Liebe Michaela :smileumarmung:
schön, dass du mitmachst.
Wir tauschen uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen zur Gewichtszuahme nach dem Rauchstopp aus, ohne Ernährungsexperten zu sein, das gilt zumindest für mich, ich denke aber auch für die anderen.
Wenn du mal Probleme mit Bulimie hattest, würde ich persönlich es als das Wichtigste ansehen, dass du nicht wieder auf diese Schiene gerätst.
Auch ich finde es nicht lustig, 10 zusätzliche Kilos zur vorher schon nicht gertenschlanken Linie mit mir herumzuschleppen. Ich bin jetzt fast 2 1/2 Jahre rauchfrei; diese 10 Kilo habe ich im ersten rauchfreien Jahr zugenommen, seither mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn wie du ja auch zumindest das Gewicht gehalten, obwohl ich mengenmäßig viel esse. Wenn ich es jetzt noch schaffe, mir die richtige Einstellung (ich glaube, Konzentration auf anderes) zu verinnerlichen und nicht so viel "nebenbei" zu futtern, werde ich auch abnehmen. [b]Wenn[/b]. Daran arbeite ich.:)
Nach dem Buch, mit dem ich arbeite, ist es wichtig, sich erst mal so anzunehmen, wie man ist, mit all dem Gewicht, es zu akzeptieren, sich auch so zu mögen, sich klarzumachen, welche Bedürfnisse das Essen befriedigt und diese zu bearbeiten sowie darüber nachzudenken, wo man gewichtsmäßig wirklich hin will.
Ich war in meinem Leben meistens schlank; habe aber erstaunt festgestellt, dass es mir heute nicht mehr wichtig ist, wieder in Größe 38 reinzupassen, 40 würde mir völlig reichen, sprich, etwas unter 70 Kilo, wie vor dem Rauchstopp, wäre für mich ok. Daran arbeite ich; und wie bei vielem: Der Weg ist das Ziel: ich ernähre mich gesünder, bewege mich viel, nehme seit langer Zeit nicht mehr weiter zu und lasse mich von meinen Sportkumpels schon mal damit trösten, dass sie sagen: bei dir schwabbelt nichts, ist doch auch schon mal was!
Mit lieben Grüßen, nehmen wir es gelassen und bleiben wir dran, :butterfly:Claudia:butterfly: