Aktuelle Störung im Forumsbereich

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20.11.2022 11:40

Vorstellung: m3m

31
31Beiträge
14.06.2020
16:33 Uhr
bearbeitet:
14.06.2020
16:40 Uhr
Guten Tag zusammen, Rapablue: "...wieder ein bisschen ... anstatt durchgaengig" Das krieg ich nicht hin. Nur ein wenig ist fuer mich viel schlimmer als gar nicht. Jede Form von Rationierung habe ich schon lange fuer mich als nicht gangbar erkannt. 1. Trivial: Putzen triggert mich. Wer haette das gedacht. Aber immer noch auch jede Mahlzeit. Und dabei war mir die "Zigarette nach dem Essen" immer egal, bzw. oft gab es sie so auch gar nicht. Aber nach dem Ende jeder Nahrungszufuhr kommt derzeit unweigerlich der Gedanke an eine Zigarette. Das ist neu, spannend, und irgendwie kurios. Bekannt und an diesem Punkt im Quit erwartet: Die Finger sind nicht mehr gelb, der Schlaf ist etwas tiefer und das Aufwachen entspannter als zuvor. In Sachen Atmung und Ausdauer keine bewusste Veraenderung, aber das dauernde Huesteln ist weg und ich reagiere extrem auf rauchende Passanten: Selbst ein Raucher in 20 Metern Entfernung reizt meine Atemwege spuerbar, wenn der Wind entsprechend weht. Ebenso unveraendert: Keine Form von koerperlichem Entzug, alles spielt sich rein im Kopf ab, Konditionierung vom Feinsten. 2. 2 Wochen rauchfrei, und fuer meinen Geschmack finden zu viele Diskussionen in meinem Kopf statt, die so nicht sein muessten. Das kostet alles nur Kraft und wird, trotz sinkender Intensitaet, gerade in der Frequenz und Dauer mehr. Daher erklaer ich ab jetzt "Basta", es reicht. Wann immer der Gedanke kommt, wird er eiskalt mit einem lauten Basta abgewuergt. Die Diskussionen verlaufen immer gleich, ich kenn das Ergebnis. Einmal jeden Morgen, wenn das naechste 2 Euro Stueck fuer den Vortag dazukommt, gerne, wenn es denn sein muss, aber dann ist auch gut. 3. Ich bin im Kopf noch einmal meine "ernsthaften" Quits durchgegangen. Darunter verstehe ich diejenigen, die tatsaechlich ins Rollen gekommen sind und mindestens ein paar Tage liefen, nicht diese 2-3 Stunden Launen. Mir ist dabei aufgefallen, dass jedes mal eine langfristig schwierige Phase bevorstand, die mir ueber Monate zu schaffen machen wuerde. Vor meiner Magisterarbeit habe ich z.B. aufgehoert, insgesamt 7 Monate es sein lassen, und nach Abgabe wieder angefangen. Jetzt ist es aehnlich, nach ueber 10 Jahren werde ich bald wieder alleine wohnen, alle laufenden Kosten verdoppeln sich, ich steh allein da und muss funktionieren. Da ruestet man sich mental, man stellt sich darauf ein, nun ganz vernuenftig, diszipliniert und "vorbildlich" sein zu muessen. Und da ich Rauchen als eine Schwaeche und unnoetige Ausgabe sehe, muss das halt weg, um durch diese Phase zu kommen. Das Nichtrauchen als deutlichste Manifestation davon, dass ich in den Krisenmodus gehe. Doch jede Krise geht vorbei, man laesst seine Deckung sinken und darf sich auch mal wieder etwas mehr Leine geben. Und das ist der Punkt, an dem der Quit kippt. Die Diaet ist kein Problem, weil sie begrenzt ist und das Ende klar definiert: "Keine Torte? Kein Problem, das halt ich aus, bis die Wage auf X steht! Und wenn es 10 Monate dauert." Doch ist die Diaet dann vorbei, bekommt der Kuchen eine ganz andere Strahlkraft. Alles nur eine These, ich habe das nie so bewusst gemacht, aber die Punkte koennten passen. Vielleicht ein wenig wie eine werdende Mutter, die waehrend der Schwangerschaft selbstverstaendlich aufhoert, aber was passiert danach?! Eine Schwangerschaft ist wenigstens ein positiver Grund; aber welche guten Assoziation hat man mit dem Nichtrauchen, wenn es Zeichen von Selbstdisziplinierung in einer persoenlichen Krise ist? Ich werde mir das noch mal weiter durch den Kopf gehen lassen muessen und evtl. noch mal die Korrelationen zwischen Quit/Neuanfang und dem, was in meinem Leben gerade passierte, konkret pruefen. Ich kann nicht rauchen, wenn es darauf ankommt. Nun muesste ich dann lernen, auch weiterhin nicht rauchen zu wollen, wenn es nicht mehr darauf ankommt. P.S.: Ich nehme an, da Rauchen waehrend des Ramadans tagsueber nicht gestattet ist, lassen es viele Muslime in diesem Monat einfach ganz sein? Kennt jemand viele rauchende Muslime und kann Einsichten mitteilen, wie die da rangehen? Rauchfrei seit: 352 Std. [= 14.69 Tage, 4% eines Jahres]
13.06.2020
22:48 Uhr
Hallo m3m, deine Rauchergeschichte finde ich auch sehr spannend zu lesen....... nebst den zufälligen und unabsichtlichen Gemeinsamkeiten, die wir hier und da offenbar haben, scheinst du auch ein Mensch zu sein, der sich vom Leben auch noch unvoreingenommen überraschen lassen kann....vielleicht sogar mit diesem kindlichen Erstaunen und der Neugierde......"Und ???? Was kommt jetzt" So als wolltest du austesten und wissen wollen......na wie entwickelt sich das denn nu, wenn ich mich völlig zurücklehne und mal einfach beobachte...... Auf alle Fälle eine sehr interessante Variante des Nichtrauchens und mal schauen ob´s dabei bleibt........ich persönlich bin auch nicht für´s Nichtrauchen gemacht...aber die Option...faktisch und blöderweise in meinem Fall auch noch sehr realistisch wegen dem Rauchen , einen Tod auf Raten zu erleben und bis dahin Stück für Stück an Lebensqualität einzubüßen, das sagt mir dann....nein....keine Ziggis mehr.........irgendwann könnte ich sie ja eh nimmer rauchen.... Und jepp...auch ich habe jahrzehnte lang, meisterlich beherrscht, insbesondere Erkrankungen wie zb. COPD nicht zu beachten.....wozu auch...hatte konkret nur dann Husten, wenn ich zuviel geraucht hatte oder krank war ;-) Wenn dann dachte ich hier und da mal an..."na was machste denn wenn de Krebs kriegst?........" Aber mit COPD und Lungenemphysemen hab ich nix am Hut gehabt........dabei gehören diese beiden Erkrankungen ganz klar zu den Klassikern unter Raucherkrankheiten :-(((( also auch hier.......gekonnt verdrängt........ Ich für meinen Teil kann dir bloß wünschen, was immer dich auch dazu bewegen mag, grade inne zu halten und zu beobachten....wie es denn so mit dem nicht - rauchen klappt........beobachte doch auch mal.....ahhh wie klappt es denn an nem stressigen Tag.....gehts dann auch ohne ????? oder auch....bei Regen bzw bei Sonnenschein ect ect ect......Und.....ich finde es um einiges besser...auch sehr gerne mal einige Monate nicht zu rauchen und dann halt wieder ein bisserl zu rauchen.....anstelle von durchgängig rauchen......kann natürlich auch krank machen.......die Intervalle, wie lange du was wachst spielen dabei bestimmt eine sehr große Rolle......vielleicht wäre das ja ein Kompromiss für dich.......solltest dann aber , deine Lungengesundheit checken lassen, ob noch alles fit ist :-)))) Wie immer dein Weg weitergehen wird...es wird dein Weg, zu deinen Bedingungen, mit deinen Möglichkeiten werden....ich bin gespannt :-)))))) und hoffe noch einiges vor dir lesen zu dürfen.......... :flowerorange: L.G Andrea
13.06.2020
11:31 Uhr
Hallo m3m, ich lese gern und viel und Dein Schreiben finde ich (schon mal geschrieben) interessant, naja auch offenherzig. Aber ich kann mir irgendwie nicht helfen, mein Eindruck ist, daß Du Dich nicht so recht entschließen kannst. Nun fühle ich selbst mich auch nicht gerade als Durchreißer -nicht umsonst heißt mein Wohnzimmer „Wankelmut“. Doch ich habe mich entschlossen, die Sucht abzubauen, also tue ich das auch. Dummerweise kann ich dabei immer noch keinen Stolz empfinden, ich zweifle also immer noch an mir. Immerhin habe ich’s schon 74 Tage ausgehalten. Was für einen Rat soll ich Dir jetzt geben ? Ich weiß es nicht so richtig. Erwartest Du überhaupt Ratschläge ? Ich bin eigentlich nicht so veranlagt, aber eine sehr große Hilfe ist mir bei meinem Aufhörprozeß das Forum, in dem es sehr viele interessante Leute mit guten Hinweisen gibt. Ich lese täglich im Forum und wenn meine Rauchgedanken mal die Oberhand gewinnen, dann werfe ich einen Blick ins Forum. Vielleicht hilfst auch Dir so durch die Hintertür ? Also : HEUTE RAUCHEN WIR NICHT ! Sei gegrüßt von Pumphut
13.06.2020
06:17 Uhr
bearbeitet:
13.06.2020
06:23 Uhr
Moin Pumphut und Bolando, [Kurz vorweg: Lasst mich sabbeln, das hilft mir, meine Gedanken zu ordnen. Wen es nervt: Sorry, bitte einfach mein Geblubber ignorieren.] als ich jung war, habe ich das Rauchen verabscheut. Bei Familienfesten brannten die Augen, aber ein Grossteil der weiteren Familie waren eben Raucher, und das war damals so. Als Stepke in den 80ern haette man nie auch nur daran gedacht, den rauchenden Onkel oder Grossvater vor die Tuer zu schicken. Aber hat man einmal angefangen, und je laenger es geht, desto mehr wird es doch irgendwie Teil von einem. Bei meinem letzten Versuch stand ich genau vor dem Punkt, zum ersten Mal laenger Raucher als Nichtraucher in meinem Leben gewesen zu sein; das gab extra Motivation. Was ist da nach einem Jahr passiert? Hat sich unterbewusst das Gefuehl eingeschlichen: Hey, jetzt hast du es dir bewiesen, du kannst ohne, du bist offiziell ein Ex-Raucher. So hopp, jetzt kannst du wieder? Wie gesagt, leider sind meine Blogeintraege mit der Seite ins digitale Nirvana eingegangen. Ist ja alles auch schon wieder Jahre her, ich traue da meinem Gedaechtnis nicht so recht... Diese Gedanken hier in diesem Thread werde ich definitiv getrennt archivieren. Nur zur Info: Bisher erscheint diese Seite "meinem" guten alten SFP sehr aehnlich zu sein; ein wichtiger Unterschied: Bei jedem Einloggen klickte man auf den "Schmetterling" und bestaetigte so, weiterhin rauchfrei zu sein. Das empfand ich psychologisch immer sehr hilfreich, denn ich war taeglich auf der Seite und wollte mir das Gefuehl gar nicht ausmalen, am naechsten Tag nicht zu bestaetigen und aus dem Pott zu fallen. Dafuer wandert nun jeden Morgen ein 2-Euro Stueck in ein Gurkenglas, denn das entspricht meinen gemittelten taeglichen Ausgaben fuer Tabak, Slimfilter, Blaettchen und Feuermitteln... Sollte der Tabakpreis steigen, wird das irgendwann angepasst. Kein Versprechen fuer heute, sondern manifeste Erkenntnis, dass ich sie gestern nicht ausgegeben habe. Und nein, ich werde es nicht verprassen ("mir was goennen" ): Frueher ging das so nebenbei weg, das bleibt so und wird mein analoger "Wasserstandsmesser". Die Poette waren ein System, bei dem man leicht andere Leute in der community sehen konnte, die in etwa die selben Tage hinter sich hatten, oder auch, wer gefallen war oder neu angefangen hat und womoeglich extra Unterstuetzung benoetigt. Eure Monatszuege scheinen einen aehnlichen Ansatz zu verfolgen, aber ich bin mit der Seite hier noch nicht voll vertraut. Wohnzimmer, Keksdosen und bluehende Wiesen, so viele Insider. Nun gut, jeder Quit ist anders; man kann es nicht oft genug sagen. Wie beim letzten Mal mache ich mir keinen Druck. Anders als beim letzten Mal habe ich nicht staendig Tabak in der Tasche. Die Laufruhe (ich kann, wenn ich will. Ich will aber nicht.), die mir das bot, waere zwar schoen, aber diesmal ist der konsequente Wille (noch) nicht ganz da. Obwohl es diesmal leichter ist als damals, wuerde ich wohl in einer schwachen Sekunde zugreifen. Auf folgende Frage aus Vorbereitung Tag 3 musst du eine bessere Antwort als beim letzten Mal finden: [b]"[i]Wie können Sie auf andere Art eine kurzfristige Entspannung herbeiführen?[/i]"[/b] Ich haenge zur Erinnerung zwei Emails ran, die ich damals zur Ermunterung verschickte: Nun kann ich mir an die eigene Nase fassen. ====[b]19.10.2013, x+63 Tage rauchfrei[/b] Hey! Klicke weiter den Schmetterling, und immer daran denken: Es wird besser! Und: Nein, die Zigarette loest nicht das Problem, sehr wohl aber den Blick auf selbiges. Zu lernen, dem Stress mit anderen Mitteln zu begegnen, die vergleichbar effektiv sind, ohne dabei giftig zu sein, das ist so so wichtig. Keine Ahnung ob es Dir hilft, aber das mache ich, wenn der Gedanke an Tabak zu kreisen beginnt: Ich schliesse die Augen und konzentriere mich nur auf mich und meine Gefuehlslage. Nach wenigen Sekunden, sobald die Atmung langsamer geworden ist, stelle ich mir folgende Fragen: [b]Hast du Schmerzen? ...Nein. Zitterst du? ...Nein. Abgesehen von der kleinen Unruhe, geht es dir wirklich schlecht? ...Nein. Angesichts dieser Beurteilung: Willst du tatsaechlich eine rauchen?[/b] [b]Ansonsten, es klingt merkwuerdig, aber simples flottes Spazierengehen (10 Minuten +)hat sich in Studien als erstaunlich erfolgreich erwiesen. Falls die Moeglichkeit besteht, probier es, mir persoenlich hilft es tatsaechlich jede mal. [/b] Tief durchatmen, und einfach immer weiter! Mem ======= ======= [b]16.12.203 - um die 120 Tage rauchfrei[/b] Stur geblieben, und nun schon im 100er Pott: Glueckwunsch! [b]Ich denke, wir sind damit tatsaechlich so gut wie durch. Richtig kaempfen, oder auch nur mental gegensteuern, muss ich gerade gar nicht mehr[/b], hoffentlich wird es Dir am Ende des Pottes (oder vielleicht jetzt schon?) genauso gehen. Nun noch den Jahreswechsel heil ueberstehen, aber das wird schon. [b][i]Bloss gar nicht erst wieder anfangen; aber so daemlich werden wir ja wohl nicht sein ;).[/i][/b] Mem Rauchfrei seit: 318 Std. [= 13.27 Tage, 3% eines Jahres]
12.06.2020
21:50 Uhr
Hallo m3m und auch von mir ein herzlichhes Willkommen. Interessante Gedanken breitest du da aus. Ob du für das Nichtrauchen gemacht bist. Kann man für das Rauchen gemacht sein? Ich glaube nicht. Wären wir für das Rauchen gemacht, würden wir es unbeschadeter aushalten :lol: Vermutlich weiß ich aber wie du das meinst. Es gibt Menschen die haben den Drang sich etwas reinzuziehen. Alkohol, Nikotin, Pilze, andere stimmulierende Pflanzen oder auch Extremsport kommt da in Frage. Nun bist du doch inzwischen auch etwas reifer geworden. Kannst du dir nicht vorstellen in Zukunft gelassener nicht zu Rauchen? Zumal es für dich schon so gut anfängt. Und wäre es da nicht richtig schade es nicht ernsthaft anzugehen? Wenn du in ein paar Jahren eventuell aus zwingenden Gründen aufhören müsstest und es dir dann aber wieder mächtig schwer fallen könnte, würdest du das schwer bereuen es nicht getan zu haben. Also ich empfehle auch die Gunst der Tage und den Flow zu nutzen. Werde Nicht-mehr-raucher und mache dir um die Zukunft jetzt keine Sorgen. Wenn du dir sicher bist nicht mehr zu wollen, wirst du es auch nicht mehr müssen. Viele Grüße Bolando :D
12.06.2020
18:16 Uhr
Hallo m3m, erst einmal herzlich willkommen ! Und dann finde ich Deinen Bericht interessant, Deine Herangehensweise ist so ganz anders. Ich weiß nicht, ob es so Typen -Nichtraucher oder Raucher - gibt. Auf jeden Fall geht es ja hier im Forum darum, die SUCHT loszuwerden und Hilfestellungen dazu. Jeder geht anders an die Sache heran. Ich habe also meiner Frau, meiner Enkeltochter und anderen sozusagen ein Versprechen gegeben : Ich rauche nicht mehr ! Und dieses Versprechen muß und will ich einhalten. Dazu braucht’s für mich Sturheit und Disziplin, indem ich mir tagtäglich sage HEUTE RAUCHE ICH NICHT. Ich hoffe, ich kann das mental sehr, sehr lange durchhalten. Ein Hintertürchen wäre mir allerdings nicht hilfreich. Mein Rat für Dich : Baue auf Deinen 12 Tagen ohne Wenn und Aber auf. Du schaffst es auch. Rauchfrei Grüße von Pumphut
12.06.2020
17:53 Uhr
bearbeitet:
15.06.2020
11:06 Uhr
Tja, guten Tag zusammen! Ich wollte mich kurz vorstellen. Los ging meine Raucherkarriere mit 17 Jahren, als Sohn zweier Nichtraucher ging es aber erst mit der ersten eigenen Wohnung so richtig los. Irgendwann in meinen Zwanzigern wurden die [Markenname wurde vom rauchfrei-team entfernt] dann zu teuer, also wurde gedreht. Als ich jung war, hat mich die Sucht echt genervt; es passte so gar nicht in mein Selbstbild, keine Kontrolle "darueber" zu haben. Doch je laenger es geht, desto mehr wird es Teil der eigenen Identitaet... Mit 34 machte ich meinen ersten ernsthaften Versuch, endgueltig aufzuhoeren. Die ersten Leute im meinem Umfeld wurden Eltern, und ich wollte nicht Teil daran haben, dass eine weitere Generation das Rauchen als etwas ganz normales wahrnimmt. Zum Glueck habe ich tatsaechlich niemals bei meinen Eltern geraucht. Es war bei jedem Besuch total belastend, aber auch in meinem Selbstbild selbstverstaendlich: Nix da, hier wird nicht geraucht. Von daher war jedes Jahr 2-3 Mal ein Kurzzeitentzug von 3-5 Tagen fester Bestandteil, und ich hatte es noch jedes Mal ueberlebt. Also suchte ich mir vor einem Besuch im Sommer eine Online-Community ([Link wurde vom rauchfrei-team entfernt]), und fing nach der Heimfahrt einfach nicht wieder an. Nervig war es - leider sind meine zahlreichen Eintraege mit dem Ende der Seite auf ewig verschollen, wie gerne wuerde ich sie noch mal durchgehen... - aber nach 3 Monaten (spaetestens, das kann ich aus einer Email aus der Zeit nachverfolgen) war es besser. Getreu Allan Carr machte ich mir keinen Druck, sondern stellte mir nur konsequent folgende Fragen: Okay, es [b]nervt[/b], aber: 1. Hast du [i]Schmerzen[/i]? ... Nein. 2. [i]Zitterst[/i] du, oder bist sonstwie ernsthaft koerperlich beeintraechtigt? ... Nein. 3. Okay, 2 mal nein. Also sei ehrlich: [b][i][u]Musst[/u][/i][/b] Du wirklich jetzt eine rauchen? ... Nein. Und diesen Dialog fuehrt ich anfangs bis zum Erbrechen ;). Irgendwann war ein ganzes Nichtraucherjahr rum, und ab dann ging es schlagartig abwaerts. 3 Wochen rang ich mit mir ("Ernsthaft, Trottel? Ein Jahr! rum, und du ueberlegst, wieder anzufangen?"), aber irgendwann hatte ich begonnen, mich rastlos zu fuehlen und als Gegenmittel zum Sport gegriffen. Leider habe ich mich anscheinend dabei so konditioniert, dass ich mich mental nur noch dann komplett ausgeglichen fuehlte, wenn ich koerperlich total platt war. Und ich wollte irgenwann einfach nicht mehr dauernd vermuskelkatert sein. Aber mir war klar: Eine geht nicht; wenn, dann wirst du erst wieder zur Ruhe kommen, wenn du wieder so richtig in der Rauchroutine angekommen bist. ... Und das tat ich. 5 Jahre spaeter bin ich hier. Mein letzter Besuch bei den Eltern verlief einfach zu gut, und ich habe das Nichtrauchen einfach mal fortgefuehrt. Es ist einer dieser (extrem raren) Stops, die relativ gesehen unfassbar einfach verlaufen, so dass man sich verwundert die Augen reibt. Aber die Tatsache, dass mein letzter ernsthafter Stop nach einem Jahr zusammengebrochen ist, laesst mich zweifeln, ob ich fuer das Nichtrauchen gemacht bin... Nun finde ich mich aber schon irgendwie 12 Tage in diesem "Quit", ohne mich entschieden zu haben, es tatsaechlich zu "wollen". Aber Rauchen ist einfach; Nichtrauchen jedoch fast immer hart. Von daher beobachte ich mich weiter und versuche mich zu einer endgueltigen Entscheidung durchzuringen; aber bis diese steht, [u]rauche ich erstmal nicht![/u] (FTR: In meinem Profil steht mein Rauchstop noch in der Zukunft. Ich wollte einfach sehen, welche Tips man hier zu sehen bekommt.)
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