[quote=Passel90]Nebst dem Zigarettenkonsum lebe ich so schon einen Lebensstil der nicht wirklich Longjeveity förderlich ist. Bis vor kurzem sehr viel Digitale Zeit verbracht, wenig Bewegung und ungesunde Ernährung.
Die Sachen gehe ich gerade aktiv an, allerdings ist im Kopf immer noch der Gedanke: „Ich rauch ja eh noch..“ demnach fühlen sich die Umstellungen alle nicht wirklich gut an und werden nur halb konsequent durchgezogen.[/quote]
Hallo Passel,
bei mir war das ganz anders.
Ich habe irgendwann beschlossen, nur noch mit frischen Zutaten zu kochen und mich gesünder ernährt. Außerdem bin ich viel gewandert. Da hatte ich immer ein Schraubglas mit, in das ich meine Zigaretten entsorgt habe (ich wollte ja keine "Umweltsau" sein). Kamen andere Wanderer und ich saß auf einer Bank und rauchte, habe ich die Zigarette schnell beendet, denn das war mir peinlich.
Ich glaube, bei mir wurde auf diese Weise der Samen dafür gelegt, dass ich aufhörte, denn ich lebte einen ständigen Widerspruch: Selbstfürsorge und Selbstzerstörung.
Bis zu meinem Rauchstopp war es allerdings noch ein weiter Weg und ich war da bereits 64. Nun bin ich seit 3 Jahren rauchfrei. Ich sage gerne, dass es sich in jedem Alter lohnt, rauchfrei zu werden.
Vielleicht beschäftigst du dich erstmal mit dem Thema "Selbstfürsorge". Mit was kannst du dir etwas Gutes tun? Was tust du gerne? Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, brauchst du neue Strategien und Gewohnheiten, um die Zigarette zu ersetzen.
Ein Beispiel: Vor 2 Tagen war ich sehr zufrieden mit mir, weil ich meine Küche und mein Bad geputzt hatte. Ich ging ins Wohnzimmer, um eine Pause zu machen und dachte spontan: "Und jetzt eine Zigarette wäre gut". Da wurde mir klar, dass die Zigarette eine Belohnung für mich war und dies in meinem Suchtgedächtnis immer noch gespeichert ist. Heute belohne ich mich mit einer Tasse Tee oder einem kleinen Spaziergang oder ich lese ein paar Seiten in einem Buch.
Liebe Grüße und alles Gute!
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