Liebe Annette,
lass Dich nicht von Deinem Ausrutscher abhalten. Mache weiter wie
bisher. Ob man den Ausstiegstag umschreiben kann, weiß ich leider
nicht. Irgendjemand hat schon mal danach gefragt, so einfach ging
es nicht, wenn ich mich recht erinnere. Das ist aber schon eine Zeit
her, die Antwort habe ich da schon nicht mehr gebraucht. Ignoriere
halt die Folgemails bis zu dem Tag, wo es wieder passt? Geht eh nur
21 Tage, das Ausstiegsprogramm. Wichtiger wäre mir mein Elch, den
liebe ich. Da schaue ich immer noch alle paar Tage drauf, ob er noch
brav zählt.
Vor etwa einem Monat stand ich bei einer Gruppe Rauchern, einer bot
mir eine Zigarette an. Stell Dir vor, fast ein Jahr ohne Qualmerei,
und meine Hand zuckt blitzschnell zur Zigarettenschachtel. Alles nur
aus dem Unterbewußten heraus. Ich bin wirklich erschrocken, dass so
etwas möglich ist. Geraucht habe ich natürlich nicht, da bin ich den
Weg des Nichtrauchens schon zu weit gegangen. Aber sehr nachdenklich
bin ich schon geworden, es steckt immer noch viel von :evil: in mir.
Und diese "Niemand hat mich lieb"-Gedanken, das kann er, der :evil:.
Auch "Ist sowieso egal" oder "Ich schaff es nicht" oder "Keiner merkt
ja was", solche Gedanken hast Du die erste Zeit schon. Diese Gedanken
werden leiser und leiser und seltener. Du musst sehr gut auf die
aufpassen. Dann packst Du es.
Liebe Grüße
Angela