Bergluft, ich finde, Mona trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf. Wie immer.
In Yogi-Sprech übersetzt lautet ihr Beitrag nämlich: Bleib im Hier und Jetzt.
Das ist die erste Voraussetzung, um die Selbsttäuschungsmaschinerie abzustellen.
Du träumst Dich in Situationen hinein um Dir zu sagen: Hach, wie schade, ist nicht mehr. Obwohl diese Situationen gar nicht akut anstehen. Es ist wieder die blödsinnige Selbstdressur: Es geht nicht ohne, es geht nicht ohne, es geht nicht ohne, siehste, siehste, siehste. Und als Lösung fällt einem nur Weglaufen ein. Ja, dann eben weglaufen, warum nicht?! Vielleicht fällt einem dann endlich auf, was das für ein - pardon! - Hirnschiss das alles ist.
Klar läufst Du nicht weg, ich wollte nur damit sagen, es ist, wie Mona sagt, völlig überflüssig, sich Versuchungen auch noch aus lauter Langeweile vorzustellen. Als ob es nicht genug im Hier und Jetzt zu tun gäbe, bei sich mal aufzuräumen und zu sagen - nein, das ist so und so - das gehört da hin und nicht hierhin usw. Und sei dankbar, Dich mal mit Dir selbst auseinander setzen zu DÜRFEN. Es ist ein Luxus, auch wenn es anstrengend ist. Aber die Klarheit, die Du mit der Zeit daraus gewinnst, kann Dir keiner mehr nehmen.
Also vergiss mal die Phantasien und bleibe konkret hier bei Dir. Du gewinnst alles und verlierst nichts, wenn Du bei Dir bleibst!
Weiterhin schöne frische Luft da oben in den Bergen!
Sineja