Hallo liebe Dani,
ich soll Dich als schlechtes Beispiel nehmen?
Mein Nikotinkonsum hat über 22 Jahre angehalten, ohne dass ich auch nur einmal zwischendurch ans Aufhören gedacht habe, damit kann ich mich selbst mal so absolut gar nicht rühmen.... Also, entspann`Dich.....:wink::wink::wink:
Ich habe gerade bei Dir die Situationen gelesen, die Du extrem mit dem Rauchen verbindest, die Dich also stark triggern.
Genau an diesen Situationen solltet Ihr beiden arbeiten. Es geht darum, diese ERlernten Rituale, die Du mit der Zigarette verbindest, wieder zu VERlernen. Das ist möglich, in dem Du diese Situationen umgestaltest. Dein Unterbewusstsein lernt so ein neues Ritual und wird die "Werbepause" irgendwann nicht mehr mit Rauchen verknüpfen.
Überlegt doch mal gemeinsam, wie Ihr diese Rituale umgestalten könnt. Irgendwas, das Euch auch sonst Spaß macht.
Und was Euer gegenseitiges Mitleid anbelangt, da mach` Dir keine Sorgen. Schlechte Stimmung gehört durchaus mal dazu. Gerade zu Beginn der Entwöhnung wird durch das fehlende Nikotin zu wenig Dopamin (Glückshormon) produziert. Das pendelt sich aber von selbst wieder ein, dauert aber etwas. Ihr werdet Euch sicher mal "auf den Keks" gehen, aber das wird auch nicht immer durchgehend der Fall sein. Es gibt auch sicher Momente, in denen Ihr Euch gegenseitig ermutigt, motiviert und aufmuntert, und vor allem sehr stolz auf Euch sein werdet.
LG, Silke