05.11.2025 22:22

Ich möchte endlich nicht mehr rauchen

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21Beiträge
15.11.2025
12:00 Uhr
Liebe Hensi, Toll, dass du es wieder angehst :smileumarmung: ​Wir hatten uns ja im Chat unterhalten, dass es für dich besondere Herausforderungen hat, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich weiß, wie viel dich das kostet und wie laut die kleinen Nikotin-Dämonen gerade in deinem Kopf schreien:evil: ​Aber schau mal: Vier Tage rauchfrei! Das ist eine ganz stramme Leistung, ein fantastischer Erfolg:fireworksblue: Du lässt die Glimmstängel einfach alt aussehen. Das ist ein klarer Punktsieg für dich:wink: ​Du beweist gerade jeden Tag aufs Neue eine unglaubliche Stärke und Disziplin. Jeder Tag ist ein Gewinn, und du hast den schwierigsten Teil, den Anfang, schon wieder gemeistert. ​Mach einfach so weiter, du bist auf einem super Weg:balloonsheart: ​Ich drücke dir fest die Daumen und bin zutiefst beeindruckt von deiner Stärke und freue mich riesig über diesen Erfolg. Herzliche Grüße von Monika
14.11.2025
15:05 Uhr
Liebe Hensi, Erstmal toll dass Du gestartet bist, schon 4 Tage!!! Nach der ersten Woche wird es schon ein bisschen leichter. Mir ging es wie Dir: 37 Jahre geraucht, selbst bei Krankheit und Klinikaufenthslt. Kein einziger Versuch aufzuhören, weil nicht vorstellbar. Meine geliebte Zigarette. Ich wollte irgendwann nicht mehr süchtig sein. Ich wollte und will heil werden. Ich vermisse sie auch heute noch, und diesen Teil der rauchen will gibt es auch noch, ich rede tatsächlich auch mit ihm und sage diesem Teil, dass wir gesund werden wollen und vor allem gesund älter werden wollen, mit weiterrauchen könnte das schwierig sein. Ich sage mir auch: es passt nicht mehr zu mir. Und mit jedem Tag wird dieser Satz wahrer. Ich bin sehr bei Petra, wir brauchen ein Ziel, warum wir das tun, das rauchen zu lassen, obwohl ein Teil in uns und gehirnorganische Veränderungen (Suchtgedächtnis) uns wirklich teilweise sehr in die Mangel nehmen. Es wird besser! Ich habe mittlerweile ganze mehrere Tagestrecken ohne Gedanken an ihn hier::evil:. Ich wünsche Dir Dein Ich will!! Bleib dran Liebe Grüsse Lucia:oops:
14.11.2025
13:44 Uhr
Dein Zähler steht auf 4 und deine Entscheidung scheint getroffen. Herzlichen Glückwunsch :balloonsheart: Ich wünsche dir viel Kraft. Lass uns gemeinsam einen Schritt nach dem anderen gehen. Liebe Grüße Ela
06.11.2025
22:19 Uhr
[i]Meine Entscheidung kenne ich schon. Sie ist bisher noch nicht endgültig ..[/i] das dachte ich mir schon. lass dir deine Zeit Liebe Grüsse Klaus
06.11.2025
21:35 Uhr
Vielen Dank für eure Nachrichten, liebe Petra, Anna, Jutta und lieber NK und Klaus! Ja Klaus, ich finde es auch toll, dass was los ist hier und wie ihr euch um mich kümmert und eure Gedanken und Ideen mit mir teilt. Zum Thema Ablenken habe ich mir für jede Rauchsituation - und davon gibt es ja viele - mehrere Alternativen ausgedacht, diese ausgedruckt und mir aufgehangen, damit ich sie immer sehen kann. Viele haben mit Atmung, Entspannung, Beschäftigung, Bewegung zu tun. Ich könnte mir auch vorstellen, wie Anna schreibt, dass es anstrengend wird, sich daran zu halten. Ich bin von Natur aus eine, die alles so genau nimmt ... Ich rauche auch oft, um mich in den 5 Minuten von allem um mich herum zu lösen und zu entspannen. Entspannungsübungen mache ich außerdem. Jaa, der Morgen ist auch mein größtes Problem! Meine Motivationskarten liegen auch bereit zum Verteilen in der gesamten Wohnung/Haus. Darauf steht: Ich will mit dem Rauchen aufhören, weil ich gesünder lebe, mehr Lebensqualität habe und selbstbestimmt und gelassener durch Leben gehen möchte. Klaus, ich habe mir schon die Listen an meine Schlafzimmerschränke gehangen, auf denen stehen die positiven und negativen Aspekte des Rauchens aus meiner Sicht, die Vorteile des Aufhörens und die Dinge, die es mir so schwer machen. Es gibt viel zu tun! Meine Entscheidung kenne ich schon. Sie ist bisher noch nicht endgültig ... Klaus, du schreibst, als die Dinger weg waren, wurde dir ganz leicht ums Herz. Das ist bei mir gar nicht so. Da kommt bei mir die Verlustangst schon durch. Jutta, deine Nachricht musste ich 3 Mal lesen. Da wurde ich sehr nachdenklich. Vor allem die Aussage, dass ich den Teil von mir, der weiterrauchen möchte, erst einmal akzeptieren sollte, anstelle gegen ihn zu kämpfen. Das ist eine gute Aussage. Und so wie dir ging es mir auch schon, dass ich schöne Sachen tue, wie z.B. eine Fahrradtour oder eine Wanderung durch unseren schönen Wald, und mir aber während der Rast eine anzünde. Ich habe dann auch das Gefüh, dass das gar nicht zusammen passt. Oh, ich könnte noch sooo viel schreiben :| Vielen Dank euch! Liebe Grüße Hensi
06.11.2025
20:18 Uhr
bearbeitet:
06.11.2025
20:33 Uhr
Hallo Hensi Gut was los bei dir.... Prima! ? Ja, wir brauchen Mut.... viel Mut. Tabaksucht ist ein ganz hartnäckiger Gegner. Und wir, wir sind leider die Süchtigen. Wir brauchen Mut um hinter unsere Kulissen zu schauen. Warum rauche ich? Das ist eine wirklich wichtige Frage. Was habe ich davon? Was ist daran so schön, so cool, so geil? Wir haben oft nur die miesen Seiten im Kopf....das ist großartig aber es gibt auch die andere Seite. Die muss auf den Tisch. Schreibe es mal auf...lass es eine kleine Zeit liegen und lies es immer wieder. Schreib deine Gründe gegen das Rauchen auf. Lies es ebenfalls. Jetzt machst du eine Waage. Pro und Contra. sobald die Waage ins Contra fällt kannst du eine [b]endgültige [/b]Entscheidung treffen. Jetzt kannst du ganz sicher sein, das du nie wieder rauchen willst! Dann zerbröselst du jede Zigarette. Ich hatte noch einige volle Pakete. Stück für 13€. Ich habe die verschenkt. Im Vorfeld hatte ich kein gutes Gefühl dabei. Als die Dinger weg waren, wurde mir ganz leicht im Herzen. Wir brauchen Mut und Kraft. Ich wünsche es dir. Liebe Grüße Klaus  .
06.11.2025
18:38 Uhr
[quote=Hensi]Vorwürfe mache ich mir eigentlich nicht, aber es zermürbt mich. Immerhin beschäftige ich mich seit nunmehr 3 Jahren mit der Rauchfreiheit, phasenweise exzessiv. Das macht was mit meiner Psyche :-?[/quote] Spontan fällt mir ein, dass du den Teil von dir, der weiter rauchen möchte, vielleicht erstmal akzeptierst, anstelle gegen ihn zu kämpfen. Eine gute Bekannte von mir hatte aufgehört und wir unterhielten uns am Telefon darüber. Sie zählte die Gründe dafür auf, warum sie aufgehört hatte. Ich habe sie bewundert und beneidet, wusste aber zur selben Zeit, dass ich (damals) nicht aufhören wollte. Eine andere Strategie könnte sein, dich einfach weiter auf das zu konzentrieren, was du für deine Selbstfürsorge tust und dies bewusst zu reflektieren. Ich erinnere mich, wie ich gewandert bin und dann in der Natur eine Raucherpause gemacht habe. Das war mir peinlich. Mir war der Widerspruch zum Rauchen bewusst ("frische Luft und Zigarettenqualm") und vielleicht hat dies den Samen für meinen Rauchstopp gelegt. Alles Gute und LG von Jutta
06.11.2025
18:23 Uhr
Freiheit! das war, ist und bleibt mein Hauptgedanke. Ich war es so unendlich leid, daß mir der Glimmstängel meinen Tagesablauf diktiert hat. DAS ist mir jeden Tag ein neuer "Sieg" - ich bestimme wieder selbst über meine Zeit, meinen Aufenthaltsort, meine Handlungen usw. usw. Jeder hat so seine eigenen Motivatoren.....
06.11.2025
17:02 Uhr
bearbeitet:
06.11.2025
17:09 Uhr
Hallo, noch was zum Thema Ablenken. Es wird immer wieder vorgeschlagen aber bei mir war es irgendwann ein krampfhaftes Ablenken, was alles irgendwie schlimmer machte oder ich wurde dabei richtig Hyperaktiv und das artete in Stress aus. Du hast den Arbeitstag hinter dir und könntest dich fragen: Was kann ich mir jetzt gutes tun. Zigarette? Warum, was bringt sie mir? (Sie lindert tatsächlich nur Entzugserscheinungen) Was könnte ich stattdessen tun? Ich habe zum Beispiel geraucht und mich in den 5 Minuten von allem um mich herum gelöst und entspannt... Dachte ich. 5 Minuten Entspannungsübungen bringen mir da viel mehr. Morgens ist bei vielen und bei mir immer noch ein Problem, bin kein Morgenmensch und oft sehr schlecht gelaunt. Da hilft nur eine Strategie und da muss jeder für sich finden. Ich verziehe mich in die Küche, manchmal spüle ich, manchmal ein paar Übungen und manchmal gar nichts. Einfach nur ankommen und fest stellen, das der junge Tag noch keinen Grund zur üblen Laune hat. Aber das ist immer noch mein altes Problem nur dass war schon immer da und eine rauchen hilft mir da gar nichts. LG Anna :flowers:
06.11.2025
15:20 Uhr
bearbeitet:
06.11.2025
15:45 Uhr
*Zitat Hensi* Ich bin inzwischen so weit, dass ich mir nicht mehr denke, dass ich mit dem Rauchen aufhören muss, sondern mir sage, dass ich aufhören möchte. *Zitat Ende* [b]Möchte[/b], das war für mich das Schlüsselwort schlechthin. Nicht: muss, sollte, es wäre gut wenn, meinem Körper täte es besser ... Sondern ich möchte bzw. ich will nicht mehr rauchen. Da erst wurde es mir möglich, mir vorzustellen, dass ich das auch kann.
06.11.2025
14:33 Uhr
Ich lass nochmal ein paar Gedanken da. Was hält mich ab, den Rauchstop zu beginnen? Es ist nicht einmal so die Befürchtung vor körperlichen und psychischen Entzugssymptomen. Es ist mehr so eine Art Verlustangst. Die Zigarette ist seit ca. 40 Jahren in meinem Leben. Ich erinnere mich zwar an mein erstes Mal, aber ich weiß nicht mehr, ab wann ich dann regelmäßig geraucht habe. Inzwischen bin ich so süchtig, dass selbst Krankheit und Klinikaufenthalte mich nicht vom Rauchen abhalten können. Ich bin eine von der Sorte, die mit dem Tropf im Arm vor dem Krankenhaus stehen. Wie abartig! Nikotinpflaster, die ich mir frühs klebe, bleiben während der Arbeitszeit kleben. Aber wenn der Feierabend naht, denke ich an nichts anderes als ans nach Hause kommen, mache mir das Pflaster ab und rauche. Also, so war es zumindest bei den letzten Versuchen. Die waren allerdings schon vor mehr als einem Jahr. Weitere Gedanken später.
06.11.2025
14:18 Uhr
Lieber Klaus, vielen Dank für deine Zeilen! Du hast ja so recht, und ich finde es sooo schwer. Vernichtet hab ich meinen Tabak nicht, aber schon mehrmals meinem Sohn gegeben. Am nächsten Morgen wollte ich alles wieder haben. Als er mal nicht da war und ich das Zeug nicht gefunden habe, bin ich los mir welche kaufen. Hab sie mir nicht noch mal angeschaut und bin nicht nochmal in mich gegangen :roll:, das hätte ich besser mal so machen sollen. Ich werde mir das zu Herzen nehmen. Vielen Dank für Mut und Kraft! Liebe Grüße Hensi
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