So, Ihr Lieben, jetzt aber endlich.....
Jetzt endlich sage ich Euch allen D a n k e. Eure Gedanken, Eure Anteilnahme, Eure Wünsche und Eure Zuwendung haben mich nämlich sehr gefreut!
Ich möchte mal zurückblicken.
Schon allein dem Finden und Öffnen dieser Forumstür ging ein längerer holpriger Weg voraus. Wo hab ich überall angerufen, um nach Hilfsangeboten zu fragen....bei der Krankenkasse,,bei einer Freundin, die Hypnotiseure kennt, in einer Suchtklinik, in einer Drogenberatungsstelle, bei einem Seminarleiter, der ebenfalls keine aktuelle Gruppe hatte, bei einer Dame, die Entwöhnungskurse leitete, allerdings nur für die Mitarbeiter eines bestimmten Betriebes, wie sich im Laufe unseres Telefonats herausstellte. Sie allerdings machte mir den Vorschlag, im Netz nach Rauchfrei- Foren zu kucken...
Von alleine wär ich nie im Leben auf diese Idee gekommen....
Das Ausstiegsprogramm war gut aufgebaut und parallel dazu hatte ich das Starterpaket. Der Knautschball liegt immer noch auf meinem Sofa...und auch heute noch knautsche ich ihn manchmal, wenn ich mich über etwas ärgere.
Ich kaue auch immer noch mal gern Pfefferminz- Kaugummi....eine Art Angewöhnung.
Gerüche sind mir wichtig geworden....Lavendel, Rosmarin, Citronella....ab in die Duftlampe damit. In den Garten hab ich inzwischen u.a. 3 verschiedene Minzsorten gepflanzt. Ach ja, Katzenminze hatte ich sowieso schon und auch die 4711-Minze, die tatsächlich nur als Duftpflanze, also nicht zum Verzehr gedacht ist. Sie riecht wirklich nach Kölnisch Wasser, das finde ich lustig und ihre Blüten werden gern von Bienen und anderen Insekten besucht.
Ich erinnere mich noch, aie ich meine Schwester, die schon lange nicht mehr raucht (16 Jahre etwa), fragte, was ich denn statt rauchen machen solle. Sie antwortete "Wie wärs denn mal mit vor die Tür gehen und frische Luft atmen". Sie mache das gerne, um sich aufzufrischen und zu entspannen. Ich konnte es einfach nicht verstehen....was sollte daran gut sein?
Ich denke noch viel an Christian, meinen Rauchfreilotsen, mit dem ich viele intensive PNs austauschte. Seine Empathie und sein Mutmachen sind für mich immer noch lebendig.
Ich halte den Austausch für wichtig. Reden können, zuhören, überdenken, Erfahrungen sammeln, sich auseinandersetzen..all das. Mal braucht mans vielleicht mehr, mal weniger, mal gar nicht, vielleicht irgendwann überhaupt nicht mehr. Die Wege sind ja sehr unterschiedlich. Die Möglichkeit überhaupt ist gut.
Mein eigener Weg ist zwischendurch ganz schön stolperig gewesen, zu Zeiten, als andere vielleicht schön längst über den Berg waren.
Mir bekommt es zwischendurch gut, mich zu erinnern oder am Thema dran zu sein, einfach um nicht zu vergessen und nicht zu verdrängen. Auch wenn mein stark rauchender und sich ständig räuspender (was wirklich sehr ätzend ist zu hören) Mitbewohner schon oft gesagt hat, ich sei nun forumsabhängig.
Das ist mir inzwischen schnuppe.
Viele liebe Grüße an alle und Dankeschön!
von Andrea