zugegriffen habe. Nein wundern ist Zuwenig, ich verstehe es schlichtweg nicht.
Heute hat der Nichtraucher coach zu letzte Mal zu mir gesprochen, ab morgen muss ich morgens selbst motivieren.
Buhh im Moment trauere ich der Raucherzeit tatsächlich nach.... hmm vielleicht ist das auch normal, schließlich waren es dreiunddreißig Jahre die jetzt kontra drei Wochen in der Waagschale liegen.
Andrea, vielen herzlichen Dank.... ich bin so müde, das ist der Hit, nur abends kann ich nicht schlafen. Mein Rhythmus ist total verdreht. Ich hoffe wirklich sehr dass dieser Umstellungsprozess ein rauchfreies Ende findet. Allerdings , scheint das, so wie ich mich fühle, noch in weiter Ferne zu liegen.
Freiheit " wozu "ein interessanter Aspekt... Wenn man die Freiheit zu etwas verwendet ist sie ja weg! ;-) Ich glaube, ich habe hauptsächlich an Freiheit "von" gedacht... Freiheit vom Suchtdruck, Freiheit vom Beschaffungsstress. Ich habe ansonsten bisher bei mir nichts überzeugendes entdeckt, um nicht zu rauchen. Das ist der Wahnsinn, was dazu in meinem Gehirn zu finden ist: Dass ich nach Rauch rieche, wenn ich rauche, merke ich ja nicht. Mit meinen Zähnen wird gar nichts mehr besser. Mein Blutdruck ist glaube ich das einzige, was bei mir immer paßt.... und so geht es in meinem Kopf weiter. absolut dysfunktionale Gedanken sind das.
Jetzt habe ich knapp drei Wochen nicht geraucht und weiß nicht so recht, warum. das ist der Hammer.
Wo soll der Weg hingehen?
Cerise,
herzlich Danke. wie geht es Dir?
Ja das stimmt, danke. :-)
herzliche Grüße an alle