Hallo allerseits,
Ich (33) habe seit der Jugend geraucht, ab 20 Jahren dann ein Päckli/tag und auch mal mehr. Am Montag hab ich mich nach einigem Überlegen, was denn eine gute Hilfe sein könnte, für die Pflaster entschieden und bin seitdem rauchfrei, und hoffe sehr, dass es so bleiben wird! Es ist in einigen Momenten seltsam einfach, zB dass ich die Kaffee-Zigarette am Morgen nicht vermisse, aber in vielen anderen Momenten sehr schwer, z.B. nach dem Essen. Ich geh halt im Moment vielem und vielen aus dem Weg und konzentrier mich auf mich und versuch die Sache relaxed anzugehen. Ich finde, dass dies ein ganz gutes Forum ist und hab schon einige Tips und Ratschläge aus den Beiträgen beherzigt.
Mir ist klar, dass ich noch ganz am Anfang steh, aber ich denke schon jetzt an die "stressigen" Zeiten, in denen ich Sorge hab, zurückzufallen. Ich habe in Stresszeiten immer mehr geraucht, vor allem unter Zeitdruck. Ich denke, man kann sich auf gewisse Situationen gut vorbereiten, z. B. Vorstellungsgespräche (die hab ich demnächst vor mir) oder wie man seinen Arbeitstag ohne Raucherpause gestaltet und dass man genug Bewegung hat etc.
Aber wie geht man mit dem "mehr" Stress um, Examen an der Uni, wenn wochenlang keine Zeit für Ausgleich bleibt, Hausarbeiten die in wenigen Tagen fertig sein müssen. Und wenns dann noch im Job brennt...
Ich hab das Nikotin wohl auch immer als "Wachmacher" und zur Leistungssteigerung gebraucht, für die durchgemachten Nächte, beim Auswendiglernen.... Es hat bei mir immer so "dazu" gehört. Soll ja auch, zumindest kurzfristig, erinnerungsfördernd sein.
Hat da jemand Tipps, wie er solche Zeiten meistert? Oder meint ihr, dass man das automatisch nach einigen Monaten im Griff hätte und ich mir da grad zu viele Gedanken mache an Tag 3?
Ich freu mich auf Eure Antworten!
Fanny