Hallo liebes Forum,
ich bin nun 32 Jahre alt und schon seit längerer Zeit der Meinung, dass es nun reicht mit der Raucherei.
Meine erste Zigarette habe ich mit ca. 16 Jahren geraucht oder besser gesagt gepafft. Dann folgten ein paar Jahre des
Gelegenheitskonsums also sprich eher auf Partys. Sei ich ca. 20 bin, wurden die Gelegenheiten immer häufiger und der tägliche Konsum hat sich eingependelt. Ich rauche nun zwischen 5 und 20 Zigaretten pro Tag.
Mein Mann raucht ebenfalls. Bis vor ein paar Monaten eher sporadisch, aber seit Corona würde ich sagen raucht er ca. 20 Zigaretten täglich. Eigentlich war er immer derjenige, der meinte ich soll aufhören. Als ich ihn vor ein paar Wochen gefragt habe, ob wir nicht zusammen aufhören wollten meinte er nur: „ich höre schon mal wieder auf.“:roll:
Ich akzeptiere das und habe ihn nur gebeten mich nicht mehr zu fragen, ob ich mit nach draußen komme wenn er Rauchen geht. Ich glaube das hilft mir, zumindest zuhause.
Um zu testen wie es sich anfühlt nicht zu Rauchen habe ich mich schon an einigen, für mich schwierigen Situationen, versucht und festgestellt, dass es garnicht so schlimm war. In den letzten Wochen habe ich meinen Konsum verringern können. Beispielsweise habe ich meine geliebte Morgenzigarette ausgelassen und auf dem Weg zur Arbeit im Auto nicht mehr geraucht. Selbst ein rauchfreies Wochenende habe ich schon hinter mir.
Ich habe es auch schon geschafft eine Grillparty zu überstehen ohne eine zu rauchen. Einige Wochen habe ich auch zuhause nicht mehr geraucht.
Über kurz oder lang bin ich aber dann doch wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen, auch wenn ich sagen muss das ich insgesamt weniger rauche oder zumindest bewusster.
Leider bin ich ein absoluter Stress- und Langeweileraucher!:cry:
Und da sind wir schon bei meinem größten Problem. Ich habe einen relativ stressigen Job und ich nutze jede Zigarettenpause um dem Stress zu entfliehen. Ich habe schon versucht die Zigaretten durch eine Tasse Tee oder Kaffee an der frischen Luft zu ersetzen was ziemlich gut geklappt hat bis zu dem Moment als die Zeit zum Tee- oder Kaffeekochen zu wenig war und ich dann doch lieber schnell eine geraucht habe.
Meine zweite Angst ist, dass ich zunehme. Ich habe in den letzten Jahren einiges abgenommen und bin nun mit meiner Figur sehr zufrieden und ich möchte auch unbedingt das, dass so bleibt.
Außerdem erwische ich mich so oft dabei wie ich mir einfach nur aus Langeweile eine anzünde. Z.B. Wenn ich nachts wach werde und nicht sofort wieder einschlafen kann gehe ich prophylaktisch mal eine rauchen.
Was ich schon herausgefunden habe ist, dass ich die Zigaretten einstecken haben muss. Sonst bekomme ich innerlich Panik. Weil ich ja keine rauchen kann. Wenn ich die Zigaretten jedoch bei mir habe beruhigt mich das eher, weil ich ja rauchen könnte. Ich will ja nur nicht. So zumindest in der Theorie.
Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich es schaffen kann diese Verhaltensmuster abzulegen und meine Ängste zu überwinden? Ich will und muss nicht rauchen und ich hätte gerne, dass das auch dauerhaft so bleibt.
Ich bin über jeden Tipp dankbar! Viele Grüße und vielen Dank :D