Hallo zusammen,
zunächst einmal ein Lob an dieser Stelle für Eure tollen Beiträge im Forum, könnte mich stundenlag damit beschäftigen, einfach nur zu lesen und Eure Erfahrungen kennen zu lernen.
Jetzt zu mir: Ich bin die Krishi, 24 Jahre jung und rauch(t)e seit ca. 10 Jahren, 20-25 Zigaretten am Tag, je nach Tagesform.
Ich habe noch keinen Aufhörversuch hinter mir, drüber nachgedacht schon öfter, aber es noch nie ernsthaft in die Tat umgesetzt. Auch bei mir gab es diverse Gründe, bspw., dass ich einfach Angst hatte - zum einen vor dem "Entzug" (was kommt auf mich zu), zum anderen davor, zu versagen.
Aber jetzt ist es so weit: Ich will es schaffen :nikotinteufelchen: - warum ich mir diesmal so sicher bin?! Auch hierfür gibt es Gründe:
1) Ich werde nächstes Jahr im März heiraten und mein zukünftiger Mann und ich möchten dann auch eine Familie gründen. Für mich ist es ein absolutes No-go, in der Schwangerschaft zu rauchen, in dem Moment entscheide ich nicht mehr nur über mich und meinen Körper, sondern über den eines wehrlosen, unschuldigen Baby's und jeder weiß, Rauchen in der Schwangerschaft kann nur schädlich für das Kind sein - weitreichende Konsequenzen sind oft nicht absehbar. Warum soll ich mir zu den üblichen Wehwehchen, wie eine Schwangerschaft häufig mit sich bringt, auch noch zusätzlich den Ausstieg und die damit verbundenen Stress antun?!
2) Angst vor Krankheiten, die ich durch das Rauchen selbst hervorrufe oder zumindest zusätzlich herausfordere (Schlaganfall, Krebs, usw.). Diese Angst hat sich in den letzten Monaten sehr stark ausgeprägt, u. a. durch den Tod einer lieben Freundin an Lungenkrebs (sie war Raucherin bis zum letzten Tag).
3) Das liebe Geld. Eine Hochzeit ist teuer, da kann man jeden Cent gebrauchen. Motiviert auf jeden Fall zusätzlich.
So motiviert ich bin, so viel Angst habe ich aber auch vor dem, was mich erwartet.
Wie reagiert mein Körper auf das "fehlende" Nikotin?
Wie willensstark bin ich?
Ich [b]will[/b] es unbedingt schaffen, für mich, meine Zukunft, ein besseres Wohlbefinden.
Es wäre schön, wenn ich von Euch lesen würde - ein bisschen Motivation schadet ja nicht und es ist doch immer schön, von Leuten zu hören, die es bereits geschafft haben, dass man sieht, dass es geht, oder von Menschen, die sich genauso fühlen wie man selbst. Dass man sich gegenseitig Mut zusprechen kann, wenn man gerade ein "down" hat. Dass man einfach nicht alleine ist. :gemeinschaft:
Ganz liebe Grüße
Krishi