28.01.2011
07:36 Uhrbearbeitet:
28.01.2011
07:37 Uhr
Guten Morgen und vielen Dank für die unterstützenden Worte. Ich werde sicherlich nicht jeden Tag hier schreiben können, auch wenn der Geist noch so schwach an gewissen Tagen sein wird. Die Familie, die Freunde, die Kollegen, darunter viele, die aufgehört haben, haben sich als "Auffangbecken" für meine Launenhaftigkeit angeboten. Die Frau wird psychologische Unterstützung bieten. In jedem Fall. Die Tochter (18 Monate) wird das eher weniger realisieren. Aber gegenüber ihr werde ich auch keine schlechte Laune, Nervosität oder sonstige Anzeichen von Entzugserscheinungen zeigen. Ich fände das nicht fair. Zumal sie es eh nicht realisiert, warum der Papa jetzt nicht mehr 5 Mal am Tag auf den Balkon verschwindet, dafür aber Laufkreise ins Laminat fegt.
Ich werde am Samstag Abend die letzte Zigarette meines Lebens rauchen. Vielleicht etwas scheinheilig, diesen Tag als Ausstiegstag zu benennen, um dann bis zum Abend noch zu rauchen. Für mich war aber klar, dass ich meine Gewohnheiten für ein rauchfreies Leben umstellen muss und an diesem Tag ist des Männers liebstes Hobby: Fussball. Und dann auch noch die Bayern in Bremen. Da würde mich die Umstellung am ersten Tag als Härteprüfung vielleicht umkippen lassen. Ergo mache ich ein letztes Mal den ganzen "Schnick-schnack" mit, um dann Abends feierlich die Überbleibsel der Tonne zuzuführen. Nicht am ersten Tag einen Rückfall riskieren.
Wie schon geschrieben, vielen Dank an jeden Einzelnen für seine aufbauenden Willkommensworte und bis morgen denn dann. Ich melde mich auf jeden Fall wieder!
@Venus1:
Dann ist das aber logischerweise die beste Zigarettenschachtel, die ich mir jemals kaufen konnte! :lol:
Viele Grüße
Rudi