Hallo Michaela,
Danke erst einmal für Deine netten Worte.
Wenn ich das richtig sehe, bist Du seit 27 Tagen rauchfrei - und das ist toll - aber ich nun fast seit 6 Monaten.
Und da ist das keine Frage mehr von "mal nicht zu Partys" - oder "mit wem ich mich treffe".
Sondern generell sind meine Freunde entnervet und ich kann/mag eigentlich überhaupt nirgends hin gehen.
Das wird allmählich zum Problem - insebesondere bei massiv abnehmendem Verständnis des Umfelds.
Und ich muss auch mal wieder reden...
:-)
Hallo Andasusu,
Was du da wahrnimmst, kenne ich auch. Früher mit Zigarette hatte ich keine Probleme in Gesellschaft mit anderen, die Zigarette gab mir Halt und wenn ich keinen zum Reden hatte, hab ich eben geraucht und hatte so Beschäftigung.
Heute, ohne Zigarette, fühle ich mich oft unsicher. Aus meiner Sicht ist es die Unsicherheit in der Begegnung mit anderen. Warum das so ist ? Ich glaube für mich zu wissen, dass ich kein starkes Selbstwertgefühl habe und ich mich sehr schnell - vor allem in Gesellschaft mit weniger vertrauten Menschen - überfordert fühle. Wie ich damit umgehe ?
Ich suche mir gezielt ausm mit wem ich wann und wo zusammen sein möchte. Partys mit vielen Leuten und Alkohol geht gar nicht. Noch nicht. Und wenn, dann kann es sein, dass ich mich nach kurzer Zeit verabschiede. Denn sonst kommt der :evil: und will mir Gesellschaft leisten :oops:
Ich mach mir keine Gedanken darüber, wie lange das anhalten wird. Ich habe Zeit. Hauptsache, ich bleibe rauchfrei.
Mein Tipp für dich :
Finde heraus, wieviel bzw. welche Menschen dir gut tun. Und nimm dir die Freiheit, für dich zu entscheiden, wieviel Gesellschaft zu brauchst. Das wird nicht immer in jeder Situation funktionieren. Aber das Wichtigste ist zu wissen :
Die Zigarette löst dein Problem nicht.
LG Michaela
[/quote]