Hallo Gitte,
ja du könntest da schon Recht haben mit dem Dampfen, werde mir das eher nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich habe schon Angst vor den ersten Tagen. Ich wollte dieses Mal nicht so viel planen mit dem Aufhören. Ich werde heuteabend alle Feuerzeuge wegräumen und was ich mit meinem geraden erst angebrochenen Tabak machen werde, weiß ich noch nicht. Am besten ich verschenke den heute noch an meinen Mitbewohner oder so.
Ich bin sehr der Meinung von Allen Carr. Dass das Rauchen einfach nichts bringt und auch wenn das Belohnungszentrum im Gehirn einem "Entspannung" vorgaukelt, ist es im Endeffekt das passendste Gift zur Anspannung des gesamten Körpers.
Was mir schon mal gut half, war es die allerletzte Zigarette in eine Box zu machen, die gut verschließbar. Dann kann ich immer wieder dran schnuppern, wenns mich gelüstet. Was aber auch einfach nur widerlich ist... dieser abgestandene kalte Rauch, wie dann auch die ganzen Klamotten für andere riechen. Vor allem wenn man eine Weile nicht mehr geraucht hat.
Ich werde mir auch nochmal Gedanken machen, was mich früher wieder dazu bewegt hat eine Zigarette zu rauchen, um mich auf Notfallsituationen einzustellen.
Gut ist, dass mein Lebenspartner Nichtraucher ist und es wird ihm bestimmt gefallen, wenn er von meinem Vorhaben erfährt.
So, gegen 23 Uhr oder so werde ich meine letzte Zigarette rauchen und dann geht´s auf in den Kampf. Habe mir fest vorgenommen morgenabend, spätestens übermorgen hierrein zu schreiben wie es mir am ersten Tag ergangen ist. Das ist ein kleiner Ansporn für mich, dass es jetzt gaanz viele Menschen lesen können und es für mich schon ein bisschen blöd wäre hier zuzugeben, dass es mir nicht gelungen ist, wobei ich das bei "Ausrutschern" auch tun würde, um nicht wieder meinen ganzen Plan über Bord zu werfen.