29.01.2026 10:57

Gewichtsprobleme

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15Beiträge
01.03.2026
18:45 Uhr
Hi, die Darmflora habe ich auch ins Visier genommen. Was mir im Rahmen der Ernährungsumstellung aufgefallen ist - seit ich auf regelmäßige Mahlzeiten mit ausreichend Eiweiß achte, halten sich meine Heißhungerattacken total im Rahmen! Beim letzten Rauchstop hab ich an einem Abend mit Attacke bis zu 500g gesalzene Nüsse weggehauen. Das war echt gruselig. Aber jetzt mit Skyr natur, Tomate-Feta oder Tomate Mozzarella, bevor ich ins Hungerloch falle, halten sich die Attacken sehr zurück. Ach ja, ich trinke deutlich mehr als vorher. Ich hatte vorher selten ein Durstgefühl. Das ist jetzt anders. Keine Ahnung ob das was mit dem Rauchstop zu tun hat?!
01.03.2026
18:35 Uhr
Danke für die tollen Tipps! Ernährungsumstellung läuft bereits, Weißmehl ist dabei auf ein Minimum reduziert. Schwarzkümmelöl habe ich auch zuhaus und werde ich auf jeden Fall testen!
21.02.2026
10:31 Uhr
Seit ich vor drei Jahren mit dem Rauchen aufhörte, bin ich von Hosengröße 42 auf 44 angewachsen. Ich habe immer wieder Heißhungerattacken, vor allem abends. Bisher habe ich kein Rezept dagegen gefunden. Keine Süßigkeiten zu kaufen, ist nicht wirklich eine Lösung, denn gleich um die Ecke ist ein Tankstelle. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, vor allem meine Darmflora zu pflegen. Im Reformhaus habe ich mir „Inulin“ gekauft, das aus der Chicorée-Wurzel gewonnen wird. Inulin soll als Präbiotikum die „guten“ Darmbakterien fördern. Obwohl ich mein Essverhalten nicht geändert habe, stagniere ich im Moment bei Hosengröße 44 und nehme nicht weiter zu. Damit habe ich mich arrangiert. Die Freiheit vom Rauchen ist mir wichtiger als mein Gewicht.
17.02.2026
11:44 Uhr
Probier mal Schwarzkümmelöl (habe es in einer Apotheke gekauft) morgens und abends einen Teelöffel. Schmeckt nicht, aber es unterstützt die Verdauung und wirkt antientzündlich, was für den Darm von uns Ex-Rauchern echt gut ist. Ebenso wirkt Magnesiumpulver (bspw. Magnesium Diasporal direkt) verdauungsfördernt. Trinke jeden morgen eine frisch gepresste Zitrone mit einem Glas Wasser. Esse seit Jahren nur Dinkelprodukte (dank Allergie), 1x die Woche Fleisch oder Fisch, gönne mir täglich 1 Tafel Schoki und hatte beim letzten Rauchstopp (vor 10J) keine Gewichtszunahme. Mal sehen wie es dieses Mal wird, doch ich bin zuversichtlich. Manchmal hilft vielleicht eine Ernährungsumstellung? Denke Weißmehl setzt sich schnell an unseren Hüften an. Wünsche weiterhin viel Erfolg. Denn nachdem im November meine liebe Freundin mit Anfang 40 an Lungenkrebs verstorben ist, hoffe ich für uns alle, wir besiegen den Feind und die Sucht! Es lohnt sich!
14.02.2026
14:48 Uhr
Hi Uta, ganz lieben Dank für den Beitrag und die konkreten Zahlen und Fakten! Sowas finde ich enorm hilfreich. Zwar lässt sich das nie 1 zu 1 auf wen anders überstülpen, aber meine Motivation steigert es!! Ich habe inzwischen wieder aufgehört und konzentriere mich diesmal sehr auf meine Ernährung. Ich habe festgestellt, dass ich es ohne Rauchen nicht mehr wie sonst von spätem Frühstück bis frühem Abendessen ohne Snack aushalte. Um nicht in Heißhunger zu verfallen, gönne ich mir etwas Skyr oder einen halben Mozzarella light mit 2 Tomaten. Nicht viel, aber hilft viel! Ich hoffe das bleibt auch so. Nach dem Abendessen putze ich meist schon Zähne und mache mich schonmal bettfertig. Das erspart mir bislang unkontrollierte Fressattacken vorm TV. Also toi toi toi, die ersten Tage habe ich ohne Kalorienbomben überstanden, auch wenn's nicht leicht fällt. Um mir aber nicht alles zu verbieten, gönne ich mir täglich eine Kleinigkeit. Und ich trinke generell mehr. Manche Teesorten haben ja so schon eine gewisse Süße ohne nachzuhelfen. Also Ideen sind auf jeden Fall weiter willkommen, auch damit es schön abwechslungsreich bleibt ?
08.02.2026
18:01 Uhr
Hallo Tschaessie, dein Problem der Gewichtszunahme nach dem Rauchstop kenne ich aus eigener Erfahrung und ich kann dich gut verstehen. Im ersten 3/4 Jahr nach dem Aufhören habe ich ca. 12 Kg (!) zugenommen. Ich habe mir das aber zugestanden nach dem Motto: ,erst rauchfrei, dann bauchfrei'. Weil ich sehr gern esse habe ich mich auch mit leckerem (aber auch oft ungesundem) Essen für die wichtige Lebensumstellung belohnt. Aber ich wollte natürlich nicht, daß das unkontrolliert so weitergeht. Die 75 Kg, die ich da hatte konnte ich noch akzeptieren, mehr sollte es nicht werden. Jetzt, 2 Jahre nach meinem Rauchstop, ist es für mich an der Zeit zu versuchen etwas von meinem Gewicht 'runterzukommen. Mit der altbekannten Methode (so einfach gesagt, doch nicht so einfach durchzuführen): dem Körper weniger Energie zuzuführen als er verbraucht. Da ich seit ich 19 Jahre alt war eine Eß- und Gewichtsproblematik habe, bin ich ziemlich geübt im Kalorienzählen. Für mich geht es ohne eine genaue Kalorienkontrolle nicht. Dazu muß man natürlich auch seinen Energiebedarf kennen. Ohne Rauchen verbraucht der Körper lt. Wissenschaft ca. 200 Kal. weniger, die man schon mal einsparen muß. Bei mir kommt dann noch der altersbedingte Minderverbrauch dazu. Ich rechne mit 1800 Kal./Tag Verbrauch, was ganz gut hinkommt bei 165 cm Größe, zumal ich jetzt auch regelmäßig auf das Heimfahrrad gehe. Ich habe eine Monatstabelle, in die ich seit Jahresbeginn meine Kalorienzufuhr jeden Tag eintrage, und meine Ersparnis bzw. auch ehrlich Ausreißer nach oben. Ich muß ca. 6000-9000 kal. für 1Kg einsparen erfahrungsgemäß,je nachdem wieviel ich mich bewege. Im Januar hat es schon funktioniert: 1 Kg weniger! Mit der Zeit geht das ziemlich einfach und ohne großen Zeitaufwand und machtmir sogar Spaß wenn ich Erfolge sehe. Es gibt auch Apps dafür. Viele haben auch gute Erfolge mit weight watchers; mir war das zu teuer. Wie hast du denn nach den Rauchstops versucht, das Gewicht zu halten? Du schreibst, du hast versucht, die Ernährung im Blick zu behalten. Da kann man sich selber ziemlich täuschen und doch mehr essen als man meint ohne Kontrolle meiner Erfahrung nach. Das heißt überhaupt nicht, daß ich mir nichts gönne, nur notiere ich eben alles (ziemlich) konsequent. Vielleicht gehst du auch mal zu einer Ernährungsberatung mit dem Problem? Oder hast du es schon mit einem Arzt besprochen? Auf jeden Fall bin ich sehr froh, daß ich mir das Geschenk des Nicht-mehr-Rauchens gemacht habe, auch wenn ich jetzt mehr auf der Waage habe, woran ich jetzt arbeite. Ich wünsche dir, daß du dich wieder für den Weg 'oben ohne' entschließt. Alles Gute Liebe Grüße Uta
08.02.2026
10:59 Uhr
Guten Morgen Tschaessie Du hast vollkommen Recht. Es gibt unglaublich viele Lösungen und Möglichkeiten. Warum so viele? Weil sich ein Entzug bei jedem Menschen etwas anders darstellt. Klar gibt es auch Gemeinsamkeiten, aber nur wenn wir bereit sind grob zu verallgemeinern. Zunächst einmal ist da eine Entscheidung fällig. Rauchen oder Nichtrauchen. Danach kann man sich mit den Konsequenzen herumschlagen. Du wirst kugelrund und unmässig dick? Da gibt es wieder eine Unmenge Strategien. Grob hat es etwas mit bewusster Ernährung und Sport zu tun. Natürlich kann man auch rauchen um dünn zu sein. Wer das will kann es ja tun. Die Entscheidung ist der Anfang. Das kann dir keiner abnehmen. Bei den Folgen der Entscheidung gibt es viele Möglichkeiten und viel Unterstützung. Wenn du nicht mehr rauchen willst wirst du einige Gewohnheiten ändern müssen. Dazu brauchst du eine kräftige Portion Mut und Zuversicht. Ein Rauchstopp ist ein langer Weg. Am Ende des Weges steht ein neues Leben. Ein Leben ohne Sucht, ein Leben in Freiheit. Ich wünsche dir eine gute Entscheidung. Liebe Grüße Klaus
08.02.2026
06:42 Uhr
Ja so weit die Theorie. Ist mir schon klar, dass nicht rauchen der Gesundheit besser tut. Aber ich ärgere mich nicht nur ein bisschen über mehr Kilos, ich fühle mich von Tag zu Tag unwohler, trauriger, gereizter, meide Gesellschaft... das bringt also andere Baustellen mit sich, die ich diesmal endlich eindämmen möchte, weil ich weiß, dass sich das Problem für mich immer so weit zuspitzt, dass ich ganz bewusst und freiwillig wieder anfange, um mich endlich wieder wohler in meiner Haut zu fühlen. Wenn so viele damit zu kämpfen haben, muss es doch auch eigentlich viele Lösungsansätze geben?!
01.02.2026
11:21 Uhr
Guten MorgenTschaessie, erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum - Dein Problem - Zunahme durch den Rauchstopp kann ich auch bestätigen, bei mir waren es auch einige Kilos, meine Frau ärgerte sich vor zwei Jahren über 8 mehr auf der Waage. Die Erklärugnen von Monika stimmen - ein Körper stellt sich um - eigentlich toll - aber dadurch wird alles besser verwertet. Ich habe es mit 16:8 und Sport in den Griff bekommen - aber vor allem war der Rauchstopp erfolgreich... Drücke dir alle Daumen und einen tollen Sonntag ohne Dampf VG der Rolf
31.01.2026
17:17 Uhr
Liebe Tschaessie, dass dich die Gewichtszunahme belastet, ist absolut verständlich, besonders nach mehreren Versuchen. Sechs Anläufe beweisen aber nicht, dass du versagt hast, sondern nur, wie schwer der Entzug ist. Selbst wenn die Waage nach oben geht, ist der Rauchstopp für dein Herz, deine Lunge und das Krebsrisiko fast immer die bessere Entscheidung. Viele Menschen brauchen mehrere Anläufe, um es dauerhaft zu schaffen. Bleib dran und versuch, dich nicht zu sehr über die Kilos zu ärgern, denn deine langfristige Gesundheit ist wichtiger. Liebe Grüße von Monika :butterflyflower
29.01.2026
19:33 Uhr
Hi, danke, klingt mega!! Ich glaube ich habe jetzt 6x aufgehört und immer das gleiche Problem hat mich dazu bewogen wieder anzufangen. Die Gewichtszunahme ist so richtig Horror für mich. Da kann ich mich definitiv nicht einfach mit abfinden. Mehr essen oder als Ersatz essen kann ich konsequent vermeiden, aber wenn der Stoffwechsel verrückt spielt ist das ja leider nur die halbe Miete...
29.01.2026
19:28 Uhr
Hallo, danke für den Beitrag. Heißt das, dass sich das Gewicht irgendwann von alleine reguliert und automatisch wieder zurückgeht?? Wann ging der Abwärtstrend los? Nach 1 Jahr oder noch länger?
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