Hallo Carina,
von mir auch noch ein herzlich willkommen. Uuiih, da spüre ich ganz viel
Angst in Deinen Beiträgen und ganz wenig Selbstvertrauen. Du bist auf dem
richtigen Weg. Der :evil: (Nikotinteufel) wird versuchen, Dich die nächsten
Wochen zu überlisten. Das kann er ausgezeichnet, wir können alle hier ein
Lied davon singen, der :evil: arbeitet mit allen Tricks. Da wir hier eine
wunderbare Gemeinschaft sind, helfen wir uns gegenseitig. Aber leider, am
Ende stehst Du alleine da, und nur Du allein entscheidest, gehe ich in die Knie
und rauche wieder oder widerstehe ich.
Da der Entzug in wenigen Tagen nur noch im Kopf stattfindet, der körperliche
Entzug ertragbar ist, wirst Du auf Hilfsmittel (Nikotinpflaster etc.) ver-
zichten können. Falls es Dir nicht so gut geht, sofort zum Arzt, das ist das
Richtige in Deinem Zustand. Keine Experimente, kein langes Abwarten. Wenig
Schlaf, ein zittriges Gefühl, schwitzen, das müsste in ein paar Tagen vorbei
sein und ist normal. Das Hauptmerk liegt dann auf Deinem Suchtgedächtnis, das
schlafen gelegt werden muss. Bei mir hat es lange gedauert. Heute bin ich
superstolz und glücklich, wenn ich daran denke, dass ich nicht mehr rauche.
Glücksgefühl pur jeden Tag, ich brauche nur daran zu denken "ich rauche nicht
mehr" und schon freue ich mich (jetzt im Moment auch schon wieder). Wenn Du es
schaffst, nicht mehr zu rauchen, wirst Du ein Stück anderer Mensch, ehrlich.
Nun Kopf hoch, Schultern gerade, und auf in ein rauchfreies Leben. Wir
helfen Dir dabei. Ich hatte immer einen Brief bei mir, in dem ich die Gründe
aufgeschrieben habe, warum ich nicht mehr rauche. Ich habe mir geschworen,
erst diesen Brief zu lesen, bevor ich wieder rauche (er ist immer noch zu!).
Wie wäre es mit einer kleinen Strampelhose, die Du immer bei Dir trägst?
Erst fünf Minuten Strampelhose anschauen, dann eine Zigarette anstecken.
Vielleicht willst Du dann die Zigarette gar nicht mehr? Dein erstes Ultraschall-
bild vom Würmchen angucken, wäre auch gut.
Liebe Grüße
Angela