Hallo ihr alle,
hm, mal sehn...wie gehts so....
Ich bin nach wie vor davon überrascht, wie leicht mir der Ausstieg wirklich fällt. Ich hatte so viel Angst vor den ersten Wochen. Jetzt bin ich seid 12 Tagen rauchfrei (ja, ich musste sogar schon nachzählen)
Ich mach mir da nix vor. Ich bin noch nicht drüber hinweg und versuche wachsam zu bleiben.
Ich habe gar nicht so viele Lebensumstände geändert, wie mir das Programm geraten hatte und ich mir vorgenommen hatte. Ich hoffe, dass sich das nicht nochmal rächt.
Ich bin eigentlich ganz stolz darauf, dass ich durchgehalten habe bis jetzt, da es zur Zeit wirklich drunter und drüber geht bei mir.
Eigentlich hätte ich allen Grund dazu gerade jetzt wieder anzufangen: Stress auf Arbeit, mit Freunden und Familie, tausend Dinge, die sich gerade ändern müssen und das leider nicht von allein passiert...
Dennoch: irgendwie fühlt es sich richtig an, gerade jetzt nicht zu rauchen. Meine aktuelle Situation scheint mir den Ausstieg nicht einmal schwerer zu machen. Im Gegenteil: ich kann mich seid einigen Tagen nicht mal voll darauf konzentrieren, weil soviel anderes gerade meine Aufmerksamkeit schluckt.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal zu den Leuten gehöre, bei denen das Aufhören eben nebenbei passieren muss.
Leider vernachlässige ich dabei gerade auch mein "Genuss-Konto". Etwas worauf ich mich bei der Vorbereitung zum Ausstieg eigentlich ganz besonders gefreut hatte.
Mein Plan ist, jetzt ganz viel Energie darin zu investieren, meine chaotischen und mitunter ziemlich belastenden Lebensumstände so schnell wie möglich zu sortieren und dann gegen Mitte nächsten Monat irgendetwas schönes zu machen. Etwas wobei ich abschalten kann und gleichzeitig ein wenig all das verarbeiten kann, was sich gerade so verändert hat.
Nichtraucher zu sein wird bis dahin eine dieser Sachen sein.
eine schöne Restwoche wünsch ich euch
lg noa