Hallo Fee,
also, ich habe fast 30 Jahre (davon 26 Jahre non-stop- von den 4 Pausentagen abgesehen) so 10 bis 25 Giftstengel in mich "hineingezogen". Ich bin nun 42 Jahre alt und aufhören wollte ich zunächst, als ich 30 wurde!!!
Irgendwann mit Mitte 30 habe ich dann den Versuch unternommen. Hatte das Buch von Allen Carr gelesen und mich dann 4 Tage durchgehangelt... Fand zwar alles recht überzeugend, was ich so gelesen hatte, dennoch, das Verlangen blieb und war für mich nicht zu beherrschen. Habe dann fast "erleichtert" weitergeraucht.
Die nächste Grenze war dann mein 40. Geburtstag. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich wirklich ernsthaft mit dem Thema und "laufe nicht mehr weg". In den letzten Monaten habe ich dann nochmal viel gelesen und schließlich auch an einem Entwöhnungsseminar teilgenommen.
Ich komme eigentlich bis heute (Tag 26!) ganz gut klar. Manchmal sind die Attacken schlimm, aber sie vergehen ja auch wieder. Von daher bin ich guten Mutes. Allerdings habe ich auch oft Angst, doch wieder so blöd sein zu können und in die Falle zu laufen. Ich muss in jedem Falle sehr, sehr wachsam sein und mir nahezu täglich klar machen, dass ich auf nichts verzichte. Im Gegenteil, der Raucher verzichtet, nicht ich (auf Gesundheit, Geld, Ruhe, Entspannung, besseres Aussehen usw.).
Leider hat sich bisher noch nicht so viel Positives eingestellt, wie ich es gehofft hatte. Riechen und schmecken: keine Verbesserung. Husten: habe ich überhaupt erst, seitdem ich qualmfrei bin. Hautbild: keine Veränderung, ggf. sogar eher schlechter.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich bereits nach kurzer Zeit gemerkt habe, ich werde ruhiger! :) Das finde ich ganz toll, da ich ohnehin ein etwas nervöser Typ bin. Es stellt sich nun mehr Gelassenheit ein!
In dem Sinne, einen schönen Tag für Euch! P.