23.12.2025 06:44

Nadja´s "Traumwelt"

262
262Beiträge
21.08.2026
09:32 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
20.08.2026
22:05 Uhr
[quote=Kyra63 | 19.08.2026 22:28] Liebe Nadja, ich hatte Tränen in den Augen, als ich deinen Text las. Er macht Mut, dass aus einem kleinen verunsicherten Mädchen eine starke im Leben stehenden liebende Frau werden kann. Er vermittelt eine Zusage, sich selbst lieben zu dürfen, diese Liebe nicht als egoistisch empfinden zu müssen. Danke! [/quote] Liebe Kyra, :balloonsheart: .... ich bin auch sehr dankbar, dass ich so bin jetzt, wie ich bin... :sun-2::balloonsheart:
20.08.2026
22:04 Uhr
[quote=Jaegi59 | 19.08.2026 12:52] ...wie schön, liebe Nadja, danke :smileumarmung: [/quote] :balloonsheart:
19.08.2026
22:28 Uhr
Liebe Nadja, ich hatte Tränen in den Augen, als ich deinen Text las. Er macht Mut, dass aus einem kleinen verunsicherten Mädchen eine starke im Leben stehenden liebende Frau werden kann. Er vermittelt eine Zusage, sich selbst lieben zu dürfen, diese Liebe nicht als egoistisch empfinden zu müssen. Danke!
19.08.2026
12:52 Uhr
...wie schön, liebe Nadja, danke :smileumarmung:
19.08.2026
11:28 Uhr
[b][SIZE=2][i]Meine Traumwelt[/b][/SIZE][/i] Es war einmal ein kleines Mädchen, das sich nichts sehnlicher wünschte, als geliebt zu werden. Sie lernte früh, um Aufmerksamkeit zu bitten. Sie versuchte, lieb zu sein, still zu sein, stark zu sein – einfach alles, was ein Kind tun kann, wenn es glaubt, Liebe müsse man sich verdienen. Zuhause erlebte sie Dinge, die kein Kind erleben sollte. Ihr Stiefvater schlug sie, und trotzdem blieb in ihrem kleinen Herzen diese Hoffnung: Vielleicht werde ich eines Tages genug sein. Vielleicht sieht mich jemand. Vielleicht liebt mich jemand einfach so, wie ich bin. Viele Jahre trug sie diese Sehnsucht mit sich. Doch irgendwann begann etwas in ihr zu wachsen. Aus dem kleinen Mädchen wurde eine Frau. Eine Frau, die gelernt hatte, auf eigenen Beinen zu stehen. Eine Frau, die nicht mehr darum kämpfen wollte, gesehen zu werden. Eine Frau, die langsam verstand, dass ihr Wert niemals davon abhängig war, wie andere sie behandeln. Und dann kam eine Zeit in ihrem Leben, in der vieles gleichzeitig schwer war. Die Selbstständigkeit ihres Mannes, kleine Kinder, Verantwortung, Sorgen und all die Dinge, die das Leben manchmal so laut machen. Mit 36 Jahren traf sie eine Entscheidung. Sie hörte auf zu rauchen. Nicht, weil plötzlich alles leicht war. Sondern vielleicht gerade deshalb, weil sie begriffen hatte, dass ihr Leben kostbar ist. Dass sie nur dieses eine Leben hat. Dass jeder Atemzug ein Geschenk ist. Seitdem schaut sie anders auf ihr Leben. Sie dankt Gott von Herzen – nicht nur für die großen Dinge, sondern auch für die kleinen. Für einen neuen Morgen. Für Menschen, die ihr begegnen. Für ein Lächeln. Für eine Umarmung. Für die Möglichkeit, gesund aufzuwachen und diesen Tag erleben zu dürfen. Sie nennt ihre Welt manchmal ihre Traumwelt. Aber ihre Traumwelt bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Sie bedeutet, dass sie sich entschieden hat, trotz allem an das Schöne zu glauben. Sie möchte nicht mehr ständig auf morgen warten. Sie möchte hier und jetzt leben. Sie möchte lieben, wenn ihr Herz Liebe empfindet. Sie möchte Menschen berühren, ihnen Mut machen und ihnen zeigen, dass auch aus einer verletzten Seele etwas Wunderschönes entstehen kann. Und vor allem möchte sie eines nicht mehr tun: Nein zu ihrer eigenen Liebe sagen. Denn sie hat verstanden, dass Liebe nichts ist, wofür man sich schämen muss. Liebe ist keine Schwäche. Liebe bedeutet, ehrlich zu sein – zu anderen und vor allem zu sich selbst. Manchmal hat sie immer noch Angst. Manchmal kommt das kleine Mädchen von früher zurück und fragt leise: „Bin ich wirklich liebenswert?“ Dann nimmt die Frau, die sie geworden ist, dieses kleine Mädchen gedanklich in ihre Arme und sagt: „Ja. Du warst es immer.“ Und vielleicht ist genau das ihre größte Reise: Nicht mehr darum zu kämpfen, geliebt zu werden. Sondern zu erkennen, dass sie Liebe in sich trägt – und sie weitergeben darf. Jeden einzelnen Tag. Als Geschenk. Als Chance. Als kleines Wunder. Und wenn sie heute morgens die Augen öffnet, möchte sie nicht mehr denken: „Was muss ich heute schaffen?“ Sondern: „Danke Gott, dass ich heute wieder leben, lieben und fühlen darf.“ Das ist ihre Traumwelt. Und vielleicht ist sie gar keine Traumwelt. Vielleicht ist sie einfach die Welt, für die sie sich nach all den Jahren endlich selbst entschieden hat. :sun-2: :balloonsheart:
17.08.2026
13:02 Uhr
bearbeitet:
17.08.2026
13:07 Uhr
Hallo ihr Lieben! Seit dem 01.01.2016 bin ich rauchfrei. 3.882 Tagen!!! Das sind genau genommen 10 Jahre, 7 Monate und 17 Tage.– und wenn ich einmal ausrechne, wie viel Zeit mir das geschenkt hat, wird mir erst richtig bewusst, was Rauchfreiheit bedeutet. Bei 20 Zigaretten am Tag und etwa 5 Minuten pro Zigarette habe ich mir in dieser Zeit rund 269 Tage Lebenszeit zurückgewonnen. 269 Tage, die ich nicht mit Rauchen verbracht habe, sondern mit Leben. Und ich kann von Herzen sagen: Ich bin eine sehr glückliche Nichtraucherin. Seit einem halben Jahr darf ich nun als Lotsin im Portal tätig sein. Und obwohl diese Zeit im Vergleich zu meinen inzwischen fast elf Jahren Rauchfreiheit noch kurz ist, hat sie für mich eine ganz besondere Bedeutung bekommen. In diesen sechs Monaten durfte ich viele Menschen und viele unterschiedliche Situationen erleben. Es gab Begegnungen, die mich berührt haben, Momente, die mich zum Nachdenken gebracht haben, und vor allem immer wieder Augenblicke, in denen ich dachte: Jetzt war ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Manchmal braucht es vielleicht gar nicht viel. Ein offenes Ohr. Ein paar ehrliche Worte. Eine kleine Ermutigung. Oder einfach jemanden, der sagt: „Ich glaube daran, dass du das schaffen kannst.“ Mein Motto begleitet mich dabei von Anfang an: Wenn nur eine einzige Seele durch mein Amt dem Nikotin-Teufel den Rücken kehrt, dann hat sich jede einzelne Sekunde gelohnt, die ich in diese Aufgabe investiert habe. Denn ich weiß selbst, wie wertvoll es ist, den Nikotin-Teufel hinter sich zu lassen. Ich weiß, wie befreiend es ist, irgendwann sagen zu können: Ich bin frei. Ich brauche keine Zigarette mehr. Und genau dieses Gefühl möchte ich weitergeben. Ich möchte niemanden belehren oder unter Druck setzen. Ich möchte zuhören, Mut machen, auffangen und vielleicht genau den kleinen Impuls geben, den jemand in diesem Moment braucht. Wenn ich nach diesen sechs Monaten als Lotsin eines gelernt habe, dann ist es dieses: Manchmal wissen wir gar nicht, welche Bedeutung unsere Worte für einen anderen Menschen haben können. Vielleicht war eine Nachricht von mir für jemanden nur ein kleiner Moment im Alltag. Vielleicht war sie aber auch genau der Moment, in dem jemand beschlossen hat, es noch einmal zu versuchen. Und wenn auch nur eine einzige Seele durch meine Zeit, meine Worte oder meine Begleitung dem Nikotin den Rücken gekehrt hat, dann weiß ich: Jede Sekunde war es wert. Eure Nadja :sun-2: :balloonsheart:
23.07.2026
15:48 Uhr
Liebe Nadja, danke das du uns teilhaben lässt an deinen Begegnungen im Hospiz und wir dabei sein dürfen..... Berührt mich doch immer wieder. DANKE auch für deine Traumwelt, in der jeder so sein kann wie er möchte bzw so sein darf, wie er ist. Ja, so eine Welt, oder so ein Ort tut gut auch wenn es " nur in der eigenen Vorstellung " ist. Auch ich habe so einen sicheren Ort für mich entdeckt und träume mich manchmal dorthin. Das gibt mir Kraft und tut mir einfach gut :heart: Liebe Grüße und noch einen hoffentlich schönen und entspannten Tag, Anne-Kathrin
17.07.2026
18:45 Uhr
bearbeitet:
17.07.2026
18:46 Uhr
[b]Meine Traumwelt[/b] Warum habe ich diesen Raum „Meine Traumwelt“ genannt? Weil ich glaube, dass jeder Mensch einen Ort braucht, an den er sich mit seinen Gedanken zurückziehen darf. Einen Ort, der frei ist von Hektik, Sorgen und all den Aufgaben, die das Leben manchmal so schwer machen. Meine Traumwelt ist kein Ort, den man auf einer Landkarte findet. Sie entsteht im Herzen. Dort darf ich einfach sein – ohne Erwartungen, ohne Druck, ohne mich erklären zu müssen. Einfach ich. Hier dürfen Gedanken fliegen. [b]Ich denke an Menschen, die meinem Herzen guttun, [/b]an liebevolle Erinnerungen, an kleine Wunder des Alltags und an Träume, die mich lächeln lassen. Für einen Augenblick wird alles leichter. Die Last auf den Schultern wird kleiner, und ich spüre Ruhe, Geborgenheit und Leichtigkeit. In meiner Traumwelt gibt es kein schlechtes Gewissen, wenn ich innehalte. Denn ich habe verstanden, dass solche Momente kein Luxus sind, sondern Nahrung für die Seele. Sie schenken neue Kraft, Hoffnung und den Mut, den nächsten Schritt zu gehen. Manchmal braucht es nur einen stillen Augenblick, um sich daran zu erinnern, dass das Leben nicht nur aus Pflichten besteht, sondern auch aus Licht, Liebe, Hoffnung und kleinen Glücksmomenten. Und genau deshalb gibt es meine Traumwelt – einen Ort, an dem meine Seele lächeln darf. :sun-2: :balloonsheart:
16.07.2026
15:43 Uhr
Es gibt Orte, die verändern einen. Das Hospiz ist für mich so ein Ort. Jedes Mal, wenn ich die Tür öffne, weiß ich, dass ich Menschen begegne, die sich auf ihrer letzten Reise befinden. Und jedes Mal wird mir bewusst, wie wertvoll es ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Heute durfte ich wieder genau das erleben. In einem Zimmer sitzt ein 92-jähriger Mann. Mit ruhiger Stimme sagt er: „Ich hatte ein schönes Leben.“ Und jetzt setzt er sich mit dem Gedanken auseinander, dass seine Reise bald zu Ende geht. In diesem Satz liegt so viel gelebtes Leben, so viel Dankbarkeit und gleichzeitig die Herausforderung, loszulassen. Ein anderes Zimmer erzählt eine ganz andere Geschichte. Verzweiflung liegt in der Luft. Gedanken kreisen, die kaum auszuhalten sind. Die Erkenntnis, dass man diesen Ort vielleicht nicht mehr verlassen wird, kann einen Menschen innerlich zerreißen. Dann begegne ich einem 68-jährigen Mann. Er hat die Chemotherapie wegen seines Darmkrebses gut überstanden. Nach einem Sturz, bei dem er umgefallen ist, entstand eine Wunde am Bauch. Diese wurde mit einem Krankenhauskeim besiedelt und öffnete sich wieder. Nun gibt es keine Aussicht mehr auf Heilung. Wir sitzen zusammen. Plötzlich laufen ihm Freudentränen über das Gesicht. Er weiß selbst nicht genau, warum. Ich zünde ihm seinen Joint an. Nicht, weil ich das Rauchen unterstütze, sondern weil ich sehe, was es ihm in diesem Moment schenkt: Entspannung, Ruhe und die Möglichkeit, etwas Appetit zu bekommen und einfach einen Augenblick genießen zu können. Wir schauen uns an. Dann sagt er zu mir: „Du bist für diesen Job geboren.“ Ich lächle und erzähle ihm, dass ich diese Aufgabe ehrenamtlich mache. In diesem Moment erfüllt sich mein Herz mit einer unbeschreiblichen Freude. Ich erzähle ihm auch, dass ich ehrenamtliche Rauchfrei-Lotsin bin. Wir schauen uns an und ich sage mit einem Lächeln: „Aber bei dir mache ich eine Ausnahme.“ Wir müssen beide lachen. Es sind genau diese Momente, die zeigen, worum es am Lebensende geht. Nicht um Regeln, nicht um Perfektion. Sondern um Menschlichkeit. Um Verständnis. Um Nähe. Um einen Moment voller Würde und Lebensfreude. Mit einem Herzen voller Dankbarkeit verlasse ich dieses Haus. Ein Haus der Tränen. Ein Haus der Freude. Ein Haus der Verzweiflung. Ein Haus voller Glücksgefühle. Ein Haus der Geborgenheit. Ein Ort, der mich immer wieder daran erinnert, wie wertvoll das Leben ist und wie wichtig es ist, füreinander da zu sein – genau dann, wenn es zählt. Ich bin unendlich dankbar, ein kleiner Teil dieser besonderen Momente sein zu dürfen. :sun-2: :balloonsheart:
03.06.2026
09:55 Uhr
[i][SIZE=2]Ohne Nikotin findet die Seele nach und nach zu ihrer eigenen Ruhe zurück. Sie muss nicht mehr auf die nächste Zigarette warten, um sich für einen kurzen Moment entspannt zu fühlen. Stattdessen lernt sie wieder, die kleinen Augenblicke des Lebens zu genießen – einen Sonnenstrahl auf der Haut, einen tiefen Atemzug frischer Luft oder einfach einen stillen Moment für sich selbst. Mit jedem rauchfreien Tag wird die innere Unruhe ein wenig leiser. Die Seele darf aufatmen, frei werden und neue Kraft schöpfen. Es ist, als würde sich langsam eine Last lösen und Platz machen für mehr Gelassenheit, Lebensfreude und echten Frieden. [/SIZE]❤️🤓☀️[/i]
31.05.2026
20:05 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
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