28.11.2025 12:57

Wie am besten Starten?

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7Beiträge
05.12.2025
07:19 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
30.11.2025
08:02 Uhr
[quote=Passel90]Nebst dem Zigarettenkonsum lebe ich so schon einen Lebensstil der nicht wirklich Longjeveity förderlich ist. Bis vor kurzem sehr viel Digitale Zeit verbracht, wenig Bewegung und ungesunde Ernährung. Die Sachen gehe ich gerade aktiv an, allerdings ist im Kopf immer noch der Gedanke: „Ich rauch ja eh noch..“ demnach fühlen sich die Umstellungen alle nicht wirklich gut an und werden nur halb konsequent durchgezogen.[/quote] Hallo Passel, bei mir war das ganz anders. Ich habe irgendwann beschlossen, nur noch mit frischen Zutaten zu kochen und mich gesünder ernährt. Außerdem bin ich viel gewandert. Da hatte ich immer ein Schraubglas mit, in das ich meine Zigaretten entsorgt habe (ich wollte ja keine "Umweltsau" sein). Kamen andere Wanderer und ich saß auf einer Bank und rauchte, habe ich die Zigarette schnell beendet, denn das war mir peinlich. Ich glaube, bei mir wurde auf diese Weise der Samen dafür gelegt, dass ich aufhörte, denn ich lebte einen ständigen Widerspruch: Selbstfürsorge und Selbstzerstörung. Bis zu meinem Rauchstopp war es allerdings noch ein weiter Weg und ich war da bereits 64. Nun bin ich seit 3 Jahren rauchfrei. Ich sage gerne, dass es sich in jedem Alter lohnt, rauchfrei zu werden. Vielleicht beschäftigst du dich erstmal mit dem Thema "Selbstfürsorge". Mit was kannst du dir etwas Gutes tun? Was tust du gerne? Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, brauchst du neue Strategien und Gewohnheiten, um die Zigarette zu ersetzen. Ein Beispiel: Vor 2 Tagen war ich sehr zufrieden mit mir, weil ich meine Küche und mein Bad geputzt hatte. Ich ging ins Wohnzimmer, um eine Pause zu machen und dachte spontan: "Und jetzt eine Zigarette wäre gut". Da wurde mir klar, dass die Zigarette eine Belohnung für mich war und dies in meinem Suchtgedächtnis immer noch gespeichert ist. Heute belohne ich mich mit einer Tasse Tee oder einem kleinen Spaziergang oder ich lese ein paar Seiten in einem Buch. Liebe Grüße und alles Gute! [SIZE=2]:balloonsheart:[/SIZE]
29.11.2025
14:35 Uhr
Hatte seinerzeit folgenden Text abgesondert - ganz am Anfang „Schreib mal, wie dein Raucher Leben so lief. Warum willst du aufhören?“ Mein Raucher-Leben ist ein guter Begriff. Bei mir ist das Rauchen das Leben geworden. Ich bin ein sehr freiheitlich orientierter Mensch und gleichzeitig nimmt das Rauchen meine eigene Freiheit zu bestimmen wie, was und wo ich etwas tun kann. Der Gedanke ob und wie ich dann meine Sucht befriedigen kann ist dermaßen präsent, daß sie mich quasi beherrscht. Natürlich merke ich auch die körperlichen Einschränkungen die sich geradezu zwangsläufig ergeben. Unter dem Strich bin ich wirklich wütend, daß ich es nicht schaffe auf ein leidlich sozialverträgliches Maß zu reduzieren. Mein letzter Schritt war auf händisches drehen umzusteigen statt fertige Zigaretten griffbereit zu haben. Das Resultat war allerdings, daß ich genau so viel rauchte nur daß ich sie eben selbst gedreht habe. Auch der monetäre Aspekt spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle steht aber weit abgeschlagen hinter meiner persönlichen Reihenfolge (oder anders ausgedrückt Nöte). 1. FREIHEIT - ich will wieder selbst über mein Leben bestimmen und mich nicht dem Diktat der Zigarette unterordnen. 2. GESUNDHEIT - ja ich merke es einfach, daß das Nikotin ein starkes Gift ist und der Rauch meine Lungen einschränkt und somit auch meine körperliche Belastbarkeit 3. KOSTEN - bei meinem Konsumverhalten gehen jedes Monat über 500,-- in Rauch auf / Bei selbst gedrehten immer noch fast 300,--. Als Nebeneffekt in diesem Bereich ärgert es mich dramatisch, daß das allermeiste an Steuern anfällt die dann für Dinge verwendet werden, bei denen ich den Sinn doch stark in Frage stelle bzw. die ich rundweg ablehne. 4. EINSCHÄNKUNGEN. Das Rauchen ist schon lange nicht mehr Gesellschaftsfördernd. Auch wird es immer mühsamer diese Sucht unterwegs zu befriedigen. 5. GERUCH und das ewig verqualmte an einem selbst stösst mich immer mehr ab. 6. ZEIT - was für Unmengen an Zeit man an diesen Wahnsinn verschwendet. Nicht nur das direkte Rauchen sondern auch der Gedanke an die nächste und nächste und nächste. 7. RESSOURCEN allgemein. Was für eineunsinniger Aufwand man betreibt um etwas zu konsumieren was an allen Ecken und Enden Ressourcen bindet - nicht nur, daß man öfter Wäsche / Vorhänge usw. waschen muss auch das permanente Aschenbecher entleeren.usw. Man kann es aber auch ganz kurz fassen - Ich hab die berühmte Schnauze gestrichen voll :-) --------------------------------------- https://www.rauchfrei-info.de/forum/6/11923?seite=12 Evtl. hilft es Dir ja meinen Weg ein bischen zu lesen - nun sind es schon vier Monate geworden......................
28.11.2025
19:06 Uhr
Hi Ja WoW! Freiheit war auch mein stärkster Motor. Zumindest zu Beginn des Rauchstopp. Gesundheit und geld kamen aber direkt dahinter. Das ist sicher eine deiner besten Entscheidungen. Rauchen ist eine fürchterliche Sucht. Ohne lebt es sich viel leichter und vermutlich auch länger. Schau dich um und informiere dich. Wissen ist die halbe Miete. Liebe Grüße Klaus
28.11.2025
15:14 Uhr
Hallo Klaus, erstmal lieben Dank für deine schnelle Reaktion auf meinen Post! Primär ist es die Selbstreflexion wenn man selbst mit sich ehrlich ist wo man gerade steht im Leben und wie es um die Psychische und Physische Verfassung steht. Nebst dem Zigarettenkonsum lebe ich so schon einen Lebensstil der nicht wirklich Longjeveity förderlich ist. Bis vor kurzem sehr viel Digitale Zeit verbracht, wenig Bewegung und ungesunde Ernährung. Die Sachen gehe ich gerade aktiv an, allerdings ist im Kopf immer noch der Gedanke: "Ich rauch ja eh noch.." demnach fühlen sich die Umstellungen alle nicht wirklich gut an und werden nur halb konsequent durchgezogen. Der Hauptgrund ist definitiv für mich mehr Lebensqualität. Dieser Grund lässt sich aufsplitten in: Gesundheit (Psychisch/Physisch), besserer Schlaf, mehr Fokus, mehr Geld zur Verfügung (300€ im Monat - 10er Gauloises Schachtel am Tag mind.), Blutdruck regulieren, besseres & gesünderes aussehen. Ich will gut durchatmen können ohne gelegentliches fiepen in der Lunge. Und ja.. ich möchte mittlerweile frei sein.. zukünftig ein Leben wo ich nicht mehr an den misst denken muss. "Hab ich noch genug Zigaretten" "Muss ich nochmal los" oder Situation A steht an.. anstatt sie direkt anzugehen - erstmal ne Fluppe. Und Ja - alles was so in die Richtung geht. :)
28.11.2025
14:35 Uhr
Hi Passel Schön das du hier angekommen bist. Willkommen im Forum. Schau dich gut um. Hier findest du viele Menschen die nicht mehr rauchen wollen und sich dabei gegenseitig unterstützen. Schau mal in unsere Monatsgruppen. Da findest du viele Themen und Erfahrungen rund um den Rauchstopp. In diesem Portal kannst du viel Informationen uber das Rauchen und Rauchstopp finden. Zum Thema Hypnose kann ich nicht viel sagen, da ich es nie probiert habe. Es soll Menschen geben, denen das geholfen hat. Letztlich ist es wie du sagst. Wer nicht mehr rauchen will muss damit aufhören. Klingt einfach, ist es aber nicht. Da sind zunächst der körperliche Entzug. Das dauert ca zwei bis drei Wochen. Danach kannst du lernen, alle Situationen ohne Zigaretten zu meistern. Das ist eine Menge aktiver Beschäftigung. Es ist wie eine Neugeburt. Ein Leben ohne Sucht und ohne Gift. Erzähl mal warum du nicht mehr rauchen willst. Das ist ein super Anfang. Ganz liebe Grüße Klaus
28.11.2025
12:57 Uhr
Hallo Leute, die Frage ist bisschen provokant, man startet in dem man den Glimmstängeln absagt und keine mehr raucht. Aktuell habe ich enorme Herausforderungen was mein Suchtverhalten angeht. Und wollte Euch Fragen ob ihr Tipps habt oder ob ihr ähnliches durchgemacht habt oder es ggf. gerade durchmacht. Ich bin 31 und rauche ungefähr seit meinem 16 Lebensjahr. Ich hatte damals das rauchen nen "Go" gegeben, weil ich irgendwann mit Cannabis aufgehört habe und mir gesagt habe - "Yut - dann bleibts nur beim Zigaretten-Rauchen, ist ja nicht so schädlich :-]". Mittlerweile habe ich viele Gedanken wenn es darum geht mit dem Rauchen aufzuhören, aber irgendwie mangelt es bei mir deutlich an Disziplin/Konsequenz das wirklich einmal richtig anzugehen. Ich bin ungefähr bei einer Schachtel - 1 1/2 Schachteln. Ich hatte neulich eine Zahnwurzelentzündung und hab "konsequent" weiter geraucht - trotz massiver Schmerzen.. das Verhalten dahinter regt mich selbst wahnsinnig auf und ich möchte das ändern. Von der Sache her kann ich vermutlich mehrere DINA4 Blätter füllen, mit guten Gründen um mit den Rauchen aufzuhören - trotzdem gelingt mir der richtige Start gerade irgendwie so gut wie garnicht. Denke die Grundedukation ist vorhanden in Punkto Sucht und wie sich Nikotin auf den Körper auswirkt. Was haltet ihr von Hypnose - kann sowas Sinn machen? Ich hatte mir mal so ein Rauchfrei Ticket von der Bildzeitung geholt von Jan Becker, das hat mir leider nicht geholfen. Ich würde mich freuen, wenn jemand Tipps mitgeben kann. LG
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