23.12.2025 06:44

Nadja´s "Traumwelt"

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26.05.2026
19:07 Uhr
Guten Abend ihr Lieben, heute möchte ich euch versuchen, das Gefühl einer 83-jährigen Frau ein wenig spüren zu lassen. Als ich heute im Ehrenamt angekommen bin und die Liste durchging, wohin ich zuerst gehen soll, habe ich – wie so oft – innerlich Jesus gefragt: „Wo soll ich hingehen?“ Und dann stand ich vor ihrer Tür. Eine ältere Dame saß dort in einem Siestastuhl. Sie wirkte verwirrt und irgendwie verloren. Als ich das Zimmer betrat, stellte ich mich freundlich vor und fragte, ob ich etwas für sie tun könne. Sie schaute mich mit müden Augen an und sagte leise: „Ich mag diesen Stuhl nicht… ich fühle mich nicht wohl.“ In diesem Moment spürte ich ihre Enge. Nicht nur körperlich. Es war, als würde dieser Siestastuhl ihre ganze Gedankenwelt einengen und erdrücken. Ich beobachtete kurz, ob sie sicher sitzt, und beschloss, sie wenigstens für einen Moment aus diesem Gefühl zu befreien. Natürlich erklärte ich ihr ruhig, dass sie bitte nicht alleine aufstehen soll, weil sie sehr wackelig auf den Beinen sei und sich schlimm verletzen könnte. Dann fragte ich sie spontan: „Möchten Sie mit mir in den Park gehen?“ Sie antwortete unsicher: „Aber ich bin doch so wackelig…“ Also schlug ich ihr vor, den Rollstuhl zu nehmen. Nachdem alles mit den Schwestern abgesprochen war, saßen wir kurze Zeit später draußen im Park. Und plötzlich veränderte sich etwas. Diese Frau bedankte sich unzählige Male. Immer wieder sagte sie: „Sie sind ein ganz besonderer Mensch.“ Ich lächelte sie an und antwortete nur: „Wissen Sie… ich glaube an Gott. Und ich glaube, Gott schickt Menschen zu Menschen.“ Da lächelte sie zurück und sagte ganz leise: „Sie haben aber ein großes Gottvertrauen.“ Wir saßen lange draußen. Redeten. Schauten die Natur an. Atmeten einfach mal das Leben. Als ich mich nach über einer Stunde verabschieden wollte, wollte sie mich kaum gehen lassen. Wir wünschten uns gegenseitig alles Gute. Und wisst ihr, was mich besonders berührt hat? Auf dem Weg traf sie zwei Bekannte, die jemanden im Krankenhaus besuchen wollten. Später begegneten sie mir noch einmal auf dem Flur und sagten erschrocken: „Wir haben sie kaum wiedererkannt… Früher war sie immer eine so feine Dame. Immer hübsch, elegant und geschniegelt.“ Und genau da wurde mir wieder bewusst: Das Alter nimmt einem Menschen vielleicht die Kraft. Vielleicht die Schönheit, die andere sehen. Vielleicht Erinnerungen. Aber niemals die Sehnsucht danach, gesehen zu werden. Würde zu spüren. Freiheit zu fühlen. Und einfach noch einmal Mensch sein zu dürfen. Manchmal braucht es dafür nicht viel. Keine großen Worte. Keine Wunder. Manchmal reicht eine Stunde im Park. Liebe Grüße Nadja :sun-2: :balloonsheart:
26.05.2026
18:23 Uhr
[b]UNZUFRIEDENHEIT [/b] Unzufriedenheit ist das Gefühl, dass etwas im eigenen Leben nicht stimmt, fehlt oder anders sein sollte. Sie kann leise sein — wie ein ständiges inneres Ziehen — oder laut und belastend. Oft entsteht Unzufriedenheit aus einem Unterschied zwischen: dem, was man hat und dem, was man sich wünscht. Das kann viele Bereiche betreffen: Beziehungen Arbeit das eigene Aussehen Erfolg Einsamkeit fehlender Sinn oder das Gefühl, sich selbst verloren zu haben. Interessant ist: Unzufriedenheit ist nicht nur negativ. Sie kann auch ein Signal sein. Sie zeigt manchmal: „Hier brauche ich Veränderung.“ „Etwas passt nicht mehr zu mir.“ „Ich ignoriere meine Bedürfnisse.“ Problematisch wird Unzufriedenheit, wenn sie dauerhaft wird und man nur noch im Mangel lebt. Dann verliert man oft den Blick für das, was bereits da ist. Es gibt zwei Arten von Unzufriedenheit: Zerstörerische Unzufriedenheit Man vergleicht sich ständig, fühlt sich nie genug und macht sich selbst klein. Entwickelnde Unzufriedenheit Sie motiviert dazu, ehrlicher zu leben, Grenzen zu setzen oder neue Wege zu gehen. Unzufriedenheit verschwindet selten durch „mehr“ allein. Oft wird sie kleiner, wenn man versteht, was einem wirklich fehlt — nicht oberflächlich, sondern tief innen. ChatGPT
26.05.2026
18:17 Uhr
[b]LEICHTIGKEIT [/b] Leichtigkeit ist kein Zustand, in dem alles perfekt läuft. Sie entsteht oft dann, wenn man aufhört, gegen jeden Moment anzukämpfen. Leichtigkeit zeigt sich in kleinen Dingen: im tiefen Ausatmen nach einem langen Tag, im Lachen ohne Grund, im Gefühl, nicht alles kontrollieren zu müssen. Viele verwechseln Leichtigkeit mit Oberflächlichkeit. Doch echte Leichtigkeit braucht Mut. Den Mut, Ballast loszulassen. Erwartungen. Zweifel. Den ständigen Druck, immer mehr sein zu müssen. Leichtigkeit bedeutet nicht, dass nichts schwer ist. Sondern dass man lernt, das Schwere anders zu tragen. Manchmal liegt sie in einem stillen Morgen. Manchmal in Musik. Oder in einem Menschen, bei dem man nicht erklären muss, wer man ist. Leichtigkeit kommt selten mit Gewalt. Sie kommt, wenn man sich erlaubt, weicher zu werden. ChatGPT
21.05.2026
16:33 Uhr
Liebe Nadja, 😘 herzlichen Dank für deine liebenswerten Zeilen in meiner Stube. Du und ich, wir haben ja schon vor einer kleinen Ewigkeit beschlossen, dass wir uns von unserer Sucht trennen...das Beste ist, wir und viele andere haben das auch geschafft. Für mich ist das ein Grund, warum ich noch immer hier bin. Es soll den "Neuen" Mut machen. Es soll zeigen, dass diese Sucht besiegt werden kann. Liebe Nadja, ich wünsche Dir ein schönes Pfingstfest. Das Wetter lädt dazu ein, viel Zeit in der Natur zu verbringen. Ich freu mich drauf. Ich habe liebe Freunde eingeladen. Wir werden den Grill anschüren und lecker Essen zubereiten. [SIZE=4]:tanzendepinguin[/SIZE] Alles Gute und liebe Grüße sendet dir Herta
21.05.2026
08:19 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
20.05.2026
23:46 Uhr
https://youtu.be/Ne5J4bxWypI?si=seglKHtlHfeuG8Iv [SIZE=2] :heart::heart::heart::heart::heart::heart::heart:[/SIZE]
20.05.2026
23:42 Uhr
https://youtu.be/ByfFurjQDb0?si=1maI2kpiZYFXS2az [SIZE=2] :taenzerin:[/SIZE]
20.05.2026
23:37 Uhr
https://youtu.be/450p7goxZqg?si=26IaTGoK9YYE14iw [SIZE=2] :butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly: [/SIZE] [SIZE=2]:tanzendepinguin:tanzendepinguin:tanzendepinguin[/SIZE]
20.05.2026
23:35 Uhr
https://youtu.be/aPUqfBlPfu4?si=aW2yrP7TdEJHnF0z :sun-2: :balloonsheart:
20.05.2026
19:59 Uhr
bearbeitet:
20.05.2026
23:30 Uhr
Tolle Predigt mit der Geschichte von Joeys Meyer... Eigentlich hatte ich gar nicht vorgehabt, um diese Jahreszeit eine Reise zu unternehmen. Und doch ertappte ich mich dabei, wie ich ziemlich eilig meine Sachen zusammenpackte. Diese Reise würde keinen Spaß machen. Ich wusste schon im Voraus, dass dabei nichts Gutes herauskommen würde. Ich spreche von meiner alljährlichen Reise ins Land der [b]Schuldgefühle[/b]. Machte diese Reise vielleicht sogar mehr als einmal im Jahr. Ich kaufte mir Tickets und mit der hätte ich doch nur Airline dorthin zu fliegen. Der Flug war extrem kurz. Ich konnte mein Gepäck nicht aufgeben, also würde ich es wohl den ganzen Weg selbst schleppen müssen. Es war gleich schwer von Abertausenden Erinnerungen an das, was alles hätte sein können. Keiner begrüßte mich, als ich die Ankunftshalle des internationalen Flughafens der Stadt des [b]Bedauerns[/b] betrat. International deshalb, weil dieser düstere Ort von Menschen aus aller Welt aufgesucht wurde. Als ich im Hotel zur [b]sterbenden Hoffnung [/b]eincheckte, bemerkte ich, dass dort das Event des Jahres stattfinden sollte. Die jährliche [b]Selbstmitleidsparty[/b]. Wie viele dieser Partys habe ich in meinem Leben schon besucht? Wie viele Tage habe ich damit verschwendet, mir selbst leid zu tun und mich s[b]chuldig zu fühlen[/b]? [b][SIZE=2]Wie sieht es bei euch aus? Spricht es irgendjemanden an, der oder die gerade es liest? [/b][/SIZE] Dieses große gesellschaftliche Ereignis wollte ich nicht verpassen. Es würden auch viele alteingesessene Bürger der Stadt daran teilnehmen. Allen voran die Familie [b]Hätte[/b], Sie wissen schon, [b]hätte sollen,[/b] [b]hätte können [/b]und [b]hätte müssen[/b]. Dann der alte Ich-wünschte mit Anhang. Natürlich würden auch die Gelegenheiten da sein, also die [b]verpassten Gelegenheiten[/b] und die [b]verspielten Gelegenheiten.[/b] Die größte anwesende Familie würde die der Gestern sein. Zu ihr gehören viel zu viele Mitglieder, als dass man sie einzeln ausführen könnte. Doch jeder von ihnen hat eine ungemein [b]traurige Geschichte [/b]zu erzählen. Ferner würden sich die [b]zerplatzten Träume [/b]und die [b]Fingerzeiger mit Sicherheit [/b]blicken lassen und uns mit Geschichten, also [b]Ausreden[/b] über das [b]Scheitern[/b] in ihrem Leben erfreuen. Sehr zum Wohlegefallen von nicht meine [b]Schuld und ich kann nichts dafür[/b]. Kommt das bei euch an? Nun, lange Rede, kurzer Sinn. Ich ging zu dieser bedrückenden Party, wohl wissend, dass mir das nicht wirklich etwas bringen würde. Habt ihr schon verstanden, dass es euch absolut nichts bringt, wenn ihr den ganzen Tag in [b]Selbstmitleid[/b] badet? Wie üblig wurde ich sehr depressiv. Aber während ich über all die Geschichten des Scheiterns nachdachte, die da aus der Vergangenheit wieder hochkamen, ging mir auf, dass ich die Person war, die den Rest dieser Reise und weitere Mitleidspartys absagen konnte. Ihr seid die einzigen, die die Selbstmitleidspartys, zu denen der Teufel euch eingeladen hat, absagen könnt. Vielleicht sogar heute. Ich fing an zu begreifen, dass ich überhaupt nicht dort sein musste. Ich musste nicht niedergeschlagen sein. Immer wieder ging mir eine Sache durch den Kopf. [b][SIZE=2]Das Gestern kann ich nicht ändern[/b][/SIZE], aber ich habe [b][SIZE=2]die Kraft aus dem Heute einen herrlichen Tag zu machen.[/b][/SIZE] Ihr könnt nicht ändern, was gestern passiert ist, aber ihr könnt [b]das Heute genießen[/b]. [i]Ich kann glücklich, fröhlich, erfüllt und guten Mutes sein. [/i]Ich kann andere ermutigen. Nachdem mir das klar wurde, verließ ich die Stadt des Bedauerns auf der Stelle, ohne eine [b]Nachsendeadresse zu hinterlassen[/b]. Bedauere ich die Fehler, die ich früher gemacht habe?[b] Ja[/b], aber es gibt keinerlei natürliche Möglichkeit sie Ungeschehen zu machen. Sollten Sie also einen Ausflug in die Stadt des Bedauerns geplant haben, dann[b] stornieren Sie[/b] jetzt Ihre Reservierungen. Reisen Sie lieber in die Stadt des [b]Neuanfangs[/b]. Dort gefällt es mir so gut, dass ich mich dauerhaft an dem Ort niedergelassen habe. :heart: :fireworksblue: :crown: :champagne: :weihnachtsgesch
19.05.2026
18:31 Uhr
Eine weitere Begegnung im Krankenhaus … Auf der Liste standen der Name der Patientin und der Hinweis, dass sie palliativ ist. Ich schaute vorsichtig ins Zimmer hinein. Sie sah bereits so aus, als wäre sie schon auf dem Weg. Ich ging langsam zu ihr hinein, und sie bewegte ihre Augen. Leise fragte ich sie, wie es ihr geht. Wir kamen ziemlich schnell ins Gespräch, und ich spielte ihr das Lied „Für dich sollen rote Rosen regnen“ vor. Sie versuchte mitzusingen. Obwohl ich ihr Geburtsdatum auf der Liste stehen hatte, fragte ich sie, wann sie Geburtstag hat. Ich wollte ihr Gedächtnis testen und schaute bewusst nicht auf die Liste. Sie lächelte und sagte: „Rate mal …“ Für diese Frau war ich wohl eine Bekannte, denn sie sagte immer wieder: „Du weißt es doch, du kennst es doch …“ Dann schaute ich doch auf die Liste … und was denkt ihr? Sie hat heute Geburtstag. Ich spielte ihr „Wie schön, dass du geboren bist“ vor und sang für sie. Sie sang mit. Diese Lady ist heute 97 Jahre jung geworden. 💛 Sie schaute mir tief in die Augen und fragte: „Hey, singst du im Chor?“ Ich antwortete: „Ja, seit über zehn Jahren.“ Sie sagte, wie schön ich singe, und bedankte sich aus tiefstem Herzen dafür, dass ich ihr dieses Geschenk gemacht habe. Später erfuhr ich von einer Kollegin, dass sie eigentlich gestern schon fast gegangen wäre. Sie hätten sich gedacht, dass sie wohl noch ihren Geburtstag mitnehmen möchte. Ich fragte sie, ob sie bereit wäre zu gehen. Darauf erwiderte sie: „Neeee … ich lebe doch so gerne.“ Die Kollegin meinte später, sie sei ganz begeistert gewesen, wie wir zusammen gesungen haben. Und ich bin gespannt, wann sie sich verabschieden wird …
19.05.2026
18:14 Uhr
Heute im Krankenhaus habe ich einen Mann kennengelernt, 54 Jahre alt. Er raucht, seit er denken kann – mittlerweile zwei Schachteln am Tag. Ein Bein amputiert, stark übergewichtig, Phantomschmerzen … und trotzdem sitzt er unten im Raucherpavillon und zieht an der nächsten Zigarette. Ich habe ihn gefragt, ob ich ihm etwas über das Aufhören erzählen darf. Er schüttelte nur den Kopf. In diesem Moment habe ich wieder gespürt, wie unfassbar krank Nikotin unser Gehirn steuern kann. Nicht, weil diese Menschen schwach sind – sondern weil diese Sucht sich tief in Körper, Gedanken und Gefühle frisst. Selbst dann noch, wenn der Körper längst schreit, dass er nicht mehr kann. :|
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