Hallo ihr Lieben,
tjaaa, wie geht es mir?!?
... auf Deutsch gesagt ... "Besch..." :[
Therme war perfekt, die beste Ablenkung ever, und da nur Draußen geraucht werden darf, war der Tag schnell ohne Tschick vorüber.
Am nächsten Tag war es dann nicht mehr so ohne, aber da ich zu Hause war, konnte ich mich gut ablenken.
Habe mir ein Arsenal an Bonbons zugelegt ... Kräuter, Salbei, Menthol, Minze & Co. Anstelle des morgentlichen Kaffees gibt es jetzt Tee.
So weit, so gut.
Seit zwei Tagen jedoch fängt mein Körper massiv an zu rebellieren. Halsschmerzen, Kopfweh, Schwindelgefühl, Verdauungsprobleme, laute Tinnitusgeräusche und Schlafstörungen ... daraus resultierend, Müdigkeit und Schwächeerscheinungen sowie Stechen im Brustbereich.
Dazu kommt, das mein Blutdruck, der normalerweise bei ca. 120-125/60-70 liegt, momentan zwischen 150-190/105-135 rotiert.
Habe meinen Hausarzt konsultiert und mir Medika verschreiben lassen, dass der Blutdruck wieder runter kommt, Antibiotika gegen die Entzündung im Hals, sowie Tropfen gegen Schleimhautschwellung.
Nichts desto trotz ... ich laufe umher als wäre ich iin Trance, als würde mein Körper sein eigenes Ding machen und ich bin nur der "Zuschauer". :[
Ich bin echt schon am Überlegen, ob ich mir nicht wenigstens dann einen Glimmstengel einwerfe, wenn die extrem einschränkenden "Nebenerscheinungen" überhand nehmen.
Sicher ist es nicht dienlich, sicher ist es ungesund und sicher ist auch, das ich meine Uhr zurück stellen muss.
Ich denke über einen minimalen Konsum von 2-3 Tschick am Tag nach, bis der Körper wieder normal funktioniert/reagiert, und dann mit dem Status Quo "Rauchfrei" beginne.
Im Grunde würde ich mit einem Nikotinpflaster/Spray oder Bonbon nichts anderes tun, als bisher mit dem Glimmstengel ... nur auf anderen Wegen.
Jedoch, wenn ich mich einschränke, den Konsum bewußt und kontrolliert niedrig halte, dann habe ich auch die beste Chance den "Genuß" komplett einzustellen, wenn mein Körper wieder normal funktioniert.
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Ich weiß, es wird wohl diesbezüglich viele Widerworte geben und Angebote/Vorschläge anderer Optionen.
Nur der Geist ist absolut willig, mein Bewußtsein auch, daran liegt es nicht. Jedoch stören mich die meinigen Körperreaktionen auf diesen ad hoc- Etnzug. Es nervt, es ist unangenehm, es ist eine Qäulerei und mein Umfeld leidet aufgrund meiner Stimmung, die daraus resultiert.
Ich habe mir und meinen Körper ein "Ultimatum" gesetzt, das ich bis zum 20.01. so weit fit und auf normalem Level bin, dass ich diesen Tag als "start day of the end" für mich festgelegt habe.
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Ich hätte nicht gedacht, dass 40 Jahre Gewohnheit so massiv mit den Abläufen in meinem Körper verknüpft sind, und sich die Entzugserscheinungen so extrem auszeichnen. wow ... da habe ich mir Damals ein heftigen Dämon ans Knie genagelt.
Aber ... ich bin zuversichtlich!
Diese Woche hat mir gezeigt das es mehr als nur den Willen bedarf ... der Körper braucht auch die Aufmerksamkeit und "Pflege" für diesen Zeitraum der Umgewöhnung. Die Kopfgeschichten werden sich wohl eher später bemerkbar machen.
Liebe Grüße und allen hartnäckigen und gesunden Nichtrauchern weiterhin Kraft und Willensstärke, ihr seid meine Helden.
Ich folge euch!