Hallo Angelika,
Das mit der Zigarette im Haus ist eine etwas längere Geschichte. Ich erzähl sie mal ....
Ich rauche seit ca 35 Jahren mit einer Handvoll Versuche es zu lassen. Der letzte ist über 10 Jahre her. Ich war immer sehr sportlich und bin vor 6 Jahren sogar einen Marathon gelaufen ( mit 20-30 ziggis am Tag - das geht, auch wenn meine Zeit nicht besonders war und ich doppelt so viel trainieren musste). Ich merke aber in letzter Zeit doch verschärft die Luft wird dünner. Meine Bronchen machen das nicht mehr mit und mein Husten kommt auch nicht von einer Erkältung. Dann mache ich auch noch viel yoga und habe mir danach immer eine angesteckt. Das fühlte sich auch nicht mehr schön an sondern krank. Ich rede also schon lange vom Aufhören und verschiebe das dann immer so um ein halbes Jahr.
Mein Mann raucht auch, ist aber nicht ganz so süchtig wie ich. Vor zwei Wochen waren wir im Urlaub zum wandern. Mein Mann bekam eine Grippe und einen sehr starken Asthmaanfall, so dass er sogar ins Krankenhaus musste. Danach hat er mich sehr gedrängt mit dem Rauchen aufzuhören. Ich wollte zuerst nicht, habe dann aber gedacht, dass jetzt doch der richtige Zeitpunkt ist. Gestern war mein Mann beim Arzt, der Asthmaanfall war gar keiner und hat mit dem Rauchen nichts zu tun. Gleich hat mein Suchtmonster gewettert: na dann kann ich ja wieder rauchen...
Und mein Mann hatte mir erzählt, dass er noch ziggis im Auto hat. Ich habe dann eine geholt..... So wars.
Allerdings ist der Weg zum Automaten auch nicht viel weiter.
Mein Suchtmonster, dass gemeine Biest, ist wirklich mit allen Wässern gewaschen.
Zur Zeit überlege ich, ob ich nicht ein anderes Tier habe, das ihm die Stirn bieten kann. Ich habe im Moment nur meine Spray und einen sturen Willen und Wut auf die blöden ziggis.
Ich habe auch Sorgen, durch das Spray zieht sich die körperliche Entgiftung unnötig in die Länge. Ab wann soll ich reduzieren?
Liebe Grüße
Anne