Alles klar. Ich bin 31, rauche seit ich 16 Jahre alt bin. Mein Freund hat aufgehört, als wir uns vor 4 Jahren kennenlernten. Damals hatten wir das gemeinsam beschlossen - ich hab´s natürlich nicht gebacken bekommen (seit vier Jahren, muss man sich mal vorstellen). Er hat mein Rauchen immer als Versprechensbruch gesehen, d.h. ich fing dann an es heimlich zu tun. Wenn ich alleine war. Oder mit anderen Rauchern, die er selten trifft. Und ich machte ihm vor, als käme es wirklich nur ganz ganz ganz selten vor, dass ich rauche. Stimmt natürlich nicht. An manchen Abenden habe ich eine ganze Schachtel weggequalmt. Oft hatten wir, gerade wenn ich was getrunken hatte und mein Verständis mal wieder ausblieb, deswegen Streit. Dann wollte ich und durfte nicht und fühlte mich gegängelt. Am nächsten morgen war ich dann jedesmal wieder völlig auf seine Seite, ja fast dankbar, dass er mich mit seiner Gegenwart von dem Scheiß abhält. Generell hat er mich mittlerweile ganz gut konditioniert. Wenn er da ist (wir sehen uns meist nur am Wochenende) ist Rauchen tabu, da regt sich in mir nicht mehr viel Widerstand. Aber sobald er weg ist....hol(te) ich alles nach. Neulich hat er mich erwischt, weil Zug verpasst und zurück nach Hause gekommen. UI, peinlich. Sowas will ich nie wieder erleben. Ich hasse mich dafür und hab´s doch immer wieder angefangen. Vielleicht muss ich mal zum Psychater ;-). Mmmmh