Hallo,
nach 33 Jahren rauchen war es am 15.12.16 soweit. Seit 43 Tagen bin ich Nichtraucherin. Anfangs noch total euphorisch (von 25-30 Zigaretten auf 0 und das als kalten Entzug ohne NRT). Jetzt aber denke ich dieser Schmacht hört nie auf. Nach allem was ich so gelesen habe sollte doch das "Gift" schon längst aus dem Körper raus sein. Alle sagen immer das ist Kopfsache mit dem Aufhören. Für mich nicht!!!! Keine Nacht mehr durchgeschlafen - Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen. Meine Ärztin meint das ist normal....
Wenn ich es nicht genau wüsste würde ich sagen: seit ich Nichtraucherin bin geht es mir richtig schlecht. Ich habe innerhalb von 6 Wochen 6 kg (!!!) zugenommen. Bei 1,68 und 63 kg (also vorher) noch halbwegs vertretbar. Nun fühle ich mich so als würde ich platzen. Dabei mache ich Sport, trinke viel Wasser. Habe jetzt gelesen, dass sich die Darmflora verändert, wenn der Qualm wegbleibt entstehen Moppelbakterien im Darm und die lassen die Pfunde raufgehen. :cry: Im Skiurlaub habe ich Kubeben-Körner von Hildegard von Bingen kennengelernt. Die sollen den "Schmacht" eindämmen und stimmungsaufhellend sein. Hat da jemand Langzeiterfahrung?
Positiv bisher: ich und meine Umgebung stinken nicht mehr. Ich fühle mich nicht mehr ausgegrenzt (war die einzige Raucherin im Freundeskreis). Ich muss nicht mehr soviel putzen :flowers: und ich glaube mein Hautbild ist auch schon etwas besser geworden. Kann das sein nach nur 6 Wochen?
Kennt von Euch einer das Gefühl, dass man "nach dem Rauchstopp" sein neues Leben erst einmal "lernen" muss?