Hallo zusammen, bin der Tolga (55 Jahre). Seit 28 Jahren glücklich mit der besten Frau der Welt verheiratet und haben 4 Kids (3 Jungs, 1 Mädchen im
Alter von. 27, 25, 15 und unsere Tochter wird bald 19). Komme aus dem schönen NRW Mülheim an der Ruhr.
Jetzt komm ich zu meiner Geschichte. Im Jahr 01/2023 wurde bei mir eine Routinemäßige Kathederuntersuchung durchgeführt (weil ich laut meinem Kardiologen ein Risikopatient war mit zwar leichten Bluthochdruck aber dafür Diabetes Typ2, Fettstoffwechselstörung und Raucher. Bei der Katheteruntersuchung hat mir der Doc einen kleinen Seitenast den RLPD durchstoßen weil bei dem RCA teilweise nur mit dem Bohrer ging (stark verkalkt und zu 95% zu) dabei erlitt ich einen leichten Herzinfarkt ohne das ich es bemerkt hatte. Glück im Unglück der Doc hatte sehr schnell reagiert und das durchgestoßene Gefäß mit 3 Stents verschlossen. In der RCA habe ich in Reihe 5 Stents. Zwei Wochen später erfolgte die linke Herzkranzgefäß mit einem Stent versorgt und sehr gut gelappt. Nach der Entlassung bevor ich im März zur Reha ging hatte ich immer Angst wenn es nur kurz irgendwo gezwickt hat. In der Woche rief ich mindestens 1x den Notarzt oder meine Frau hat mich ins KH gefahren. Herz bzw. Troponinwerte waren stets immer ok. Dann im März zur Reha Abbruch in 2 Wochen wegen Angst. Dann im April wieder Stationäre Aufnahme Kontrollkatheder Untersuchung ohne ein schlimmes Befund. Stressecho war auch ok. Bin wieder entlassen worden mit der Diagnose Angststörung. Meine Odysee ging weiter immer wieder Angst und 1x sogar eine Panikattacke. Im April wurde ich in Essen Klinikum stationär aufgenommen und es wurden außer Katheteruntersuchung alles gemacht und wurde medikamentös eingestellt. Nach der Entlassung ging es mir so ca. 2 Monate echt gut. Bis es wieder anfing. Wieder zich mal zum KH zum Kardiologen Blutwerte Ultraschalls Langzeit EKG‘s Langzeit Bluthochdruck stets immer ok. Dann habe ich einen sehr guten Neuen Hausarzt gefunden der mich echt verstanden hat. Und fühlte mich von Anfang an bei Ihm
Wohl. Habe mir eine Psychologin und einen Psychiater besorgt die beide aber überhaupt nichts taugten. Psychiater wollte mir AD diese neuen SSRI geben die ich aber laut meinen Ärzten nicht nehmen durfte wegen Wechselwirkungen mit Prasugrel und ASS100. Jetzt nehme ich seit ca. 1 1/2 Jahren 3x 1,5mg Täglich Tavor (ja ich weiß das ich in die Abhängigkeit geraten bin). Manchmal gibt es Tage da könnte ich Bäume ausreißen dann gibts es Tage da kann ich wegen meiner Symptome nix machen. Die Symptome habe ich jeden Tag wie z.b innere Unruhe, inneres Unwohlsein, leichtes Herzstolpern usw usw.
Von Beruf war ich fast 25 Jahre Altenpfleger Schwerpunkt Demenz. Fahre gerne Motorrad nur im Moment nicht mehr.
Ich will endlich mit dem
Rauchen aufhören und freue mich sehr auf eure Experten Tipps und Ratschläge?
Bitte entschuldigt mich, wenn es etwas lang geworden ist und meine Herzgeschichte nicht unbedingt hierhin passt aber ich habe es aufgeschrieben, damit Ihr alle von mir einen besseren Eindruck habt?Freue mich hier bei euch sein zu dürfen und hoffe auf ein gutes Miteinander mit viel Erfahrungsaustausch. Liebe Grüße und einen schönen Abend euch allen???