24.07.2017 11:15

40 Jahre geraucht und die Angst

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2Beiträge
24.07.2017
10:27 Uhr
Hallo Christian, es ist nie zu spät aufzuhören! Meinen Respekt und meinen Glückwunsch, daß Du es angehst. Wenn Dir die medikamentöse Unterstüztung schon einmal geholfen hat und gut bekommen ist, freu ich mich mit Dir und für Dich, daß Du was gefunden hast, was Dir das Aufhören erleichtert! Mach bitte Deinen Frieden damit, daß Du nach langer Abstinenz wieder angefangen hast, denn das ist ganz vielen schon passiert. Mir auch, nach elf Jahren ohne Rauch. Also willkommen im Club. Ich glaube, das liegt daran, daß wir glaubten, nachdem wir nun schon so lange rauchfrei waren, könne uns eine Zigarette auch nicht wieder reinreißen. Doch das ist ein Trugschluß - das merken wir nur leider immer erst dann, wenn wir wieder mitten drin sind in den Raucherroutinen. Weiter glaube ich, daß wir diese Erfahrung auf unserem dauerhaften Rauchfreiweg einfach nochmal gebraucht haben, um diesem Trugschluß nicht wieder aufzusitzen. Also nimm es bitte als Lerneinheit mit, aber ohrfeigen brauchst Dich dafür nicht mehr. Du bist absolut nicht allein mit diesem Rückfall. Ich kann mir vorstellen, daß Dich der Gedanke, seit nunmehr über 40 Jahren geraucht zu haben, derangiert. Deine Überlegungen sind auch sinnvoll und wichtig, finde ich. Doch erstens denke ich, die möglichen gesundheitlichen Folgen nicht mehr zu verleugnen versetzt Dich in die Lage, den Rauchausstieg auch durchzuziehen, es gibt Deinem Verstand schon die Oberhand über die Sucht. Zweitens führt der Ausstieg ja auch zur Regeneration des Körpers und der Gesundheit. Und einige Verbesserungen treten hier sogar echt schnell ein, schau mal hier: http://www.rauchfrei-info.de/aufhoeren/vorteile-des-rauchstopps/gesundheit/ Darum möchte ich Dich dazu einladen, die Bedenken hinsichtlich eventueller gesundheitlicher Folgen Deiner Raucherkarriere, die ja nicht absehbar sind oder gewesen wären, für den Moment nicht so an Dich heranzulassen, sondern Dich lieber an dem Wissen zu erfreuen, daß Du der Verschlechterung der Gesundheit nicht mehr aktiv zuarbeitest, sondern im Gegenteil, für die Abfederung oder gar Aufhebung der Folgen sorgst. Das gibt auch Motivation zum Durchhalten und Weitermachen. Schau nach vorne Christian, nicht zurück. Komm wieder und erzähl uns, wie Du Deinen Rauchausstieg so erlebst. Auch wenn Du Fragen hast oder Dich austauschen magst. Was können wir sonst für Dich tun? Viele Grüße sendet Dir Lydia
21.07.2017
22:13 Uhr
bearbeitet:
24.07.2017
11:15 Uhr
Hallo zusammen, ich bin Christian und heute bei Tag drei.Ich muss erwähnen, dass ich mit [Markenname vom rauchfrei-Team entfernt] den Rauchausstieg probiere und mit dem Medikament gute Erfahrungen gemacht habe. 2011 gelang es mir, dank [Markenname vom rauchfrei-Team entfernt] , viereinhalb Jahre nicht zu rauchen. Warum ich wieder anfing, weiss ich nicht und ich könnte mich dafür ohrfeigen. In meiner letzten rauchfreien Zeit hielt ich es für ausgeschlossen, jemals wieder eine Zigarette zu rauchen. Das war leider ein Irrtum. Nun gehe ich den Weg erneut und meine Erfahrung sagt mir, die ersten drei Monate ohne Rückfall und ich habe gute Karten. Was mir ziemlich zu schaffen macht, ist meine insgesamte Raucherkarriere von 40 Jahren. Ich habe jetzt beruflich mit alten und sehr alten und kranken Menschen zu tun und da begegnen mir die Rauchfolgen durchaus schonmal in Form von sauerstoffunterstützter Atmung. Wie sehr so eine Sauerstoffversorgung einschränkt, wurde mir da bewußt und ich denke auch, dass, seit ich den Job im April begann, mein Gesundheitsbewußtsein getriggert wurde. Jedenfalls wollte und will ich mit dem Rauchen aufhören (und noch weitere Dinge ändern). Ich bin bis heute dankbar, keine direkten Folgen des jahrelangen Rauchens erlebt zu haben (Herzinfarkt, Schlaganfall, COPD), möchte es aber nicht beschreien. Jedenfalls hat mein Rauchstopp mit größter gesundheitlicher Sorge zu tun. Ich hoffe, ich halte durch und es ist noch nicht zu spät. Beste Grüße Christian
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