Hallo Sandra,
na, da ist aber was los, 13 Tage und morgen zählst Du WOCHEN, freu und
alles Liebe für Dich!
Danke für Deine Worte bei mir, aber gerade das "Leiden" hat mir bis jetzt über alle
Hürden geholfen: Ein unbändiger Wille gegen - ich mach jetzt mal einen Witz -
Schlag den Raab. Es vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht zur Zigarette
greifen möchte, viele Tage sind jetzt leichter, die ersten Tage waren schwer,
die folgenden kaum zu ertragen, ein Auf und Ab noch heute. Aber ich bin viel
fröhlicher.
Deinem Nachbarssohn fehlen eindeutig Liebe, Aufmerksamkeit, Selbstgefühl.
Beide Eltern dürfen und können arbeiten, aber die Kinder brauchen Umarmungen,
ein Gefühl, ich bin was wert. Gemeinsame Unternehmungen, nur ein paar Stunden
am Wochenende, alles würde helfen. Das fehlt ihm. Ich kann Dir nur raten,
umarme Du ihn und sprech mit dem Kleinen. Blöder Ratschlag, aber wenn die
Eltern nicht hören? Jede Hand könnte so einem seelisch vernachlässigten Kind
helfen. Wenn alle Stricke reissen - folge Maris Vorschlag - Jugendamt.
Ich wohne zur Zeit in Erfurt - ich brauche kein neues "Guttenberg-Gymnasium"!
Entschuldigung, das ist jetzt wohl sehr krass, aber helfende Hände (auch
Jugendamt) hätten diese Katastrophe vermeiden können.
Naja, reden kann man viel, im Nachhinein ist man schlauer, die Welt kann
nur manchmal in ihrem Lauf geändert werden. Wir haben unser Rauchverhalten
verändert und deswegen sing ich jetzt lauthals ein Lied!
Viele Grüsse - Angela (Schalt bloss den Lautsprecher aus)