Hallo Peter,
auch von mir ein herzliches Willkommen! Ich habe mich auch entschieden, es ohne Nikoersatz anzugehen, deswegen kann ich dir nur über Hörensagen was dazu sagen.
Finde aber da sollte jeder seinen Weg gehen und wenn's so funktioniert ist es doch gut. Und ich kann nur zu gut verstehen, dass du von den Pflastern wegkommen willst. Aber wenn ich das richtig lese, kam der große Schmachter zeitgleich mit der Reduzierung. Vielleicht sind ja die Sprünge zu groß, kann man die Dinger auch halbieren so dass du das Zeug "weicher" absetzt?
Viel trinken fand ich schon nützlich, auch vom Kopf her, ich finde das unterstützt den Gedanken, innerlich "sauber" zu werden.
Mir hat gut geholfen, sich jede neue Situation vor Augen zu halten und dann zu freuen, dass ich schon wieder einen Schritt geschafft habe. Ich habe mir damit auch bewusst Aufgaben gesetzt. Zum Beispiel: sich mich rauchenden Freunden treffen, in ein bestimmtes Lokal gehen, wo geraucht werden darf. Man kann das ja auch umdrehen, wenn diese Situationen zu gefährlich sind: Ins Kino gehen und sich freuen, dass man nicht rauchen muss. Nach dem Sport nicht rauchen müssen und so weiter. Klingt banal, aber das "sich freuen" hat mir geholfen, dem Monster immer was entgegenzusetzen. Hab's auch ein bischen als Wettkampf angesehen, nach dem Motto, dir geb' ich's aber.
Und wenns' heftig wird, nicht zu sehr darauf eingehen, bloß nicht in die Gedankenspirale ziehen lassen. Mir hilft dann Aktivität, Hauptsache der Suchtgedanke wird unterbrochen. Und wieder einmal mehr geschafft....
So, Roman - Ende. Das klappt!