Morgen Lucy, stimmt, man eignet sich so einiges an, Dinge auf die ich ich früher gar nicht unbedingt gekommen wäre, die mich aber mehr und mehr befriedigen. Ich merke auch immer mehr, was für ein fauler Mensch ich war, so nach der Arbeit immer zuerst mal auf die Couch, die Glotze an, ne Kippe dazu, n Bier vielleicht und schwups sind zwei Stunden vorbei, aus einer Kippe wurden drei, entspannter bin ich nicht, eher noch etwas schwerfälliger, also bleib ich unter Umständen doch noch n bißchen sitzen... Ziemlich einfallslos und bequem, das war mir schon immer klar, doch ich hatte sie mir ja verdient, diese Phase des Nichtstun nach der Arbeit. Inzwischen seh ich das total anders und bin erstaunt, wie viel Spaß es mir macht und auch wie einfach es ist , den Tag anders auszufüllen.
Vor der Konfrontation mit Alkohol hatte ich anfangs auch ziemlich Schiß, denn genau das waren die Momente, in denen ich wirklich wie ein Schlot geraucht habe, doch bisher (naja, nach nicht mal sieben Tagen) ist mir das leichter gefallen als gedacht. Bin auch dieses Wochenende auf ner großen Party und werd einigen trinkenden Rauchern begegnen, mal sehen wie gelassen ich damit umgehen kann, werd auf jeden Fall davon berichten.
Cool übrigens, (darauf bin ich ja noch gar nicht eingegangen, laber hier nur von mir), daß du trotz Sekt und ausgelassener Stimmung auch unter Rauchern standhaft geblieben bist, ich denke daß sind tatsächlich die Situationen, in denen die meisten von uns wieder schwach werden, sowas zu überstehen und auch noch ohne allzu große Probleme ist für langjährige Raucher echt ne tolle Leistung. Du machst mir aber eh den Eindruck, als ob du das ziemlich konsequent durchziehen kannst, hoffe ich täusche mich nicht und du bleibst dabei, bald sind's ja schon drei Wochen, wow. So, that's all für heute, bis demnäx, Gruß transmet