[size=2]Tag 59 meiner Nichtmehrraucher-Reise [/size](15.08.2020)
Ich erhalte immer wieder positive Rückmeldungen zu meinen Tagebuch-Einträgen. Es freut mich natürlich, wenn ich andere mit meinen Beiträgen inspirieren, motivieren oder zum Nachdenken anregen kann. So wie mich so viele andere mit ihren Beiträgen inspirieren, motivieren und zum Nachdenken anregen.
Ich befinde mich ja noch ziemlich am Anfang meiner Nichtmehrraucher-Reise und schreibe deshalb in erster Linie für mich selbst - weil es mich vom Rauchen ablenkt (schon irgendwie kurios: ich schreibe übers Rauchen, um nicht ans Rauchen denken zu müssen :lol:) und weil es mir hilft, meine Gedanken zu sortieren und einzuordnen. Unser Gehirn kann ja alles, was wir niederschreiben, viel besser verarbeiten als das, was wir nur denken. Wie oft habe ich damals in der Schule auf den letzten Drücker für eine Klausur gelernt ... frustriert festgestellt, dass es zu viel Stoff ist ... mir Spickzettel geschrieben ... und mich dann bei der Klausur nicht getraut, sie rauszuholen. Was aber auch egal war, weil ich die Klausur auch ohne Spickzettel hinbekommen habe. Weil sich das auf den Spickzetteln Notierte so gut in mein Gehirn eingebrannt hatte, dass ich es bei der Klausur abrufen konnte. Und so schreibe ich hier alles nieder, was mir in Sachen Rauchen bzw. Nichtmehrrauchen durch den Kopf geht … damit sich meine Erkenntnisse in mein Gehirn einbrennen und ich damit nach und nach dieses verdammt hartnäckige Suchtgedächtnis überschreiben kann.
Außerdem kann ich bei akuter Rückfall-Gefahr nochmal nachlesen, wie schlimm die ersten Wochen waren. Das will ich nicht nochmal durchmachen müssen und diese Erkenntnis wird mich hoffentlich daran hindern, nochmal zum Glimmstängel zu greifen.