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03.07.2014 12:06

Der Teufel kommt am Abend

118
118Beiträge
27.11.2013
18:05 Uhr
Hallo Uli, wollte dir nur sagen, dass deine Gedanken in Punkto Belohnungszigarette einfach super sind. Deine Ideen dazu finde ich sehr hilfreich. Du stellst ja in Frage, dass man überhaupt eine Belohnung braucht und da hast du ja irgendwie Recht. Wäre ich wirklich nicht drauf gekommen. Ich finde, du hast das sehr schön ausformuliert. Habe leider nicht mehr Zeit heute, sei gegrüßt und halte durch Ellilein
27.11.2013
13:27 Uhr
Hallo ihr Lieben, es tut mir sehr gut, dass ihr alle unermüdlich da seid und euch so lieb kümmert. Seitdem ich hier im Forum bin, kreisen meine Gedanken ständig im Kopf und zwingen mich, nachzudenken und auch mich auseinander zu setzen ( schreibt man das jetzt zusammen oder auseinander?), vor allen Dingen viel mit mir selbst. Nur manchmal fällt es mir schwer, die Gedanken in Worte zu fassen und nieder zu schreiben. Man hat mir eigentlich immer gesagt, dass ich mich verbal gut ausdrücken kann aber das bezieht sich wohl eher auf sachliche Themen. Sich mit seinen Gefühlen beschäftigen und die Gedanken dazu dann nieder zu schreiben, ist eine ganz andere Geschichte. Liebe Julia und Andreas. Ja ich weiß, dass die Belohnung ein wichtiger Aspekt beim Rauchausstieg ist und ich wollte gestern auch eigentlich was ganz anderes ausdrücken, was jetzt nicht unbedingt mit dem Rauchen etwas zu tun hat. Wenn man sagt, ich belohne mich für den geschafften Tag, hat das, finde ich, immer so einen negativen Beigeschmack. Es hört sich oft so an, als müsste man jeden Tag schauen, wie man ihn hinter sich bringt. Das fände ich aber schade, denn die Lebensuhr läuft schließlich immer weiter. Auf die Idee, dass man sich für seine Leistung am Tag belohnen könnte, bin ich noch gar nicht so richtig gekommen. Dabei habe ich es ja immer so gemacht, indem ich mir eine Zigarette angezündet habe. Oh, ich belohne mich schon. Ich gehe gerne einkaufen, kaufe mir ein schönes Buch oder sonst eine Kleinigkeit. Aber ich habe auch die Neigung die Zigarette mit Süßigkeiten zu ersetzen. Es ist wohl die Leere, die man in sich spürt, die ausgefüllt werden will. Dann jedoch beginnt gleich mein nächstes Problem. Fressattacken - die Unlust zum Sport zu gehen - setze ich mit Disziplinlosigkeit gleich. Das hieß bislang immer, wenn ich dies nicht schaffe, schaffe ich den Rauchausstieg auch nicht. Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich machen kann, für mich ist es schwer das nun auszudrücken, was ich bislang nur empfunden habe. Obwohl ich schon oft mit meinem Mann darüber gesprochen habe. Und er sagt, dass ich zu streng mit mir bin. Julia hat geschrieben, dass sie sich keinen Druck gemacht hat. Ich glaube, dass die Überzeugung im Inneren ankommen muss, dann brauchst du auch keine Ersatzdroge. Liebes Schlumpfinchen. Das ist eine neue Anregung von dir, die ich jetzt für mich einfach mal ausprobieren werde. Du kennst ja den Spruch. Probieren geht über Studieren. Liebe Andrea, ja genau, vielen Dank, gegenseitiges Vorbild, das klingt gut. Und ja die Musik. Mein Mann hört leidenschaftlich gerne Musik. Bei mir ist das schwierig. Ich habe noch einen zusätzlichen Sender, den ich an der Musikanlage anschließen kann und der dann direkt auf meine Hörgeräte sendet. Der Nachteil ist, dass ich mich dann nicht mehr unterhalten kann. Und unterhalten tun wir uns beide eben auch furchtbar gerne. So geht immer nur das eine oder das andere. Alleine könnte ich natürlich auch Musik hören aber es strengt mich nach kurzer Zeit ziemlich an. Ab und zu ein bisschen Selbstmitleid darf sicher sein. Man darf nur nicht darin versinken. Dies ist mir nicht immer gelungen. Zur Zeit habe ich aber eine gute Balance. Denn du hast Recht, das Leben ist schön. Bei mir ist es noch nicht einmal so die Sucht nach dem Nikotin sondern eher die Rituale, die mit der Zigarette verbunden sind und da fällt es mir schwer, etwas anderes zu finden. Heute geht es mir aber gut und mir der Disziplin stimmt es auch. Ich gehe jetzt zum Sport. Für heute wünsche ich euch allen einen schönen Tag. Heee Schlumpfinchen. Ich habe gedacht, du bist in Tirol??? LG Uli
27.11.2013
12:21 Uhr
Juhuu scooter, vielleicht kannst Du am Abend einmal etwas ganz Anderes tun, als sonst immer. Zum Beispiel auf einem anderen Weg nach Hause gehen oder in ein Cafe, dass du noch nie besucht hast oder du gönnst Dir ein ausgedehntes Belohnungsbad. oder oder irgendetwas, das dir gut tut und du sonst nie machst. Ich drücke Dir feste die Daumen, bald ist der körperliche Entzug durchgestanden. Liebe Grüße von Schlumpfinchen:smileumarmung:
27.11.2013
12:10 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
27.11.2013
06:37 Uhr
bearbeitet:
27.11.2013
07:40 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
26.11.2013
18:05 Uhr
Hee scooter, Belohnung ist wichtig, du hast ja auch großes geleistet heute. Zum anderen wird deine taktile Wahrnehmung vernachlässigt durch den Rauchstop. Also die Ziggi an den Lippen, führt ja zur Beruhigung und Glückgefühlen. Sowie bei einem Baby der Schnuller. Nur die schöne Feierabend Ziggi ist nicht wirklich gut zur Belohnung. Ich bin nach Feierabend auch immer in die Küche zum Raucherplatz gelaufen - dort hatte ich mir eine Dose mir Zuckerfreien Bonbons hingestellt. Damit habe ich den kleine Stinker ganz schön ausgetrixt. Zur Belohnung gab es dann am Abend eine leckere Tasse mit warmer Milch und ein Schokoriegen darin eingetaucht und schleck. was würde dir denn an Belohnung gut tun??? wenn du das Gefühl hast, dann belohne dich. LG Julia
26.11.2013
16:57 Uhr
Hallo Elli, ja da habe ich auch immer Probleme, immer dann, wenn ich nach Hause komme. Ich brauche den ganzen Tag nicht rauchen aber wenn ich nach Hause komme, meine ich, dass ich mich für den geschafften Tag belohnen möchte. Aber warum sollte man sich für einen "geschafften" Tag belohnen müssen, vielmehr sollte man doch dankbar sein, dass man ihn erleben durfte. Jedoch, auch dieser schöne Gedanke, hält den Teufel nicht davon ab, uns von hinten anzufallen. Eine richtige sinnvolle Alternative von der Feierabendzigarette ist mir auch noch nicht eingefallen. Außer, dass ich mich demnächst gleich an den Computer setzte. Bei mir fällt ja der berufliche Stress nun weg und so wird es dann hoffentlich besser. Na ja und wenn du sagst "Hut ab und eiserner Entschluss". Ich weiß auch nicht, was ich sonst machen soll. Es kann doch keine Lebensqualität sein, ständig in der Angst zu leben, dass man ernsthaft krank wird. Und mit ernsthaft meine ich alle Raucherkrankheiten. Und mit Angst meine ich nicht, dass mal ab und zu ein Haucherl dich streift sondern richtig tiefe Angst, die dir die Kehle zuschnürt. Für heute wünsche ich uns noch einen schönen rauchfreien Abend. LG Uli
26.11.2013
15:16 Uhr
Hallo Uli, nein, ich habe keinerlei Erfahrung mit Hypnose oder Akupunktur. Nur, ich habe mir vorgenommen: wenn ich den Ausstieg mit diesem Forum nicht schaffe, dann werde ich so etwas einmal versuchen. Ich möchte eben auch einfach unbedingt aufhören. Nein, da hast du wahrlich kein leichtes Päckchen zu tragen und man versteht deinen Ersatz, deinen Trost die Zigarette nur zu gut. Hut ab vor deinem eisernen Entschluss auch aufzuhören. Nein, ich bin noch ganz und gar nicht stabil. Gestern morgen z.B., die Woche beginnt und ich weiß es, eine ziemlich stressige und auch das Wochenende werde ich viel zu Hause arbeiten müssen. So und dann wollte ich unbedingt eine Zigarette zum Start, zum Trost? Was mir dann hilft? Diese Erkenntnis, dass eine Zigarette ja meinen Stress nicht verringern wird. Ich sag mir dann immer und immer wieder: Was wird diese verdammte Zigarette an der Situation ändern. NICHTS! Mir hilft das dann sehr und ich bleibe standhaft. Gut, die Entzugssymptome haben bei mir jetzt nachgelassen. Seit drei/vier Tragen schlafe ich relativ gut, es ist einfach die Psyche. Auch heute nach der Arbeit war der Schmachter wieder da und dann diese Leere, ach ja, ne Zigarette gibt's ja jetzt nicht mehr. Aber verdammt noch einmal, ich bleibe standhaft! So, dir weiterhin einen rauchfreien Tag und alles Liebe LG Ellilein
26.11.2013
11:54 Uhr
Liebe Andrea, da kann man mal sehen, was bei den einzelnen Leuten doch auch an Schicksalen dahinter steckt. Macht man sich auch nicht immer gleich den Kopf, sondern sieht oft genug nur sich selbst. Und ja, ich muss es gestehen, ich habe viel mit Selbstmitleid zu kämpfen. Eine diagnostizierte psychische Erkrankung habe ich zwar nicht, jedoch durch die Behinderung viel mit Depressionen zu tun. Oder doch wieder Selbstmitleid? Wenn du sagst, du kannst fast nicht mehr laufen, weiß ich nicht was schlimmer ist. Obwohl ich glaube, dass jeder für sich selbst entscheidet, wie schlimm für ihn die Behinderung ist. Aber du lehrst mich auch Demut. Die Dankbarkeit hat mir ein bisschen gefehlt. Ich bin mit meinen Hörgeräten so weit versorgt, dass ich meinen Alltag weitgehenst bewältigen kann. Und ich habe den besten Mann, der alles für mich tut und dem kein Euro zuviel ist, mir das Leben zu erleichtern. Es ist schon ein Wahnsinn, was man hier im Forum alles lernen kann und du wirst jetzt mein Vorbild, damit ich endlich und endgültig mit dem rauchen aufhöre. Schon jetzt spüre ich auch die Erleichterung nicht mehr arbeiten zu müssen. Es war oft unglaublich anstrengend zuzuhören und alles zu verstehen und es war unheimlich frustrierend, wenn man dann nur Bahnhof versteht. Heute Nachmittag möchte ich ein schönes Buch lesen. Ich habe kein schlechtes Gewissen wegen des schönen Wetters. Ich mache jetzt einfach, was mir gut tut. Ich wünsche dir viel Spass beim Radeln. LG Uli
26.11.2013
11:23 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
26.11.2013
09:22 Uhr
Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure lieben Worte. Heute geht es mir gut, schönes Wetter und ich kann meinen Tag gestalten wie ich will. Es ist wirklich schön, dass es hier im Forum so viel Unterstützung gibt und auch, vor allen Dingen, interessante und wichtige Denkanstöße. Man lernt, sich mehr mit sich und seinen Verhaltensweisen auseinanderzusetzen und dies ist meines Erachtens auch ein wichtiger Punkt den Rauchausstieg zu schaffen. @ Julia, vielen dank an dich, du bist so eine liebe Stütze hier im Forum. @ Andrea, vielen Dank für dein Angebot. Das mit dem Rauchertelefon ist sicher eine gute Idee, nur für mich wird es nicht klappen, da ich große Probleme beim Telefonieren habe. Ich bin seit meiner Kindheit schwerhörig durch eine Scharlacherkrankung. Diese Schwerhörigkeit hat sich verschlechtert und nun befinde ich mich an der Grenze zur Taubheit. Ich trage zwar Hörgeräte, die auch wirklich gut sind, mein Leben ist jedoch meistens sehr anstrengend. Ich habe mein Berufsleben nun beendet und werde versuchen , die Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Das war letzte Woche der Fall. Wenn du nichts oder schlecht hörst, hast du jeden Tag Stress und es ist Schwerstarbeit ,dein Leben zu bewältigen. Dies habe ich natürlich jahrelang mit dem Rauchen kompensiert und nun muss ich lernen, dass es ohne geht. Zum einen hilft es mir natürlich, dass ich den beruflichen Stress nicht mehr habe. Zum anderen ist es auch bitter, dass man eigentlich mehr leisten könnte, es von der Behinderung her aber nicht geht. Trotz dieser Probleme bin ich fest entschlossen das rauchen sein zu lassen. Schließlich hat ja wohl jeder sein Päckchen zu tragen. @ Elli, danke, du findest immer so liebe Worte. Glaubst du, dass du schon gut stabil bist? Ich glaube, dass dies ein tolles Gefühl ist. Die Erleichterung, sich nicht mehr eine anzünden zu müssen, muss doch herrlich sein. Da komme ich auch noch hin. Hast du Erfahrung mit Hypnose oder Akupunktur? Für heute wünsche ich allen einen schönen Tag. Hier in Berlin ist strahlend blauer Himmel. Also ein gute Laune Wetter. LG Uli
25.11.2013
15:55 Uhr
Hallo Uli, freue mich sehr, dass du wieder dabei bist- gut ein Ausrutscher- aber verurteilen tut dich hier niemand und Hauptsache du selbst dich auch nicht. Betrachte deine insgesamt nichtgerauchten Tage doch einfach als Übung. Immerhin hast du da doch auch schon einiges vorzuweisen. Wenn du mit der ersten Zigarette doch schon wieder ans Aufhören denkst, dann zeigt das doch nur deine Entschlossenheit -super - . Ich bin mir ganz sicher, wenn wir/ich es schaffe/n, schaffst Du das auch. Kopf hoch! LG Ellilein P.S. Was hälst Du davon, dir neben diesem Forum noch anderweitige Unterstützung zu holen (z.B. Hynose, Akupunktur???)
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