Hallo meine liebe Sandra,
ich habe es mir erlaubt, dich in mein aktuelles Wohnzimmer zu verschieben. Ich hoffe dir gefällt es hier bei mir – und wie ich sehe, hast du mich auch schon besucht!
Ich danke dir noch einmal recht herzlich für deine Glückwünsche! [b]Ja, nun laufen wir beide schon den gemeinsamen Weg seit sage und schreibe 14 Tagen![/b] Mögen wir alle stark bleiben!
Hinsichtlich der Ernährung: naja als Profi würde ich das nicht beschreiben, aber sagen wir mal, ich setze mich gerne mit den Lebensmitteln auseinander. Wie ich dir bereits schrieb, wird bei mir alles frisch zubereitet. Ich vergaß zu erwähnen, dass ich stets die Küchenwaage im Betrieb habe, hier wird nichts dem Zufall überlassen. Feste Essenszeiten gibt es jedoch nicht, da das damals als ich noch arbeiten ging, nicht vereinbar war. Und so haben wir es beibehalten, denn ich will ja in naher Zukunft wieder beruflich durchstarten können.
Bei mir zum Frühstück gibt es je eine kleine Schüssel (Inhalt à 30-50 g) mit Müsli , Haferflocken oder Kellogg's. Das variiert nach Lust und Laune. Angereichert (sagt man das so?) mit lauwarmer Milch (100 ml).
Sonst habe ich immer Kaffee getrunken, doch seit dem ich rauchfrei bin, komme ich da nicht mehr ran. Nun trinke ich Tee (Salbei, Kamille, Fenchel) mit Honig (max. 20 g). Grünen Tee (Original aus China – meine Freundin besorgt den mir), trinke ich nur einmal die Woche und dann auch ungesüßt.
Was für Brot isst du denn? Auch da gibt es ja bekanntlich Unterschiede. Wie viel Scheiben und was machst du drauf?
Ist dein Partner Koch von Beruf? Warum hast du in der Küche nichts zu sagen? Versuche dich doch einmal einzubringen beim Kochen. Zu zweit macht das doch auch viel mehr Spaß. Ich und mein Mann kochen am Wochenende immer zusammen. Selbst als ich noch arbeiten ging, haben wir abends unter der Woche nur gemeinsam in der Küche gestanden. Wir haben gekocht natürlich, geplaudert und gescherzt. Egal wie spät es war. Kochen und Essen ist ein Genuss, so viel Zeit muss sein. Jetzt wo ich zu Hause bin, ist das Essen unter der Woche schon fertig, weil ich ja viiiieeel Zeit den ganzen Tag über habe.
Du sagst, dass wenn du viel arbeitest nach 18 Uhr nichts mehr gegessen hast? Warum? Das tut deinem Körper nicht gut; denn ich stelle mir vor, dass deine letzte Mahlzeit höchstwahrscheinlich mittags war und du bestimmt gegen Nachmittag, nämlich als der kleine Hunger kam, zuckerhaltige Nahrung aufgenommen hast.
Bei mir gibt es immer warmes Essen zum Abend. Normalerweise essen wir gegen 19.30 Uhr.
Was meinst du mit „noch einmal warmes Essen“? Bedeutet das, dass ihr zwei Mal am Abend esst?
Ja, mein Programm erfordert Disziplin. Aber alles ist zu schaffen!
Wie du sagst: neue Woche, neues Glück!
Ja, wie sieht mein Tagesablauf aus. Von Montag bis Freitag fast immer gleich. Nur am Wochenende, da gibt es außer dem Kochen und Essen nichts eingefahrenes. Ich stehe also jeden Tag um 7.15 Uhr auf und als erstes werden Betten zurückschlagen und Fenster aufgemacht. Anschließend koche ich mir einen Tee. Während der zieht, gehe ich ins Bad und wasche mich, werfe mir meinen Hausanzug über und geh zurück in die Küche und trinke meinen Tee ganz genüsslich am Küchentisch und lese Zeitung oder träume noch ein bisschen vor mich her (hört sich kitschig an, aber ich bin total von einem anderen Planeten). Dann heißt es abwaschen (ich benutzte jetzt nur noch am Wochenende den Geschirrspüler), Küche fegen und eventuell wischen. Ab ins Schlafzimmer Betten machen, liegengebliebenes (von meinem Mann!!!) wegräumen (hinterher räumen!!!). Waschmaschine anstellen.
Nun geht es ab in die Sportklamotten und je nach Ausdauer, Lust und Laune wird 1 bis 2 Stunden Sport gemacht. Hierbei nehme ich mir ja schon Zeit für mich. Nach dem Stretching und Abkühlen geht es unter die Dusche. Danach ein kleines Beautyprogramm. Jetzt heißt es Bad einsprühen mit Entkalker, WC Reiniger etc. - während der Einwirkzeit geht es zurück in die Küche, Frühstück machen. Dann setze ich mich gemütlich an den PC, genieße mein Essen und schaue hier im Forum vorbei, checke meine E-Mails etc.
Zwischen getaner Arbeit und dem Mittagessen, leiste ich noch ein wenig unentgeltliche Arbeit als Übersetzerin für bestimmte Leute, die mich in Anspruch nehmen, damit mein Gehirn nicht aus der Übung kommt. Nebenbei habe ich immer rauchfrei im Blick.
Zum Mittag hier ein Beispiel: 4 Reiswaffeln bestrichen mit Frischkäse verschiedener Arten (hier schaue ich nicht wie viel Fettanteil enthalten ist – Magersachen kommen bei mir nicht in die Tüte, die schmecken nach nichts!), gedünstetes Möhrengemüse mit Röstkartoffeln (rohe Kartoffeln in feine Scheiben geschnitten und in wenig Fett anbraten – geht schnell und ist lecker). Stilles Wasser. Essen genießen!
Anschließend geht es wieder ins Bad – denn das muss ja noch geputzt werden. Danach wird noch die restliche Wohnung gesaugt und Wäsche aufgehangen und wenn Not ist, Staubwischen.
Jetzt kann ich relaxen. Das machen, was mir Spaß macht. Fernsehen, lesen, Internet etc., bevor es gegen 16.30 Uhr in die Küche geht, um das Abendessen vorzubereiten.
Um 17.30 Uhr kommt mein Mann von der Arbeit. Jetzt heißt es gemeinsam einkaufen gehen.
Abends dann halt das Übliche: gemeinsam essen, er geht duschen, ich räume den Tisch ab. Und dann Sofa. Und je nach dem, nach was uns beliebt, wird das gemacht!
So oder so ungefähr sieht mein Tagesablauf aus, liebe Sandra.
Selbstverständlich variieren die haushaltsüblichen Tätigkeiten je nach Bedarf (Fenster putzen, Türrahmen abstauben etc.).
Liebe Grüße,
Leni