Liebe Community,
Der Login ist wieder möglich – sowohl am Desktop als auch am Handy.
Um euch wieder einloggen zu können, löscht bitte einmalig die gespeicherten Daten im Browser (Cache).

Falls ihr unsicher seid, wie das funktioniert, schreibt uns gerne an rauchfrei-info.technik@emfaktor.de
Bitte gebt dabei an, welchen Browser ihr verwendet und ob ihr mobil oder am Desktop auf die Seite zugreift.

Wir entschuldigen uns für die technischen Schwierigkeiten!
Euer rauchfrei-Team
12.07.2019 22:56

Mein Kopf spielt nicht mit

30
30Beiträge
07.07.2019
12:10 Uhr
Der einzige logische Punkt in meinem Kopf der für das Rauchen spricht ist, dass die Entzugserscheinungen nachlassen. Diesen Punkt muss ich noch irgendwie loswerden bevor ich in ein neues Leben starten kann
07.07.2019
11:50 Uhr
Es wird vorraussichtlich der Donnerstag. Ich sage vorraussichtlich, weil ich mit dem Rauchen momentan auch unglücklich bin und mich scheisse fühle, der Aufhörgedanke in meinem Kopf ist so stark, dass ich selbst jetzt wenn ich rauche, nur ans Rauchen und Aufhören denke und irgendwie sofort aufhören will aber irgendwie auch nicht :/ Aber ich habe seit gestern erkannt, in welchen Situationen ich zumeist scheiter: Ich denke ständig ans Rauchen und bei sovielen Gedanken bleibe ich meistens irgendwo hängen bei einem Gedanken. Bei einem Gedanken, bei dem es für mich logisch klingt wieder zu rauchen! Und dieser Gedanke wird solange durchgedacht bis ich nachgebe....Z.b. Wenn ich auf der Arbeit Konzentrationsschwierigkeiten und nur Watte im Kopf habe (wie in den 48h wo ich aufgehört habe). Dann hilft mir die Kippe nicht beim Konzentrieren ABER sie lindert den Entzug und ohne Entzug wären die Konzentrationsschwierigkeiten gar nicht da, ergo wenn ich dnan eine rauchen würde, könnte ich meine Arbeit sofort ausführen. Ich will jetzt erstmal wieder Kraft sammeln, die letzten Tage haben einiges von mir und meinem Körper abverlangt. Ich bin schon dabei kräftig Ablenkungen, Aufgaben und Beschäftigungen für das Wochenende zu sammeln um nicht in diesen ewigen Gedankenstrom zu gelangen (z.b. Joggen, Wohnung oder Auto putzen, Ausflug, Besuche, Schwimmen). Außerdem will ich die Tage noch eine Argumentationsliste machen. Quasi zu jedem möglichen Argument, was dafür spricht in diesem Moment oder in der Zukunft eine zu rauchen, ein passendes Gegenargument zu finden, was dagegen spricht, damit ich nicht wieder in einem dieser Gedanken festhänge und aufgebe. Z.b. Konzentration auf der Arbeit -> Körperlicher Entzug ist schon vorbei (weil Nikotin aus dem Körper) und Kippe jetzt verschlimmert es nur, denk an den Schwindel/Groggy nach den 48h Entzug War jetzt erstmal wieder viel Input von mir aber einige Punkte auf der Argumentationsliste sind auch noch offen, wobei ihr mir vielleicht helfen könntet falls ich nicht selber drauf komme: Was hilft gegen den ständig aufkommenden Gedanken, "ich schaffe das nicht" und dem dazukommenden heulen? Wenn ihr noch weitere Punkte für die Liste habt, gerne her damit :P
06.07.2019
17:59 Uhr
bearbeitet:
06.07.2019
18:05 Uhr
Ich bin noch am überlegen wie ich es angehen soll und will mal eure Meinungen hören. Ich schwanke zwischen 2 optionen: 1. So schnell wie möglich aufhoren Sprich ich höre heute oder morgen wieder auf. Nachteil wäre, dass ich die ersten kritischen Tage mitten in meine Arbeitszeit verlegen. Wie erwähnt bin ich momentan noch in der probezeit und diese gefühlsausbrüche und konzentrationsstörungen könnten meine Arbeit und meine Leistung gefährden. Ich Weiss dass ist so ne typische ausrede, aber gerade der körperliche Entzug sollte meiner Meinung nach günstig gelegt werden. Vorteil wäre aber, dass ich aufgrund der Arbeit eventuell nicht in dieses langeweile und stundenlange nachdenken falle.. 2. Ich setzte mir ein Datum (vermutlich wieder Donnerstag) Vorteil ist dass ich meine Arbeit nicht gefährde aber Nachteil, dass ich eben danach das ganze Wochenende wieder zuhause sitze und langeweile schiebe und es mir schwer mache. Weiterer Vorteil wäre, dass ich mich besser vorbereiten könnte, evtl einige beschaftigungen/aufgaben/ablenkungen überlegen könnte.. Schreibt mir einfach mal eure Meinung, was ihr mir raten würdet und wie ihr persönlich besser gefahren seid :)
06.07.2019
16:00 Uhr
Hinfallen ist keine Schande, man muss nur einmal mehr wieder aufstehen. Nino, du bestimmst das Tempo. Niemand hat das Recht, dich zu beurteilen oder sogar zu verurteilen. Also mach dir keine Gedanken über andere :wink: wenn du soweit bist,dann wirst du es neu angehen. Bis dahin alles Gute Lg Rita
06.07.2019
15:52 Uhr
ich habs nicht geschafft! ich empfinde euch gegenüber die Pflicht, euch das mitzuteilen (auch wenn ich es am liebsten erst morgen oder gar nicht tun würde wenn ich ehrlich bin), aber bevor hier noch jemand mühevoll einen text schreibt oder sich gedanken macht, muss ich das jetzt tun. die ängste wurden zu groß, die sucht rief zu stark und ich griff, wie in einer Trance zu einer Kippe und zündete sie an. Da ich in einer WOhnung im gleichen Haus wie meine Eltern wohne, war die Verfügbarkeit von Kippen immer da, was aber nicht als Ausrede gelten soll jetzt. Was ich sofort merkte, war dass mein Körper schon gar nicht mehr an das Nikotin gewöhnt war, beim Rauchen bekam ich dieses Gefühl, was ich sonst nur von der allerersten Kippe kannte (Schwindel,Groggy fühlen usw.). Angefangen hat mein Versagen mit dem Denken über Entzugserscheinungen und einem Werbespot zu E-Zigaretten...ich fragte mich ob es eine Möglichkeit gibt ohne Entzugserscheinungen aufzuhören und irgendwann gewann die Stimme, dass ich diesen Entzug nicht durchhalte und es irgendwann nochmal mit Ersatzpräparaten versuchen sollte... ich fühle mich so dämlich. 2 Tage gelitten, gequält und gekämpft...und kurz bevor der entzug nachlassen sollte, aufgegeben...auf der anderen seite kann ich einiges mitnehmen aus diesem versuch. ich weiß es ist möglich, ich weiß wie es sich anfühlt. Es wird definitiv nicht mein letzter Versuch sein. Wie und mit welcher Strategie ich das nächste Mal angehe weiß ich noch nicht. Ich werde mir gedanken dazu machen und mich wieder melden! Mfg euer leider wieder rauchender nino :(
06.07.2019
13:44 Uhr
Hallo Nino, Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast. Du bist hier nicht allein und bekommst hier Ratschläge, wenn du möchtest, Hilfe, wenn du möchtest und manchmal einfach nur andere Süchtige die dich verstehen. Es ist bei jedem anders deshalb ist es schwer zu sagen, wann dein körperlicher Entzug erledigt ist. Bei mir waren es 3 bis 4 Tage. Depri-Phasen hatte ich auch, viel geweint und alles war schwarz. Ich gehöre zu den Leuten, die sich sagen, heute rauche ich nicht. So bin ich jetzt bei 83 Tagen angekommen. Bei mir kam nach 3 Tagen der Punkt, dass ich mir gesagt habe, wenn ich jetzt rauchen würde, würde ich die ersten 3 Tage wegwerfen. Also hab ich mich abgelenkt. Manchmal bin ich einfach durch den Wald gegangen. Mal mit mal ohne meinen Hund. Hier auf der Seite findest du viele Tipps zur Ablenkung. Trotzdem muss du manches durchstehen. Aber ... ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, es wird besser. Halt durch und sei stur :bang: Lg Rita
06.07.2019
13:04 Uhr
Bitte helft mir. Mir ist grade was aufgefallen, was wahrscheinlich auch der Grund für meine Gedanken bzw. meine Nicht ablenkbarkeit ist. Mein Leben ist Langweilig! Ich weiß das klingt hart, aber es ist die Wahrheit. Ich tue in meinem Leben nichts. Ich schlafe, gehe zur Arbeit, mache 2 mal die Woche Sport aber tue sonst nach der Arbeit enifach nichts. Entweder besuche ich meine Familie oder ich schlage die Zeit vor dem Rechner im Internet tot. Inwiefern das Rauchen da mit reinspielt, damit ich diesen Zyklus täglich ertrage, weiß ich nicht. Aber es ist der Grund, warum ich mich nicht ablenken kann bzw. ständig nur an Kippen denke. Ich kann nicht am Rechner dauernd sitzen, weil das Thema Kippen (aufgrund des Entzugs) immer wieder aufkommt und mich das Zocken/Surfen/Video gucken einfach nicht genug interessiert. Es interessiert mich sonst auch nicht genug, aber irgendwie durch das Rauchen lass ich mich zunebeln und ablenken...ganz verrückte Geschichte :D ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Momentan halte ich durch, der Körper ruft ständig nach Kippen. Dieses Gefühl auf der Lunge, was jeder Raucher kennt wenn er mal 2-3 Stunden nicht geraucht hat, macht sich schon den ganzen Tag breit....auch dieser Speichelfluss im Mund macht mir zuschaffen...aber ich halte durch, vor allem aus zwei Gründen: Nummer 1 ist genau der gleiche, der mich die letzten Tage hat durchstehen lassen. Wieder anfangen ist keine Option für mich. Die Option Anfangen und sterben zu wollen, ist keine Option. Und Nummer 2 ist, ich habe es schon so weit geschafft! Der Körperliche Entzug soll noch ungefähr 24 Stunden anhalten laut diverser Quellen. Das heißt ich habe schon 2/3 also über 66% geschafft! Aber immoment kommen die Ängste hoch. Ängste die meinen Rauchstop sehr gefährden könnten und auch jetzt schon tun. Ich hoffe ihr könnt mir helfen diese Ängste zu beseitigen. Nummer 1 ist die Angst, dass es nach 72 Stunden gar nicht besser wird. Dass der körperliche Entzug noch anhält, vielleicht sogar noch stärker wird. Ich kann solangsam einfach nciht mehr kämpfen, mir geht die Kraft aus, das merke ich. Gestern konnte ich diese Gedanken durch meine Logik einfach wegschieben, heute nicht...der Gedanke eine zu rauchen ist realistischer als die letzten 2 Tage. Die zweite Angst schließt sich daran an. Ich hab Angst, dass ich Montag, wenn ich wieder Arbeiten muss nicht funktionieren kann. Dass ich mich wie immoment nciht konzentrieren kann und schlechte Arbeit leiste, was ich mir immoment einfach nciht erlauben kann, weil ich in der Probezeit bin... Helft mir bitte!
06.07.2019
09:34 Uhr
hey Elisienne, vielen dank für deine Antwort. Ich glaube den Punkt den du ansprichst, den habe ich verstanden. Es ist die Sucht bzw das irrationale in mir was mir sagt: Du schaffst es eh nicht! Du kannst das nicht! und was mich zum heulen bringt. Das Gedankenexperiment kenne ich, aber es ist ja nicht so, dass ich mir sage denk nicht ans rauchen. Ich sage mir sogar, es ist ok wenn die Gedanken hochkommen oder es ist ok wenn ich den ganzen scheiss Tag daran denke. Aber es ist natürlich lästig und macht den Entzug schwieriger als er eigentlich schon ist :( Für die ZUkunft habe ich mir hier vorgenommen, meine Posts etwas anders zu strukturieren, weil das Thema ja auch aufkam :D ich werde mehr auf Dialoge eingehen als auf Monologe. Falls mal wieder ein Monolog kommen sollte, werde ich ihn kennzeichnen und gesondert hochladen..Warum? Ich glaube die Monologe helfen mir selber sehr viel und ich will sie deshalb nicht einfach vergessen Es sind jetzt schon knapp 42-43 Stunden um. Eine Wahnsinns Zeit. Das ist kein Witz, aber ich glaube so lange war ich noch nie in meinem Leben rauchfrei seit ich angefangen habe. Die Nacht war ok. Ich werde leider sehr sehr oft kurz wach für ca 10 Sekunden, was natürlich die Schlafqualität raubt. Es ist morgens und mein Körper und meine Psyche schreien gerade nahezu nach Nikotin...ein ziemlich beschissenes Gefühl aber ich weiss, dass es mit der Zeit besser wird! Ich hoffe dass ich etwas finde um mich abzulenken oder diesen Schmachter durchzustehen...
05.07.2019
17:03 Uhr
bearbeitet:
05.07.2019
17:09 Uhr
Hallo Leute! Ihr habt vermutlich nicht damit gerechnet, dass ich hier noch einmal reinschreiben werde und auch ich habe gedacht, ich werde vermutlich nie wieder in diesem Forum schreiben. Nicht weil ich euch nicht mag, aber die ganze Sache war mir etwas peinlich und nach den letzten 2-3 Wochen war das Thema Rauchstop eigentlich sehr weit weg von mir (auch auf anraten, sollte ich es erstmal beiseite legen). Es kam aber anders als ich dachte :D Die folgenden Texte und Posts werden sehr lang. Ich erwarte gar nicht dass ihr alles lest, aber mir hilft das schreiben darüber mich etwas abzulenken und vielleicht hilft es mir in dem ein oder anderen schwachen Moment. Wenn ihr nicht alles lesen wollt, sondern nur meine akuten Probleme/Schwierigkeiten, dann lest die letzten beiden Absätze :D Die Idee kam dann am Mittwoch den 03.07 ganz spontan über mich, nachdem ich wieder etwas Panik wegen meiner Schulter/Brustschmerzen bekam. Ich rief mir die letzten Versuche in Erinnerung die aufgrund von Panik begangen und wollte die Idee schon beinahe zur Seite schieben, als ich mich an Monis Kommentar (den mit dem Morgens aufhören) erinnerte und ich es dieses mal ohne Druck versuchen wollte. Der Plan war, morgens ganz normal Rauchen und dann zur Arbeit keine Kippen mehr mitnehmen. Das Ganze scheiterte grandios nach 3-4 Stunden, weil ich morgens wohl instinktiv (ohne mir darüber bewusst zu sein) die Schachtel in meine Arbeitstasche packte. Nach dem Scheitern, wollte ich es zuhause in Ruhe nochmal versuchen. Ging auch wieder gut los, aber nach genau 3-4 Stunden hing ich wieder an einem Gedanken fest. Und zwar die Frage: ob ich wirklich aufhören will? Ich verneinte, zündete mir die Kippe an und rauchte los. Aber noch während dem Rauchen fragte ich mich, warum will ich nicht aufhören? wie kann ein rational denkender Mensch nicht aufhören wollen? Ich begann zu begreifen. Nicht schlagartig aber langsam und stetig. Ich begriff, dass jeder Raucher auf der Welt und auch ich, mit dem Rauchen aufhören will. Wenn es eine Spritze gäbe, die mich sofort ohne Entzug/Konsequenzen zum Nichtraucher machen würde, würden 95% aller Raucher (inklusive mir) sie sofort nehmen. Also ist der Wille ja doch da, aber warum höre ich dann nicht auf? Warum glaube ich dann, dass mir genau das im Gegensatz zu all den anderen Ex Rauchern fehlt? Weil die Sucht es mir verbietet! Die Nikotinsucht sorgte dafür, dass ich jahrelang nie über die Folgen des Rauchens nachgedacht habe, weil sonst könnte die Angst vor den Krankheiten ja größer werden als die Angst vor dem Aufhören/Entzug. Das ist so clever von der Sucht! Die Sucht verdrängt den eigenen Willen, die eigenen Ängste! Erst als mir das bewusst geworden ist, drückte ich die angefangene Rückfallzigarette wieder aus und hörte auf! Ich gebe zu, die ersten 5 Stunden waren wie immer hart. Mein Kopf war ok, meine Argumente zurechtgelegt, aber die Schmacht war trotzdem da. Ich habe auf jede Ausrede, auf jeden Schmachter, auf jede Entzugserscheinung ein Argument in meinem Kopf zurecht gelegt, welches mir logisch klar macht warum ich jetzt trtozdem keine anzünde! Z.b. Wenn ich kurz davor bin mir neue zu kaufen, stell ich mir folgende Frage: Leben oder Sterben? Ich weiß dass die eine mich nicht umbringen wird, aber ich vergleiche das gerne mit Dominosteinen. Diese Eine Kippe, die mich jetzt wieder zum Rauchen führt, ist dafür mitverantwortlich, wenn bald etwas schlimmes passieren sollte! Kurz vor dem Schlafen war ich aber schon mächtig stolz, mein Kopf war zwar Matsche und ich hatte keine Ahnung wie ich so einschlafen sollte, aber ich war schon stolz überhaupt 5 Stunden durchgehalten zu haben und nach dem Aufstehen dann fast 12 Stunden! Der zweite Tag (obwohl in wirklichkeit nur die Stunden 12-30, wobei das mir völlig wurst ist) war psychisch sehr anstrengend. Ich bin aufgewacht und hab morgens gut durchgehalten. Aber ich habe fast jede Minute, jede Sekunde immer ans Rauchen gedacht. Selbst wenn ich nicht daran gedacht habe, jetzt eine zu rauchen, dachte ich ans Aufhören oder an weitere Argumente. Das ganze schlauchte natürlich ziemlich. Ich fing ständig an zu heulen. Es hat mich richtig erwischt. Als ich meine Mutter besuchte (die auch raucht) und sie am Tisch rauchen sah, sah ich sie in einem anderen Licht. Nicht als jemand glückliches der da sitzt und nur eine rauchen will zum Entspannen, sondern als eine Art Junkie, der gerade nur versucht seine Sucht zu befriedigen und seine Probleme verdrängt. Es überkam mich aus dem nichts heraus und erwischte mich stundenlang. Dieser Tag war einfach nur zum vergessen, was wahrscheinlich auch der Grund ist warum ich das hier alles so detailliert und genau beschreibe, um irgendwie Zeit totzuschlagen. Ich denke ständig nur ans Rauchen, muss bis zu 7-8 mal am Tag heulen aus irgendwelchen Gründen und kann mich absolut 0 ablenken. Während ich früher stundenlang im Internet surfen konnte oder irgendwelche Spiele spielen konnte, kann ich das alles ohne Kippe nicht. Ich lande mit meinen Gedanken eh wieder bei Kippen und die Ablenkung ist nach 5 Minuten vorbei. Das alles hat mich so hart mitgenommen, dass ich eben sogar im Sitzen eingepennt bin vor Erschöpfung glaube ich. Das Einzige was mich positiv stimmt und was mich überhaupt dabei hält, ist dass die Option "Ach jetzt rauch wieder" existiert in meinem Kopf irgendwie nicht mehr! Ich bin an einem Punkt, an dem kann ich nicht wieder einfach anfangen. Ich kanns nicht erklären. Liegt auf der rationalen Ebene natürlich an meinen Argumenten aber irgendwie ist in meinem Kopf jetzt so ne Sicherung/Blockade/Klick die den Gedanken ans wieder anfangen zu rauchen kategorisch abblockt. Puh, was ein langer Text. Ich habe den ganzen Tag über hier dran geschrieben. Mal 10min, mal 20min, alles wieder gelöscht, dann wieder neu angefangen. Ich hab jetzt gar keine direkten Fragen an euch, weil ich weiß dass ich das alleine durchstehen muss aber ich mache mir Sorgen wo ihr mir vielleicht helfen könnt. Ich hab einfach Sorge, dass diese momentane geistige Überleegenheit gegenüber der Sucht irgendwann (vor allem nach dem aufstehen irgendwann) nachlässt. Das irgendwann wieder ein schwacher Moment kommt und meine Überlegenheit anfängt zu bröckeln....Und als nächstes natürlich die Sorge, was ist wenn der körperliche Entzug länger anhält als gedacht(3-4Tage)? Was wenn ich in einer Woche immernoch so kämpfen muss? Immer noch ständig anfange zu heulen? Warum muss ich überhaupt ständig heulen? Wie soll ich diese geistige Stärke die mich momentan oben hält, aber schon so viel Kraft kostet, beibehalten wenn es nicht besser wird? Euer Nino
14.06.2019
21:15 Uhr
bearbeitet:
14.06.2019
21:26 Uhr
Viel Dank für die Berichte :) Vielleicht kommt ja noch der ein oder andere dazu, aber das ganze hat mir schon sehr geholfen. Der Entschluss muss feststehen aber der Entzug kommt trotzdem und auch die Gedanken ans Rauchen gehören dazu! Leider bin ich momentan in einer schlechten Verfassung. Ich leide momentan vermutlich unter Panikattacken, nicht ganz so heftig wie bei anderen aber trotzdem beunruhigend. Ich schreibe vermutlich, weil ich es nicht genau weiß und da liegt ein ähnlicher Teufelskreis wie beim Rauchen. Irgendetwas überkommt mich, ein Ziehen, Brennen oder ein Jucken in der Brust oder Schulter und ich gerate ins Grübeln, weiß nicht ob es nur Panik/Angst ist oder doch was Ernstes und steigere mich dort rein, werde innerlich unruhig und falle am Ende zusammen wie ein heulender Sack. Aber das gehört vermutlich in ein anderes Forum und nicht hier rein, aber es ist eine gute Überleitung für das Folgende. Ich werde mich erst einmal hier in diesem Thread nicht mehr mit dem Thema des AKTIVEN Rauchstopp beschäftigen. Eure Beiträge werde ich natürlich trotzdem lesen und auch noch einige Antworten zum Thema Vorbereitung verfassen, aber ich brauche momentan Abstand von dem Thema Gesundheit/Rauchen aufhören. Ich weiß, dass mein Rauchausstieg sicher nicht der Hauptauslöser für die Panikattacken war, aber er hat unter Umständen dazu beigetragen. Denn je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige und an den Auslöser zurückdenke, desto mehr Kreisen meine Gedanken nur noch darum, desto verkrampfter werde ich, desto mehr steigere ich mich hinein, desto größer wird der Druck und die Panik beginnt von neu. Einige werden jetzt denken, aber das ändert nichts, denn wenn ich in Zukunft aufhören werde, wird vermutlich das gleiche passieren. Ja das ist möglich, aber durch den Auslöser beim Arztbesuch (der wie bereits erwähnt, etwas anderes diagnostizierte) war ich mental diesem Thema gegenüber einfach schon angeschlagen und in Panik. Und ich bin der Meinung, Panik ist kein Guter Grund oder Motivation für einen erfolgreichen Rauchstop. Diesen Thread hier zu eröffnen hat mir Anfangs sehr geholfen, er hat mir geholfen mir einzugestehen, dass ich Angst habe und dass ich nicht anders bin als Andere was das Thema Rauchen angeht. Er hat mich aber auch erkennen lassen, dass meine Angst bzw. neu hinzugekommenen Panikattacken mich teilweise vollständig lähmen und das ist ,zumindest momentan, ein viel größeres Problem für mich. Ich werde das Wochenende etwas Abstand nehmen von dem Thema, schauen wie es mir nächste Woche geht und dann die nächsten Schritte einleiten... Noch einmal vielen Dank für all eure lieben Worte und für das Lesen meiner ellenlangen Texte :) Euer Nino
14.06.2019
10:26 Uhr
Hi Nino, bei mir ist es in der ersten Anfangszeit so, daß sich alles im Kopf ums Rauchen dreht. Das Gefühl, die Tapeten von den Wänden kratzen zu wollen. Und dann immer wieder ein sehr unangenehmes Gefühl in den Armen. Das Forum hilft sehr, da ich mich hier hemmungslos mit dem Thema beschäftigen kann. Große Unruhe und ein tigern durch die Räume. Rauchen ist keine Option. Es ändert ja nichts. Ich versuche, das unangenehme Gefühl zu genießen. Ist ja zumindest ein sehr intensives Gefühl :) LG Kristine
14.06.2019
10:26 Uhr
Moin Nino. Also zuerstmal.... du fragst dich wovor du Angst hast? Na vor dem ersten Tag. Du hast schiss,dass der Entzug kommt. Und der wird kommen. Aber du schiebst es dann darauf,dass du doch noch nicht bereit bist aufzuhören und fängst wieder an. Mein Entschluss stand und steht felsenfest. Aber auch ich muss meinen Entzug aushalten. Für Kopfmenschen und zerdenker gibt es tolle Bücher über Achtsamkeit und Aufmerksamkeit Probier die ruhig mal aus. Die tun nicht weh und zeigen dir auf wundersame Weise wie schön die Welt sein kann wenn man mal kurz anhält, Scheuklappen abnimmt und sich umschaut.
Hilfe

Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.