[quote="Stephanie1961"]
Ich habe wirklich Panik davor, den Ausstieg aus der Sucht nicht zu schaffen. Es war wirklich nicht witzig die erste Zeit, nochmal würde ich das sicher nicht packen.
Ich will dieses Thema in absehbarer Zeit als erledigt sehen, fürchte allerdings, dass das noch dauern könnte...
[/quote]
Hallo liebe Stefi :)
Das genau war und ist bei mir der Grund, weshalb ich unter allen Umständen durchhalten
wollte und mir auch nicht den kleinsten Ausrutscher erlaubt habe.
Es ist nicht leicht, sich über so lange Zeit täglich mit der Sucht und ihren Folgen
konfrontiert zu sehen und dagegen anzukämpfen.
Mir ist es tatsächlich gelungen, den Anti-Gedanken so fest in meinem Kopf zu installieren, dass ich in all den kritischen Momenten nur das laute, entschiedene [i][b]NEIN[/b][/i] abrufen musste, um mich stur gegen die Lust zu rauchen und die Sucht durchzusetzen. Diese innere Stimme
hat mit ihrer Entschiedenheit einfach immer wieder gewonnen. Ich habe mich oft selber darüber gewundert, denn ich bin doch gar nicht so der willensstarke Mensch.
Aber es kommt glaube ich wirklich sehr darauf an, wie stark dieser Anti-Gedanke ist
und der übernimmt dann gepaart mit entsprechender Sturheit die Führung bei dieser ganzen Aktion.
So sehe ich meinen Ausstieg rückblickend betrachtet. Vielleicht hilft dir das ein wenig oder auch dem ein oder anderen hier.:)
Immerhin hab ich 47 Jahre geraucht und die letzten Jahre 30 Stk. extrem süchtig...
[color=green]Morgens Augen auf....Zigarette an
Vor dem Frühstück schon mind. 3 geraucht...
In jeder noch so kleinen Arbeits- Denk- oder was auch immer Pause...
beim Kochen...vor dem Essen...nach dem Essen sowieso....
Als Ersatz für Essen...
In jeder noch so stressigen Situation...unendlich viele gequalmt...
[/color]
Das war zu keinem Zeitpunkt mehr Genuss, sondern nur noch abhängiges, süchtiges, widerliches
Gequalme.
Sei froh, Stefi, dass du das los bist!!:D
LG Nati